SbZ-Archiv - Stichwort »1950«
Zur Suchanfrage wurden 1602 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 4 vom 15. März 2005, S. 12
[..] meinsame Geschichte verband. Die Geduldigen fassten Boden unter den Füßen. Die Ungeduldigen, Enttäuschten, Jungen und Beeilten zogen weiter in die USA, Kanada, Deutschland, und die Abschiede zwischen schwächten die Gemeinschaft, zerrissen Verwandtschaften und verunsicherten die Wankelmütigen. Große Enttäuschung war auch bei den Verantwortlichen, die in mühevoller Vorarbeit im Kohlenpott in Deutschland die Zukunft der Siebenbürger Sachsen sahen. Sie mussten feststellen [..]
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Folge 4 vom 15. März 2005, S. 15
[..] blicken auf eine alte Schiffsbautradition zurück, deren Wurzeln ins Dänische reichen aus Jensen wurde schließlich Jansen. Martin ,,Max" Jansen gründete in Westrhauderfehn die Schiffswerft, die nach Leer verlagert wurde. Nach seinem Tode übernimmt der älteste Sohn Kurt die Firma, die inzwischen auch eine eigene Reedereiabteilung besitzt und rund Beschäftigte hat. Es ist der . November , ein Freitag, als von einer Helling der Werft das achte, baugleic [..]
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Folge 4 vom 15. März 2005, S. 18
[..] stammen aus Heldsdorf. So wuchs Depner mit zwei Mundarten auf, hinzu kamen natürlich noch Hochdeutsch und die anderen siebenbürgischen Landessprachen. Schon seit lebt Depner in Deutschland, seit in BadenWürttemberg. Dabei ist er sehr viel in Deutschland herumgekommen. Immer wieder fielen ihm dabei die Gemeinsamkeiten des siebenbürgischsächsischen Dialektes mit den deutschen Dialekten auf. Vor allem das Letzeburgische in Luxemburg und die Mundarten im Hunsrück seien [..]
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Folge 3 vom 25. Februar 2005, S. 5
[..] raus (geb. ..), Georg Brenner (geb. ..). Im selben Lager mit Sofia Fröhlich waren Zwillinge aus Rätsch des Jahrgangs . Sofia Fröhlich ist erst nach ihrer Entlassung am Palmsonntag konfirmiert worden; sie lebt seit Jahren in München. Die ältesten Deportierten aus Leschkirch waren: Alfred Arthur Maurer (geboren ..), Martin Fröhlich (geb. ..), Katharina Beer (geb. ..), Katharina Wotsch (geb. ..). Es kamen Zeitzeugen in der [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 2005, S. 3
[..] chnung von erlittenem Unrecht aus. Die deutschen Heimatvertriebenen hätten frühzeitig erkannt, dass Rache und Vergeltung nicht das Ziel sein können. Die ,,Charta der deutschen Heimatvertriebenen" von sei ein ,,Dokument für Versöhnung und Frieden" und ,,eine ganz große politische Leistung". ,,Das Schicksal der Heimatvertriebenen und Deportierten", schloss der baden-württembergische Innenminister, ,,darf nicht aus dem kollektiven Gedächtnis der Deutschen und der Europäer v [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 2005, S. 5
[..] st besuchte er die dortige Fachschule für Bildhauer, um das Studium an der Hochschule für Bildende Künste beim Bildhauer Prof. Henselmann zu beginnen, das er nach kriegsbedingten Unterbrechungen beendete. Dann begann seine Zeit als freischaffender Künstler, ein hartes Brot im Nachkriegsdeutschland. Dennoch war er nie bereit, einträgliche Angebote für eine lukrativere ,,Semikunst" anzunehmen. Den ersten öffentlichen Erfolg hatte Raimund Haas mit seiner lebensgro [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 2005, S. 19
[..] Freistelle im Internat, daher verpflichtet zu einer Lehre in Kronstadt (Schreinerlehre). Ausreise nach Deutschland. Kriegseinsatz und Gefangenschaft. Entlassung. Berufstätig in Hildesheim. Umzug nach Baden-Württemberg. Meisterprüfung und Weiterbildung zum Innenarchitekten. In einem Möbelhaus tätig, verbunden mit Reisen an Mosel, Rhein und Saar. Ab in Rente. Landsmannschaftlich vielseitig engagiert, betreibt privat Namensund Heimatforschung. Siegfried Habi [..]
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Folge 1 vom 20. Januar 2005, S. 4
[..] en etwa Prozent heimgekehrt sein. Die Übrigen gelangten meistens nach Westdeutschland, während ein kleiner Teil in der nachmaligen DDR verblieb. Bloß eine kleine Gruppe von Personen wurde erst bis nach Hause gelassen. Sieben sollen in der Sowjetunion verblieben sein. Für die Siebenbürger Sachsen bleibt die Russlandverschleppung das schrecklichste Trauma ihrer neuzeitlichen Geschichte. Deutsche aus Rumänien in die Sowjetunion verschleppt [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 2004, S. 7
[..] hten, seine Lebenshaltung und seine Lebensarbeit nach eigener Aussage die vier Jahre seiner Ausbildung am Schäßburger Lehrerseminar, das der im nahe gelegenen Weißkirch geborene Schüler zwischen und besuchte. Nicht grundlos ist in fast allen der etwa hundert Beiträge eines Erinnerungsbuchs, das die Kolleginnen und Kollegen aus Kroners Absolventenjahrgang mit Texten beliefert und kürzlich herausgebracht haben, von dem ,,Geist der Bergschule" die Rede, der für ih [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 2004, S. 27
[..] hie Lassner Zwei Monate vor ihrem . Geburtstag verstarb nach schwerer Krankheit unsere Sophie Lassner. Ihr Leben und Schaffen war über lange Zeit mit Reichesdorf und seinen Menschen verbunden. Seit , als die junge Familie Lassner nach Reichesdorf kam (Georg als Lehrer, Sophie als Krankenschwester), hat sie sich mit voller Verantwortung um das Wohl und Wehe der Reichesdorfer bemüht. Jeder, der die traurige Nachricht hörte, ist in Gedanken bestimmt in die Vergangenheit ge [..]









