SbZ-Archiv - Stichwort »Bus Nach«
Zur Suchanfrage wurden 25512 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 1
[..] lten, bereut hätten? Hat sich seit dem , Juni in der Sowjetzone überhaupt etwas geändert, das auf eine ,,Erweichung" oder gar ,,Demokratisierung des öffentlichen Lebens" schließen ließe? Diese Frage hat auch der Bundestag nach eingehender Prüfung ganz klar und deutlich mit ,,Nein", beantwortet. Die einzige zu verzeichnende Tatsache ist die, daß Chruschtschow und seine Nachbeter in Pankow mit einem nicht zu überhörenden Knall die Tür zur Wiedervereinigung in Freiheit zu [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 2
[..] und in Österreich rechnete; mit einer Torschlußpanik all jener Unglücklichen, die in der Repatriierung die einzige Möglichkeit sehen, sich mit ihren in Rumänien zurückgehaltenen Familienangehörigen nach zehn und. mehr Jahren endlich wieder zu vereinen. Nach Bukarester Angaben sind bisher nahezu Rumäniendeutsche repatriiert worden, und gerade in den letzten Woehen nahm die Zahl zu, weil die Heimkehrwilligen befürchten mußten, nach dem . August von der Repatriierung [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 3
[..] kkehrer in Rumänien? Das rumänische Repatriierungskomitee, das sich seit Monaten emsig bemüht, die im Ausland lebenden einstigen Untertanen Rumäniens zur Rückkehr zu bewegen, sucht mit seinen auch nach Deutschland und Österreich geschickten Flugblättern den Eindruck zu erwecken, als erwarte jeden, der der Aufforderung folgt, ein Dasein, das, verglichen mit den Verhältnissen sonstwo in der Welt, wunderbar sei. Um so erstaunlicher ist es, daß von denen, die zurückgekehrt sind, [..]
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Beilage SdF: Folge 6 vom Juni 1956, S. 4
[..] es Kind! Wie kann eine Mutter es übers Herz bringen, ein hilfloses Wesen, das sich manchmal im dunklen Zimmer fürchtet und nicht einschlafen kann -·- vielleicht tut ihm auch etwas weh -- so zu erschrecken! Wenn es nach dieser Drohung brav ist, ist das fürwahr kein pädagogischer Erfolg! Kinder sind zarte Pflänzchen und können nur gedeihen, wenn sie das Gefühl völliger Geborgenheit niemals verlieren. Deshalb nicht Klapse, Ihr jungen Mütter, sondern viel viel Liebe, Konsequenz u [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 5
[..] Nr. / . Juni SIEBENBÜRGISCHE ZEITUNG Seite Prof. Karl Roth f Aus Schäßburg erreicht uns die Nachricht, daß Gymnasialprofessor Karl R o t h am . April ct. J. nach langem, schmerzvollen Leiden aus diesem Leben abgerufen worden ist. Die eindrucksvolle Persönlichkeit dieses Mannes gehört zur Lehrergeneration, der es zu danken ist, daß die Schäßburger Bergschule auch in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg, die eine tiefgreifende Umgestaltung des deutschen Schulwesens [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 6
[..] UNG Nr. / . Juni 'Demokratie = Das tschechische Gewerkschaftsorgan ,,Prace" beschäftigte sich dieser Tage mit dem Thema ,,Über die echte Demokratie der Diktatur des Proletariats", Darin versucht es den Nachweis zu erbringen, daß sich Diktatur und Demokratie nicht ausschließen, sondern eine echte Diktatur des Proletariates zugleich auch die echteste Form der Demokratie sei. Wenn, so meint das Blatt, die sozialistischen Staaten dabei wären, jetzt eine Demokratisierung [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 7
[..] / . Juni SIEBENBÜRGISCHE ZEITUNG Seite lobt Mit Genugtuung ist in Prag ein g Interview aufgenommen worden, m daß der Vorsitzende der FDP, Dr. = Thomas Dehler, einem Vertreter der g tschechischen Nachrichtenagentur | | CETEKA gewährte. Dr. Dehler habe, m so berichtete Radio Prag, einige g Fragen ,,von besonderer Bedeu- g \ung" beantwortet. Von ,,besonderer | | Bedeutung" war die Frage des Kor- s respondenten: ,,Was halten Sie von g der Anbahnung diplomatischer Be- §§ [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 8
[..] Seite SIEBENBÜRGISCHE ZEITUNG Nr. / . Juni Vertrtebenen-Statistik Nach den vom Statistischen Bundesamt soeben veröffentlichten Angaben gab es am . September in der Bundesrepublik Heimatvertriebene und Zugewanderte, in der Hauptsache Flüchtlinge aus der Sowjetzone. Die männlichen Vertriebenen ( ) waren gegenüber den weiblichen mit in beachtlicher Minderheit. Die Geburtenziffern bei den Vertriebenen lagen noch immer über dem [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 9
[..] SIEBENBÜRGISCHE ZEITUNG Seite s> « rvw^' «*w j * &'n Tcdsnchenhericht aus dem heufiqen Kumänien von cJ}cmn*s IXewter· · - - - · - · · · - - - - " · -- * ' - · -- · - - ·* · - · - - - - - - - ·· j -Schluß ,,Geh schon!" befiehlt Marin. Ott greift nach seinem kleinen Handkoffer und steigt aus. Auf der Treppe wendet er sich um. Martins Wagen rollt davon. Er sieht ihm nach und hat das Gefühl einer großen Schuld. Im Zug wartet Eliade. Er sitzt in eine Ecke gedrückt, sein große [..]
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 10
[..] llt eine in langgestreckten Hügeln ftroststerranda Landschaft. Auf der tanzen Schneefahnen, die Äste der Pappel schlagen mit trockenem Klang aneinander. Die frierenden Hände tief in den Taschen vergraben, schaut Ott die Chaussee entlang nach Westen. Nur noch wenige Kilometer, sagt er sich, nur noch wenige Kilometer -- und ich bin drüben, in der Freiheit! Was in den vergangenen Jahren eine ferne, unerreichbare Verheißung war, wird sich nun erfüllen. Die Erkenntnis, [..]









