SbZ-Archiv - Stichwort »Das Waren Zeiten«

Zur Suchanfrage wurden 3354 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1984, S. 15

    [..] . . . um unseren jungen, militärpflichtigen Siebenbürger Sachsen, nun Bundesbürger, einiges zu bedenken zu geben: Die Einsatzbereitschaft für die Heimat gehört doch auch zur jahrhundertealten großen Tradition unserer Vorfahren, die als Siedler im Südosten Europas zu jeder Zeit bereit waren, ja bereit sein mußten, wollten sie überleben, im Notfall den Pflug und das Handwerkzeug mit dem Schwert zu tauschen, um die Heimat zu verteidigen." Treffender kann das Recht und die Pflich [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1984, S. 2

    [..] t gehabt: eine gewisse Art von Deutschen weiß es, man sieht's, wieder einmal besser als die anderen. Daß ihre Schildbürgerei französischen, italienischen und amerikanischen Zeitungen. Anlaß zu Gelächter bot, ficht sie nicht an: immer schon waren sie stur darauf versessen, es besser au wissen als alle anderen, egal, was dabei herauskommt. Oberth, der sich längst nicht mehr mit der Raumfahrt beschäftigt, sondern mit Plänen für Weltraumspiegel und Windkraftwerk, um uns allen aus [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1984, S. 2

    [..] Nach seiner Gründung in Deutschland setzten sich die Mitglieder des Arbeitskrelses für Siebenbürgische Landeskunde aus einer Stammgruppe von wissenschaftlich forschenden wie tätigen Mitgliedern und Interessierten Laien zusammen. Beide Gruppen waren zahlenmäßig niemals sehr groß, was mir in Gesprächen immer wieder gesagt wurde, ,,denn das war immer so", auch in Siebenbürgen zur Zeit des Landeskundevereins. Die steigende Mitgliederzahl des Arbeitskreises ist zwar ahnsehnlich, [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1984, S. 9

    [..] ahre habe ich lobend nennen gehört. Und daß so viele gekommen, erklärt nicht zuletzt die Tatsache, daß in der Einladung die beiden siebenbürgischen Pfarrer B r a n d s t e t t e r und Pfarrer M a r t i n angekündigt waren und auch beide kamen. Der Bericht des Wurmlocher Ortsgeistlichen stimmte uns nachdenklich: Zwar ist der Kirchenraum unter großen Opfern der Daheimgebliebenen renoviert worden; doch zur Renovierung der Außenmauern fehlen das Material, die Kraft und der Mut be [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1984, S. 6

    [..] eutschland ein, wo er als Pfarramtshelfer in der Hannoverschen Landeskirche begann. Daß ."lans Schuster / sein Theologiestudium in Loccum vervollständigte, lag bei der Wißbegierde dieses Mannes auf der Hand. Nach sieben Jahren Pastorschaft in den sechs öldörfern bei Celle, wurde er Pastor am Dom zu Bardowick; er trat in den Ruhestand. Der Ehe mit Rita, geb. Teindel, einer Kindergärtnerin aus Kronstadt, waren neun Kinder beschert, von denen heute vier Töchter u [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1984, S. 7

    [..] fleisch" und vertrauten Leckerbissen wurde mit Begeisterung aufgenommen. Pfarrer Ratsch hatIn der Kreisgruppe ROsselsheim: te den Grillplatz im Pfarrgarten zur Verfügung gestellt. Die rumänischen Gäste waren beeindruckt von der Gastfreundschaft und von der aufgeschlossenen Unvoreingenommenheit, mit der sie hier aufgenommen wurden. Das hatten sie nicht erwartet. Gerade solche Veranstaltungen zeigen immer wieder, daß unsere Gemeinschaft in Setterich ,,in Takt" ist, ja sogar ein [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1984, S. 15

    [..] in Offenau-Heilbronn. Lang begrüßte, nachdem sich die erste Wiedersehensfreude gelegt hatte, besonders die über jährigen, Pfarrer Michael Albrich, Katherina Kletter und Martin Müller, und die Landsleute, die aus anderen Ländern gekommen waren, unter anderem aus Kanada, England und Österreich. Pfarrer Hans Albrich erinnerte an die schönen Zeiten, da noch alle ohne große politischen Sorgen in der Gemeinde Johannisdorf lebten. Danach wurde an die noch in Siebenbürgen Lebenden [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1984, S. 2

    [..] m Eisernen Vorhang gibt. So wird die Bedeutung der rumänischen Haltung in der Frage der Olympischen Spiele zu weit mehr als nur einem spektakulären Auftritt auf der Bühne der Olympia-Show. Augenblick und Gelegenheit waren überdies von Bukarest klug gewählt, sich wieder einmal weltweit ins Gerede zu bringen. Die ausgezeichneten Leistungen der rumänischen Athleten gaben dem Vorgang erst recht Nachdruck. Respekt! HB BLICKPUNKT: ,,Das Milchpulver für Kleinkinder muß vom Arzt [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1984, S. 4

    [..] Hauptstadt abgegeben. Gegen Uhr morgens begann der Angriff General G e r s t e n b e r g s auf die Hauptstadt von Bäneasa aus. Der größte Teil der deutschen Truppen verblieb in Bukarest, da keine Befehle ergangen waren. Die Standortkommandantur hatte um Uhr morgens noch keinen höhren Befehl. Die in Bukarest befindlichen höheren Wehrmachtstellen wurden im Laufe des Donnerstag von rumänischen Truppen entwaffnet durch die Straßen von Bukarest unter schwacher Bewachung geführ [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1984, S. 8

    [..] gesteckt, wechselten diese Bücher voraussichtlich für Immer ihren Besitzer -- das Schicksal fast alles siebenbttrgisch-sächsischen Kulturgutes im Gefolge Jenes denkwürdigen Tages. Deutsche Militärs waren der Ansicht, daß feindliche Flugzeuge Kronstadt, zwischen Bergen gut eingebettet, nicht würden bombardieren können. Am . April wurden sie Lügen gestraft. Nach diesem ersten Bombardement stand alles Kopf. U. a. wurde angeordnet, daß wertvolles Kulturgut sichergestellt [..]