SbZ-Archiv - Stichwort »Fest«
Zur Suchanfrage wurden 8432 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 3 vom 25. März 1956, S. 3
[..] chüler zu ,,Reiflingen", die an der Weihe selbst teilnehmenden aber zu ,,Weihlingen" machte. ,,Staatskinder" Über das Ziel des Kirchenkampfes wird seit einiger Zeit nicht mehr gerätselt. Längst steht fest, daß eine Loyalitätserklärung, wie sie noch vor ein paar Wochen der sowjetzonale Innenminister Maron von der Evangelischen Kirche verlangte, zur Herstellung des Friedens nicht ausreichen würde. Ohnedies ist die SED-Presse schon einen DIE EVANGELISCHE STADTPFARRKIRCHE IN HERM [..]
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Beilage SdF: Folge 3 vom März 1956, S. 7
[..] en sie sowieso vier Stunden still sein. Müssen sie aber zwischen der dritten und vierten Stunde aus Hunger schreien, dann sind sie beim Trinken schon so erschöpft, daß sie nach wenigen Zügen schon so fest schlafen, daß man sie mit Gewalt kaum munter kriegt. Dafür schreien sie schon nach zwei Stunden wieder,, trinken heißhungrig und viel zu rasch, so daß sie oft das Getrunkene wieder erbrechen. Wollt Ihr also ein zufriedenes Kind haben, eines, das, wenn es nicht schläft, still [..]
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Beilage: Folge 3 vom März 1956, S. 8
[..] Verpflichtung -- die Aufgabe als solche -- nur von der bequemsten Seite aus zu betrachten? Wir leben in einer Zeit, die keinen Stillstand kennt und nur bestehen läßt, was sich auch weiterentwickelt, festigt und neue Wege sucht. Folglich können wir, und mit uns viele Freunde und Gönner, nur den einen Ständpunkt vertreten, daß wir mit der Zeit gehen müssen. Nicht stillstehen, sondern weiterplanen und festigen. Unsere Gemeinschaft muß weiter ausgebaut werden, denn sie ist dier [..]
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Folge 3 vom 25. März 1956, S. 10
[..] len sich, er hebt begeistert die Arme. Ott wendet sich um und folgt seinem Blick. Eine weibliche Gestalt ist eingetreten. Als ihr Gesicht sich aus dem Halbdunkel löst, muß Ott sich an der Sessellehne festhalten. ,,Jel/.t ist Pavel wieder da, mein Taubchen", sagte der Russe. Zeichnungen: Susanne Zillich Vor ihm steht Aglaja. In den wenigen Sekunden, die vergehen, bis er seine Bestürzung überwindet und aufsteht, um die ausgestreckte Hand des Mädchens zu ergreifen, sieht Ott all [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 2
[..] -- aber wirklich alles ohne jede Ausnahme! -- für die russische Führungsschicht ausschließlich dazu da ist, um deren Machtanspruch zu vergrößern und dort, wo er nicht mehr erweitert werden kann, zu befestigen. Sie wissen aber auch, daß diese durch bittere Erlebnisse gegangene Führungsschicht so realistisch ist, daß sie die Grenzen der Macht erkennt. Eine solche Grenze liegt in Mitteleuropa. Sie beginnt dort, wo die deutsche Bevölkerung anfängt. Es geht heute den Mitteleuropäe [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 1
[..] damit begann es den Krieg gegen die eigenen SED-Schriftsteller, die in Verkennunig des letzten Kurswechsels wohl immer noch an der ihnen etwas voreilig eingeräumten Kritik-, und Schreibfreiheit festhalten wollten.. Zum ersten überraschenden Höhepunkt kam es dabei am . Januar , als das Organ des sowjetzonalen Schr:!stellerverbandes, ,,Der Schriftsteller", durch Lizenzentzug auf Regierungsbeschluß sein Erscheinen plötzlich einstellen mußte. Das ist seit Jahr und Tag [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 5
[..] chen Wunsch für ein gesegnetes Jahr J.. In Dankbarkeit wurde des seit der letzten Sitzung verstorbenen Vertrauensmannes Michael Lochner gedacht. Der Bericht des Kassiers Johann R a i d e l stellte fest, daß diejenigen Vertrauensmänner, welche die Arbeitstagungen regelmäßig besuchen, -- es sind erfreulicherweise die meisten -- auch mit der Ablieferung der Beiträge ihres Ortes am laufenden sind; einige wenige müssen immer wieder an ihre Pflicht gemahnt werden. Da der Vertrau [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 8
[..] erissenen und notgeschlachteten Schafe füllt in den nächsten Tagen die Näpfe. Es ist die Woche vor Beginn des strengen Fastens. Ostern naht heran, es werden alle Vorbereitungen getroffen, dies größte Fest der rechtgläubigen Christenheit zu feiern. Der Sehneeschlaariim wird aus dem Hof geschaufelt, die Wände der Zellen mit Kalk geweißelt» die Kirche gesäubert. Der Früihlingssturm und das in den Gemütern nachzitternde Erlebnis mit den Wölfen steigern die Spannung. SCHMACH UND B [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 1
[..] s. Unser Gemeinsames tritt hier als klare Wirklichkeit und reine Wahrheit hervor. So nüchtern unser Dasein sonst sein mag, unter der Tanne sind wir geheimnisvoll berührt, erweisen, wie es dem Heilandsfest entspricht, Liebe den Nächsten und empfangen sie zurück, als tauchten wir zum Quell hinab, aus dem jeder Mensch emporstieg und wir auch als Volk leben. Gott selber versammelt uns zum Guten; ob wir ihn anrufen oder nicht, in unserer Verinnerlichung ist er gegenwärtig. Ohne ih [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 3
[..] ,,Daß ich diese Feiertage auch genügend Brennholz habe!" ruft die Mutter etwas vorwurfsvoll auf die Veranda, wo wir uns niedergelassen halben. ,,Sollst zufrieden sein, es gibt Cabniuva! Da wird dein Festtagsbraten in der halben Zeit fertig sein", erwiderte ich beschwichtigend, aber ich denke nicht daran, jetzt gleich bei Grad im Schatten die Bamdsäge zu schwingen. Ich teile weiter ein. Ich übernehme heute das Heizen des Backofens, allmählich verstehe ich mich auf diese Ku [..]









