SbZ-Archiv - Stichwort »Duft«
Zur Suchanfrage wurden 520 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 10 vom 29. Oktober 1956, S. 4
[..] Gefahr sei, langsam unterzugehen. Nu. DIE LETZTEN SCHÖNEN TAGE allende Akkorde..,, Gedanken im Herbst /VON HEINRICH ZILLICH Unser ganzes Fühlen ankert in den Jugendeindrücken. Es braucht uns nur ein Duft zu berühren, der nach Jahren plötzlich wieder quillt, und schon verspüren wir ein verschüttetes Erlebnis erwachen, so deutlich und greifbar nahe, daß wir uns umdrehen möchten, um zu sehen, wohin wir denn geraten sind. Wir gerieten in den ernsten und lebendigen Raum, wo wir e [..]
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Folge 8 vom 31. August 1956, S. 2
[..] kana herzurichten. Landsmann J. Zank, Schuller und andere standen schweißgebadet vor dem großen Rest, auf dem über glühendem Holzkohlenfeuer viele saftige Stücke Holzfleisch schmorten. Der ganze Wald duftete nach diesen Leckerbissen. Gegen Uhr standen die Landsleute mit Teller und Essenmarken vor dem Kessel, aus dem der wohlbekannte Duft der Tokana in die Nasen stieg. Nach dem Essen konnte der Kreisvorsitzende G. A. Schwab rund Landsleute und Gäste aus den Landsmannscha [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 5
[..] getragen, echte, gute ausländische Ware. Angenehm anzuschauen! Unter anderem war da unter den nachgelassenen Schätzen eine flache Büchse mit Pulver. Ein feines rosa Pulver. Von ziemlich sympathischem Duft. Fast wie Flieder. Nach dem ersten Jubel begannen die Gußjews zu raten, was das wohl für ein Pulver ist. Sie rochen daran, kauten es mit den Zähnen, streuten davon aufs Feuer, aber erraten konnten sie es dennoch nicht. Gußjew trug es im ganzen Haus herum, zeigte es dem Stude [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 8
[..] werden entwurzelt, der Schnee sinkt in sich zusammen. Die Birke im Klosterhof trägt braune, feuchtglänzende Knospen. Wenn ,,Bruder Teofll" eine derselben zerbeißt, spürt er am Gaumen den beseligenden Duft des Frühlings. Und er steht dann und lauscht,, von einer zufriedenen inneren Ruhe erfüllt, auf das erwachende Rauschen der Täler, in denen der Frühling zu rumoren beginnt Es kommt nun mitunter vor, daß Bauern und Bäuerinnen aus den Gebirgsdörfern unten heraufsteigen, um für [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 1
[..] che Bininendeutschen und die Nachbarn rundum zerriß das Nein der Saar einen Nebel. Weihnachten ist da. Wir haben unsere Heimlichkeiten, wir schichten Geschenke auf, wir stellen die Kerzen bereit, ein Duft von Tannennadeln weht in jedes Haus hüben und drüben, über diie unsinnigen Grenzen . Wir können vielen Deutschen die Hand nicht drücken, Söhne und Töchter mancher Familien ersehnen vergeblich ihre Vereinigung. Seit mehr als elf JahrenversinnbiildilichtsichiimChmstbaium [..]
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Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 5
[..] ber darüber, an der Nase der Bäuerin, zittert ein Tröpfchen, zitterte hin und her bei jedem Ruck, war manchmal im Schatten, glitzte wieder auf. ,,Kaltes Wetter, kaltes Wetter", meinte er sinnend. Ein Duft schlug vom Herd heran. Die Bäuerin schwatzte und rührte. Das Nasentröpfchen zitterte. Der Kantor sah es mit schielenden Augen, roch den 'Speisenduft, sah das Tröpfchen. Fällt es? Fällt es nicht? Der Topf, 'der volle Topf ist darunter. Wird es fallen? Es soll nicht! Wieder im [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 2
[..] sitzen Schüler in den Bänken / Doch keine Angst Hegt mehr in ihrem Blick: / Der Lehrer weiß sie liebevoll zu lenken / Und zu erziehn für unsre Republik. / Am Fenster grünt die alte Rosenhecke, / Der Duft der BlüterOnur ist längst verweht. / Hier lehnte einst der Rohrstock in der Ecke, / Wo jetzt ein Spruch in roten Lettern steht. / Das Haus, der Raum, die Bänke sind . die gleichen, / Welch Alptraum waren sie für jedes Kind! / Der Moderruch.nur mußte daraus weichen, /Denn dur [..]
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Folge 5 vom 1. Mai 1951, S. 3
[..] hichtig und unzugänglich für viele andere geistige Erregungen. Aber in dieser' einen Schicht, ist sie unerhört saftig und .gewichtig wie eine volle Honigwabe, deren Süße eririnerungsträchtig nach dem Duft eines Sommers in unserer Heimat schmeckt. Wie ist da jeder Strich heimatschweir und fast schwermütig von seiner eigenen Reife, wie wird das verblichene Gelbweiß des Papiergrundes neben solchen Strichen auf einmal lebendig und empfindlich und seidig überzogen, als wäre das Pa [..]
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Folge 4 vom 1. April 1951, S. 2
[..] er kamen und gingen, selbst ihr Name entschwand. Aber der fromme Bauer sät in den Totenschrein, schneidet aus ihm sein Korn, keltert aus ihm seinen Wein. Anders schmeckt hier der Märzwind, anders der Duft vom Heu, anders klingt hier das Wort von Liebe und ewiger Treu. Roter Mond, vieler Nächte einzig geliebter Freund, bleichte die Stirne dem Jüngling, die der Mittag gebräunt, reifte ihn wie der gewaltige Tod mit betäubendem Ruch, wie in grünlichem Dämmer Eichbaum mit weisem S [..]
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Folge 4 vom 1. April 1951, S. 5
[..] Siebenbürgische Zeitung Seite Erfüllter Von Heinrich Z i i c h Gib dich der Stille! Laß die Gedanken! Nur noch der Flieder, wie duftet er sehr! Schräg lehnt die Sonne auf Zäune und Ranken verglühende Strahlen, Speer neben Speer. Drüben die Berge entschwebend der Schwere. Nur noch im Schauen befreist du dich ganz. So wie im Ruhen sich anfüllt die Beere, lasse dich füllen mit Süße und Glanz. Ach, diese Stille! Die heiteren Lehnen! Nur noch ein Hauch geht, unfaßbar von wo. [..]









