SbZ-Archiv - Stichwort »Ein Herz Für Kronstadt«
Zur Suchanfrage wurden 1925 Zeitungsseiten gefunden.
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Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 1
[..] endherberge, demTreffpunkt der sächsischen Jugend in Dinkelsbühl! krug, die bitter entbehrte und berauschende Bestätigung, daß trotz äußerlicher Verstümmelung unsere Gemeinschaft unverändert kräftig in den Herzen lebt. Als nun unsere Volkshymne erklang, da war es, als müßten wir umsinken, doch wir hielten einander umschlungen aufrecht. Aus jenen ersten unvergeßlichen Begegnungen, die anderswo ebenfalls stattfanden, trug jeder Teilnehmer ein Gefühl der Stärkung in den grauen A [..]
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Folge 4 vom 25. April 1956, S. 4
[..] lvertretenden Präsidenten. Sächsische Jungen und Mädchen aus Nordrhein-Westfalen! Vom . bis . August d. J. findet auch in diesem Sommer ein Jugendferienlager statt, zu dem wir Euch alle hiemit herzlich einladen. Ort des Ferienlagers: Espelkamp, Kreis Lübbecke/Westfalen. Unterkunft, Verpflegung (viermal täglich) und Fahrtkosten betragen ungefähr DM. Alter: Jungen und Mädchen über Jahre. Die Anreise erfolgt in einer Gemeinschaftsfahrt, und daher werden alle Teilnehmer [..]
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Folge 3 vom 25. März 1956, S. 5
[..] Minuten lahmlegte, d. h. etwa Wagen auf der Brücke blockierte. Andreas Franz war sofort tot. Seine Uhr zeigte .. Die ärztliche Untersuchung ergab weder Spuren von Alkohol noch Nikotin in seinem Blut. Das Herz war vollkommen gesund. Trotzdem bleibt nur die Annahme eines Herzschlages als Erklärung des sonst unbegreiflichen Unfalles. ' i Andreas Franz war in Heldsdorf geboren und auf einem der schönsten Bauernhöfe Siebenbürgens aufgewachsen. Er lag ,,in der Aue" z [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 4
[..] ein L e b e n s m g l i c h k e i t zu geben! Wir müssen uns dessen wirklich schämen! Bedenken wir, daß der Mindestbeitrag pro Jahr bloß eine DM beträgt, so dürfte kein einziger Siebenbürger Sachse im Hilfsverein fehlen! Ist denn in den Herzen unserer Landsleute das Zusammengehörigkeitsgefühl erstorben? Wußten sie nichts von diesem Hilfsverein? Wenn ich an die Heimattage in Dinkelsbühl denke, die für mich stets ein Erlebnis waren, so frage ich mich, warum verschließen sich [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 10
[..] und flüstert zurück: ,,Was hast du denn -- hörst du etwas?" . Dumitru läßt sich langsam zurücksinken, ohne seine witternde Haltung aufzugeben.. Er murmelt; ,,Dort drüben sind Menschen. Ich spüre sie. Los! Weg von hier!" Sie kriechen, jedes Geräusch vermeidend, unter die Bäume. Obwohl er sein Gehör anstrengt, kann Ott drüben nichts hören, dafür fühlt er sein Herz stillagen, als wollte es den Brustkorb sprengen. ,,Wartet!" haucht Matei. ,,Nicht davonlaufen! Wir müssen erst fest [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 5
[..] tephan Ludwig Roth" e. V. l aufklingendes Licht der Verheißung in nebliger Dunkelheit! Die alten Weisen der Weihnacht, auf der Empore von klaren Knabenstimmen gesungen: ,,Es ist ein Reis entsprungen ...", ,,Kommet ihr Hirten..." und am Ende, das Herz mit schmerzlicher Süße erfüllend, das innigste und schönste aller deutschen Lieder: ,,Stille Nacht, heilige Nacht..." Und die Kerzen vorn beim: Altar brannten mit unbewegter, lautloser Flamme, 'und in der Kirche war es, klang das [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 5
[..] ten vorhanden waren, ist auch auf diesem Gebiet Hervorragendes geschaffen worden. Gerhart Hauptmann, das stärkste dramatische Talent der deutschen Jüngstvergangenheit, kam nidit zufällig aus dem schlesischen Raum; sein Herz hörte in der Stunde zu schlagen auf, als auch er dem Elendszug der Ostvertriebenen eingereiht werden sollte. Im großen und ganzen aber sind selbst so hervorragende dramatische Schöpfungen wie die Henry v. Heiselers vielfach im Schatten geblieben. Hier hätt [..]
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Folge 1 vom 17. Januar 1953, S. 6
[..] nes Tages erschienen Funktionäre der acht Kilometer entfernten Staatsfarm, einem ehemaligen Bojarengut, und riefen aus: ,,Wer Arbeit sucht, kann auf der Farm im Drusch Beschäftigung finden." Ich meldete mich sofort, weil ich hoffte, mir auf diese Weise die Nahrung für die nächsten Wochen sicherzustellen. Das war ein Irrtum, denn nach drei Wochen schwerster Arbeit erhielt ich gerade so viel Lohn, um ein viertel Kubikmeter Weizen zu kaufen. Daraufhin ging ich nicht mehr zur Far [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 4
[..] r die Tyrannei Gehör hinter Ministertüren fand, was zu einem Blutbad sondergleichen führte. Diese Warnung wendet sich nur gegen bestimmte Emigranten, die aus der Geschichte nichts ge- lernt haben und deren Herz voll Haß ist; wir wissen, daß bei anderen die Fehler der Vergangenheit durchaus fruchtbare Erkenntnisse zeitigten. Wir mischen uns nicht in den Streit um die staatlichen Bärenfelle der Zukunft. Wir verfolgen aber mit Aufmerksamkeit, ob der rechte Geist oder wieder jene [..]
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Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 5
[..] Nur der Gardeadjutant des Königs und einige Herren DASUNVERQÄNCLiC! Siidostdeutsche Bäuerin seiner nicht buchenländischen Suite standen einem Novum gegenüber und versuchten, links und rechts zum Nachbarn blickend, die Tempi beim Reiben des Salamanders einzuhalten, was ihnen mit Sekundenverspätung auch gelang. Staatsmännern und Politikern, die heute der Lösung des Problems ,,Europa" näherzukommen glauben, wenn sie ein Bekennen zu einer Weltanschauung, einer Konfession oder [..]









