SbZ-Archiv - Stichwort »Eigentum«

Zur Suchanfrage wurden 456 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 6 vom 15. April 1997, S. 6

    [..] ecken, Glocken, Orgeln, Abendmahlsgeräte, Anatolische Teppiche, Dokumente oder andere Kunst- und Kulturgüter ohne alle erforderlichen Genehmigungen in das Ausland zu überführen, gilt, daß diese Güter Eigentum unserer in Siebenbürgen beheimateten Kirche sind und das Landeskonsistorium für jedes dieser Objekte haftet. Gegenüber . dem »Vorwurf, das Landeskonsistorium würde sich durch die Weitergabe kirchlicher Einrichtungsgegenstände am Erbe der Väter vergehen, sei gesagt, daß e [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1997, S. 10

    [..] lbe Gesetz seitens des Kulturhauses der Studenten/Hermannstadt ebenfalls beim Hermannstädter Gericht am . September eröffnete Verfahren (LKZ /), das zur Übertragung des Anwesens in das Eigentum dieser Anstalt führen sollte, wurde am . Oktober bis zur Urteilssprechung im Revisionsverfahren vor dem Appellationsgerichtshof in Karlsburg zeitweilig ausgesetzt, am . März neuerlich aufgenommen (LKZ /) und am . Mai nach einer dahingehenden V [..]

  • Folge 5 vom 29. März 1997, S. 2

    [..] d seines Deutschland-Besuchs der FrankfurterAllgemeinen Sonntagszeitung gegenüber erklärt, seine Regierung werde jedem deutschen Aussiedler bei Rückkehr nach Rumänien das ,-,gesamte", einst verlorene Eigentum - ,,Haus, Grund und Boden", wie es hieß - zurückgeben. Auffallend war zunächst in diesem Zusammenhang, daß Boroianu in seinem Gespräch mit Dürr und Laub kein derartiges Angebot gemacht und dementsprechend auch keine Regierungsmaßnahmen angekündigt hatte. Demnach bestand [..]

  • Folge 3 vom 25. Februar 1997, S. 6

    [..] ntümer oder deren Erben können gemäß dem neuen Regierungsbeschluß durch Ordentliche Gerichte die Unrechtmäßigkeit der Verstaatlichung per Dekret Nr. / feststellen lassen und auf diese Weise das Eigentumsrecht an ihren Wohnhäusern wieder erlangen, und das unabhängig von ihrem heutigen Wohnsitz oder ihrer Staatsangehörigkeit. Zum Verständnis der derzeitigen Rechtslage sei daran erinnert, daß nach mehrere rumänische Rechtsanwälte in verschiedenen Städten ehemalige Eig [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1996, S. 18

    [..] arin wird die Vertreibung ,,trotz allen vorangegangenen Unrechts" von deutscher Seite als ,,moralisch verfehlter Schritt" bezeichnet. Die größte protestantische Kirche in Tschechien bedauert, daß das Eigentum der früheren deutschen Mitbürger ,,oft skrupellos beschlagnahmt, weggerafft oder zerstört wurde". Eine Rückkehr zu den früheren Verhältnissen sei aber nicht mehr möglich: ,,Was wir alle verloren haben, muß zu den Kriegsverlusten gezählt werden," Ein Weg in die Zukunft kö [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1996, S. 10

    [..] e sehr persönlich gehaltene und daher um so glaubwürdigere Ansprache wird hier aus Anlaß des bevorstehenden Volkstrauertages in ihren wichtigsten Passagen abgedruckt. Dieser Platz ist unser geistiges Eigentum. Hier wollen wir unserer Landsleute gedenken, die im Zusammenhang mit Krieg, mit Deportation, aber auch mit Flucht und Vertreibung ihr Leben lassen mußten. Wir wollen an alle denken, die Opfer von Gewaltherrschaften in der einen oder anderen Form wurden .. . Für mich ist [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1996, S. 3

    [..] trages an den Mieter mit dem Hinweis geschickt werden, daß er, der Mieter, das Risiko eines nicht gutgläubigen Erwerbes (dobänditor de rea credin{ä) voll eingeht und als ,,bösgläubiger" Erwerber sein Eigentum in künftigen rechtsstaatlichen Verhältnissen zugunsten des rechtmäßigen Eigentümers wieder verlieren wird. Es ist also noch Zeit, weil zunächst noch keine Kaufverträge abgeschlossen werden können, so lange die vielerorts noch zu gründenden Wertfeststellungskommissionen ( [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1996, S. 3

    [..] n und darf. Davon ausgehend und auf einen Rechtsstaat auch in Rumänien hoffend, empfiehlt die rumänische A.P.A.D.O. (Asociajia Avocatilor Pentru Apärarea Drepturilor Omului) den Entrechteten, auf ihr Eigentumsrecht nicht zu verzichten. Obwohl der deklarierte Zweck des Gesetzes eine Wiedergutmachung (mäsuri reparatorii) ist, d.h. daß einerseits diejetzigen Machthaber anerkennen, daß es sich um zugefügtes Unrecht handelt und daher Wiedergutmachung angezeigt ist, werden anderers [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1996, S. 5

    [..] schaftsflüchtlinge sozusagen, hätten die Siebenbürger Sachsen eigentlich keinen Anspruch auf Bürgerrechte, sie seien - wie der Chronist Mathias Miles fassungslos notiert- ,,von Rechts wegen der Unger Eigentum" und müßten zu derer ,,Nutz und Frucht" arbeiten. Diese ,,Privat-Feind der Sachsen unter den Edel-Leuten" meinten, man ,,könnte und sollte die Sachsen zu allen Landes-Lasten und Beschwernissen brauchen ... und ihre Arbeit desto besser (bevoraus sie meistenteils Handwerke [..]

  • Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 17

    [..] e in Urwegen: Der Gemeindehattert verfügte über Joch ( Joch - , ha), von denen Ackergrund, Weinberge, Wiesen und Gärten, Wald und Hutweide waren. Wald und Weide waren Eigentum der Gemeinde, der Rest war zu Prozent in sächsischem und zu Prozent in rumänischem Besitz. Im Jahre gab es in Urwegen eine ,,Liedertafel", wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet, der Spar- und Vorschußverein, Ende des Jahrhunderts der Frauenverein [..]