SbZ-Archiv - Stichwort »Andere Generation«

Zur Suchanfrage wurden 1871 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 15. April 1957, S. 1

    [..] er Lager in jenem zukünftigen Zeitpunkt, an dem die heutigen Ursachen des Gegensätzlichen, ja Feindlichen vor der Ewigkeit der Geschichte verblaßt sein werden, weil in einer neuen Geschichtsepoche ein-neues Ringen um andere biologische Konflikte der Menschheit beginnt. In Ost und West leben Mütter, die, angesichts der Entwicklung furchtbarer Vernichtungswaffen, um die Zukunft ihrer Kinder bangen. Hier und dort gibt es als ein elementarstes Menschenrecht den Anspruch auf ein V [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1957, S. 3

    [..] s unverrückbar aufragen. Niemand kann daran vorübergehen, der sich ein Bild davon machen will, was deutsche Dichtung in ihrem vollen Ausgriff war und bleibt. · Damit habe ich seine bedeutendste Leistung erwähnt. Aber vergesse ich nicht noch andere bemerkenswerte? Ich greife wahllos nach seinen Aufsätzen in siebenbürgischen Zeitschriften, besonders im ,,Klingsor", und lese nach, was er dort als Glied der jungen, aus dem ersten Weltkrieg hervorgetretenen Generation veröffentlic [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1957, S. 4

    [..] rgeist und den Pedanten wecken konnte. Einer, der sich gern als großer Hasser bezeichnete, vielleicht' weil er seine Weichheit umgürten, seine Wärme mit einem Panzer umschienen wollte, und der es schwer ertrug, wenn andere in seinen Augen Tränen aufglänzen sahen. In einem der letzten Gedichte Meschendörfers, das zufällig in Unsere Hände geriet, betrachtet Meschendörfer seine Faust, die zugepackt und mit Dämonen gerungen habe. Wir aber mußten dessen gedenken, daß es die gleich [..]

  • Beilage SdF: Folge 3 vom März 1957, S. 7

    [..] len war gut mit Grubenholz ausgestützt, so daß wir an den Balken Halt fanden; trotzdem kam es des öfteren vor, daß wir ausglitten und ziemlich hart auf einer Schieferplatte landeten. Endlich waren wir unten. Der Anblick, der sich uns bot, war alles andere als erfreulich. Wir lösten die beiden Männer, die bisher den Förderwagen füllten, ab, da sie zu anderer Arbeit abkommandiert waren. Es war kein ,,Füllmaterial" für den wartenden leeren Wagen vorhanden. Wir mußten als erste A [..]

  • Folge 2 vom 27. Februar 1957, S. 4

    [..] rschrockenen Opfern wurde dann höflich die Frage gestellt, ob sie bereit wären, zeitweise einige Mitteilungen von Ereignissen oder von ausgewählten Personen zu machen. Dazwischen wurden auch einige tendenziöse Fragen über Familien- und Lebensumstände, oder andere, speziell unangenehme Themen besprochen, um damit harmlos und raffiniert darauf aufmerksam zu machen, welch schädliche Folgen eine verneinende Antwort haben könnte. Wenn einer trotzdem nein sagte, wurden ihm ,,kompro [..]

  • Folge 11 vom 29. November 1956, S. 7

    [..] Heimatpolitik vorbeisehen und vorbeigehen, wo doch heute das gesamte Leben mit Politik erfüllt wird? Kulturelle Substanz ist mit der Heimat verlorengegangen und geht weiter mit der Eingliederung verloren. Hier greift eins ins andere. Daher muß die kulturelle Aufgabe bzw. die Kulturpolitik der Gemeinschafts- und Bewußtseinsbildung der Heimatvertriebenen dienen und darüber hinaus dazu beitragen, daß ihr Problem über den Generationswechsel hinaus von der Jugend übernommen und al [..]

  • Folge 10 vom Oktober 1956, S. 9

    [..] hrebinien Gregor v. Rezzori: ,,Maghrebinische Geschichten." ... Seiten, Ganzleinen DM ,. Was ist Maghrebinien, wo liegt es? Es ist ein Land irgendv/o im Südosten, zu dessen Säulen der Verfassung Gleichmut und Bakschich gehören, in welchem der Rabbi Schalom Mardochai und der Fürst Cantakukurutz und viele andere Gestalten vorkommen, die den Balkan bevölkern. Ein gepfeffertes Buch, nicht für zarte Gemüter aber voll übersprudelndem, geistvollem Humor und mit prächtigen Zeichn [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1956, S. 4

    [..] f die Fronttruppen auswirkten. Es gab noch rumänische Truppenteile, die zunächst ihre deutschen Waffenbrüder während der Schlacht nicht im Stich lassen wollten und mit ihnen weiterkämpften gegen den gemeinsamen Feind . Vielleicht ahnten sie schon, was ihnen bevorstand. Andere wieder legten sofort ihre Waffen nieder und marschierten' ab. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sich rumänische Kompanien von der Front im Kolonnenmarsch nach rückwärts mit deutschen Soldaten, die [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 1

    [..] einschaft schließt. Daraus schöpfen wir den Glauben an unsere Zukunft. Daraus finden wir die Kraft, über Grenzen und Zeiten verbunden zu sein mit unserer Heimat und mit denjenigen Brüdern und Schwestern, von denen wir durch schweres Schicksal getrennt sind. Keine andere auslandsdeutsche Volksgruppe hat so wie wir Siebenbürger Sachsen eine so umfassende und dauernde Gemeinschaftsiform. gewahrt und gesichert. Wenn wir aber mit einem durchaus berechtigten Stolz auf das We [..]

  • Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 1

    [..] ber den Haufen geworfen wurde. Leib an Leib drängten sich Männer, Frauen und Kinder, immer neue Scharen trafen ein. Mitten in der Nacht mußten, um die sich stauende Menge unter Dach zu bringen, noch andere Säle gemietet werden. Und in jedem vollzog sich das erschütternde, von Trauer und Freude durchbebte Fest des Wiedersehens. Freunde und Bekannte oder auch Unbekannte sanken sich in die Arme. Sie gewahrten sich nur durch Tränen. Sie wollten sprechen, und die Zunge gehorchte i [..]