SbZ-Archiv - Stichwort »Bei Denen Ist Gut Sein«

Zur Suchanfrage wurden 9136 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 18 vom 15. November 1990, S. 3

    [..] ich diese nicht nur auf rein persönliche Umstände, wie Krankheit oder Schwangerschaft kurz vor der Entbindung, beziehen sollten. Die Landsmannschaft werde gegenüber der Bundesregierung vertreten, daß auch die sozialen Umstände, in denen die Menschen leben, wie etwa die Bedrohung von vereinzelt Zurückgebliebenen durch Fremdnationale usw. als Härtefälle anerkannt werden müßten. Bis zu einer Lösung dieser Frage appellierte er aber an alle Aussiedler, den ' legalen Weg zu gehen, [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1990, S. 5

    [..] , das vor unseren Augen entstand. Durch die Auswanderung sind unsere sächsischen Orte entvölkert, es gibt kaum noch Schüler, zu wenig deutsche Lehrer. Man versucht, durch Bildung von Schulzentren den noch vorhandenen deutschen Kindern den Unterricht in ihrer Muttersprache zu sichern. Es kommen aber immer mehr rumänische Kinder in die deutschen Klassen, es werden rumänische Lehrkräfte eingestellt. Die Gefahr besteht, daß unsere deutschen Schulen mit der Zeit rumänische Schulen [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1990, S. 7

    [..] eigen, inwiefern der SKV trotz mehrerer Hindernisse und Opfer seine Pläne auch in die Tat umsetzen konnte, vollkommen gerecht geworden. In nach den Zielpunkten des Vereins gegliederter Reihenfolge kommen achtzehn Autoren zu Wort, die sich auf systematisch - objektive Weise zu den verschiedenen Aspekten eines so reichen Vereinslebens äußern. Die rege wissenschaftliche Tätigkeit des Vereins und der Grad der naturwissenschaftliche Erschließung der siebenbürgischen Gebirge finden [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1990, S. 8

    [..] ch Kriegsende, als ein Teil der deutschen Bevölkerung aus Ostmarmatien (Maramuresch) ,,zur Aufbauarbeit" in die Sowjetunion deportiert wurde. Im Jahre lebten im Wassertal etwa Zipser Sachsen, etwa ebensoviele Juden und etwa Rumänen und Ruthenen (Ukrainer). Nach dem Krieg gab es noch knapp Deutsche, von denen heute über die Hälfte in die Bundesrepublik ausgesiedelt ist - so, wie auch die ,,Hex vom Schlangenberg". Daß diese Aussiedlung für die meisten Zipser [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1990, S. 10

    [..] ichnung. Pöllauberg ist Wallfahrtsort. Der Dom in steirischer Hochgotik stammt aus der Mitte des . Jahrhunderts, die Orgel aus dem . Jahrhundert. Der blumengeschmückte Wallfahrtsort wird jährlich von etwa Wallfahrern besucht. Sinnigerweise spielte Obmann Martini auf der Orgel siebenbürgische Lieder, denen wir in ErinErwin Weisskircher: Brigitte (Kreidezeichnung) nerung an die alte Heimat andächtig lauschten. Bruno Klein Werk nur verstehen kann, wenn man die von Sch [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1990, S. 12

    [..] d sprach den Neuangekommenen Mut und Hoffnung zu. Das festliche Beisammensein am Nachmittag leiteten Heimatlieder ein. Sodann begrüßte Heinrich Gaber jun. die Anwesenden und berichtete, daß bis zum . September insgesamt Bogeschdorfer Sachsen in die Bundesrepublik eingereist seien. In Bogeschdorf selbst leben nur noch Landsleute, von denen bereits mehr als die Hälfte auf die Ausreisegenehmigung warten. Allein in diesem Jahr sind Personen ausgesiedelt. Sara Re [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1990, S. 14

    [..] en Bauherren und Aussiedlern zinsgünstige oder zinslose Darlehen ggf. auch nicht rückzahlbare Bauzuschüsse, für die Schaffung neuen Wohnraums gewährt werden können, und zwar auch dann, wenn dieser durch Ausbau, Umbau, Erweiterung oder Aufstockung in bereits vorhandenen Gebäuden entsteht. Darüber hinaus stellt die Deutsche Ausgleichsbank kinderreichen Aussiedlerfamilien - das sind Ehepaare mit und mehr im selben Haushalt lebenden Kindern oder mindestens Personen bei Angehö [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1990, S. 2

    [..] dem Banat weiter anhält, daß bis Ende dieses Jahres vielleicht nur noch Deutsche übrigbleiben und in einem weiteren Jahr ein Endstand von weniger als erreicht sein wird, die in der alten Heimat aus verschiedenen Gründen bleiben wollen oder bleiben müssen. Das ist menschlich und historisch tragisch. Aber wir müssen uns auf diese Entwicklung einstellen. Frage: Unsere Landsleute in Siebenbürgen und im Banat haben nach dem Inkrafttreten des Aussiedler-Aufnahmegesetz [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1990, S. 4

    [..] assen? stiegen sie wieder aus." Noch schien jede Gefahr der Entheimatung im eigenen Land damals zu fern, ja unvorstellbar. Wenn nun im Oktober kaum mehr als Sachsen in der Karpatenheimat leben, von denen der größere Teil im Begiffe ist, diese zu verlassen, ist es höchste Zeit zu erörtern, was mit den dort bisher verbliebenen Kulturgütern geschehen werde. Die Antwort darauf suchte die Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft anläßlich ihres Seminars in Regensburg ,,K [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1990, S. 5

    [..] ehend der Vorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg der Landsmannschaft, Richard Löw. Es gelte, so Löw, durch unsere kulturellen Leistungen zunehmend dem uns aufgezwungenen Ruch als Scheinasylanten entgegenzuwirken und zu beweisen, daß wir nach Jahrhunderten mit ,,einem goldenen Schatz deutscher Sitten und Bräuche zurückkehren" in die hiesige Kulturlandschaft, die wir wesentlich bereichern können. Nur indem wir die spezifischen Äußerungen unserer Lebensweise aktiv einbrä [..]