SbZ-Archiv - Stichwort »Fuss«

Zur Suchanfrage wurden 1817 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 3

    [..] etwas anderes werden als er jetzt ist, ein Nichtbär, müßte Fang und Branten usw. umbilden und seine Wurf- und Paarungszeit verschieben. Die Zeit hierzu wird ihm nicht gelassen werden... Stricat -- zu deutsch: Schrund -- heißt der Gebirgsstock, dessen Fuß sich im Lotruflusse wäscht und als eine mächtige, wildzerklüftete Wand wie kaum eine andere der Gegend dem überwinternden Bären Unterschlupf bietet. Nicht höher als drei Kugelschüsse hoch über den Wasserfällen des brausenden [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 9

    [..] Bauernvolkes, das nun gezwungen war, Heimat und Scholle zu verlassen und das einer scheinbar trostlosen Zukunft entgegenzog. Oft führten Frauen die Zügel der Gespanne, alte Bauern und Bäuerinnen und Kinder begleiteten die Fahrzeuge zu Fuß oder saßen auf ihren Habseligkeiten. Die wehrfähigen Männer waren an der Front. Und trotz des bedrückenden Anblicks strömten diese Menschen in ihrer Haltung und Unbeirrtheit Hoffnung und Zuversicht aus. Wohl klang Klage über den Verlust der [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 11

    [..] en begonnen. Hierauf sammelten die Kinder bei allen ,,Wirten" Lebensmittel und Geld durch AhSihgett öder Sprücheaufsagen. Z. B.: ,,Motter gäf Batter, gäf Schmalz, -- dat äs gat äh Hälz, -- wo er näst wällt giert, -·-feiefrieß' Ich der Fuß de hie«!" Dazu erbaten sich die Kinder eine Kerze, s,e Stämmpchen Lacht". Wie auch- im alten Luxemburg die Kinder am Abend vor Maria Lichtmeß es taten. Aus dem eingesammelten Geld wurde der Wein für die Adjuvanten und der Papierkettenschmuck [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1964, S. 3

    [..] den scheinbar vom Schickzu halten, und so rennt er, getrieben von seiner Gier nach immer mehr Erde, von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang in seinen Tod. Viel Erde hat er sich erlaufen, doch zuteil werden ihm blos Fuß Breite, Fuß Länge und Fuß Tiefe. Und da er tot zur Erde sinkt, stützt ihn nur die verachtete Treue des noch immer in Lumpen gehüllten Knechtes. Es wirkten mit als: Iwan, Knecht und Bauer: Michael Korditsch; Katja, seine Frau: Frau Käthe Paulini; Der Fr [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1964, S. 11

    [..] der heim. Die Reisegesellschaft, der ich mich angeschlossen hatte, gab uns beim Grenzübertritt Itach Rumänien ein hektorgrapoiertes Heftchen tptt den gebräuchlichsten rumänischen Wörtern In die Hand, Im Verlauf der nächsten Tage habe ich es fast nicht gebraucht, aber einen Kleinen Kiki wünsche ich allen, die in ihrer Verwandtschaft Kinder antreffen und diese herzige Kindersprache nicht meh« verstehen. (--el) Achtung l Münchner Frauenkreis Einladung. Unser nächster Frauena [..]

  • Beilage LdH: Folge 133 vom November 1964, S. 1

    [..] zilllminister eine wahre Patenschaft über uns ausübe. Die Festansprache hielt Minister Konrad G r u n d m a n n , der den ganzcn Tag und Abend unter den Siedlern und Gästen verbrachte, und stellte das Geschehen des neuen Fußfassens hier in Verbindung mit den Fragen und Aufgaben der Gesamtheit der Siebenbürger Sachsen und des deutschen Volkes. Die Gnade und Chane der Freiheit, wie sie uns zuteil werde, verpflichte uns alle, das Ganze nicht Zu vergessen. Auch wenn man sich der [..]

  • Beilage LdH: Folge 133 vom November 1964, S. 3

    [..] , S. ff,, und im ,,Licht der Heimat" Nr, ,) Die Zerrissenheit, die noch heute durch all unsere alten Dorfgemeinschaften und Familien geht, lastet schwer auf uns, auch wenn die meisten wieder irgendwo festen Fuß fassen konnten. Auf diesem Weg zum neuen Fußfassen besonders unserer bäuerlichen Landsleute kommt den fränkischen Landkreisen llffenheim und Nothenburg o. d, T,, aber auch Kitzingcn und anderen eine besondere Bedeutung zu) denn hier fanden mehrere siebenbürZische [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 4

    [..] sein", betonte er dabei, und daß es den meisten vertriebenen Siebenbürger Sachsen gelungen sei, durch die seit Hunderten von Jahren geübten Tugenden Fleiß, Sparsamkeit und eisernen Willen in der neuen Umgebung heimisch zu werden und Fuß zu fassen, so daß nun die Zusammenführung der immer noch getrennten Familien das Hauptanliegen geworden sei. Der Kreisvorsitzende schloß mit einem Gedenken an die Toten. Dann sagte er seinen Mitarbeitern Dank, vor allem dem jetzigen Ehrenvors [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 8

    [..] an ist das persönliche Schicksal Adolf Schärfs eng mit dem seines Landes verbunden. Während der Hitlerzeit wird er mehrmals verhaftet, dank der Intervention seiner ihm in Freud und Leid treu verbundenen Gattin jedoch immer wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Sohn fällt als Offizier in Rußland. Der größten Gefahr, die Schärf nach dem . Juli droht, entgeht er dank der Verschwiegenheit anderer Partner, die mit dem Kreis um Gördeler Kontakt unterhielten, insbesondere Dr. [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1964, S. 12

    [..] . Albrich war in den Wirren nach dem ersten Weltkrieg vorübergehend in Erlangen. Es waren die schlimmsten Zeiten des Zusammenbruches, und daher ist es kein Wunder, daß es Dr. Albrich verwehrt war, im damaligen Deutschland Fuß zu fassen. Die Töchter gingen voran, um in Canada eine neue Zukunft zu suchen, und die Eltern zogen, wenn auch schweren Herzens den Kindern nach. Dr. Albrich hat dann dort eine neue Probe seines Behauptungswillens und seines Könnens ablegen müssen. Er be [..]