SbZ-Archiv - Stichwort »GANZ UNTEN«

Zur Suchanfrage wurden 941 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 16 vom 15. Oktober 1971, S. 4

    [..] hrigen, romantischen und ältesten Stadt Deutschlands eintrafen. Nach kurzer Mittagspause traten wir eine Stadtrundfahrt in Begleitung eines Herrn der Stadtverwaltung an, der uns die Sehenswürdigkeiten, die vom Bus aus nicht bewundert werden konnten, in einer solch charmanten Art erklärte, daß wir trotz unseres Alters ganz bei der Sache waren und all das Schöne und Interessante in uns aufnahmen wie gelehrige Schüler: Die Römerbauten, Porta Nigra, Konstantinsbasilika (heute Eva [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1971, S. 7

    [..] m dreckigen Wasser! In solchen Augenblicken ist es scheißegal, ob man ein piekfeines Auto oder einen ächzenden Karren fährt. Nicht wahr?" Die Fronten lagen also klar: er wollte mir Bescheid stoßen. Das Erlebnis hatte seine Seele nicht zum Schwingen gebracht. Statt dessen stellte ich erstaunt fest, daß die ganze Staatsfarm unterwegs war, sich an meinem Pech zu ergötzen: Männer, Frauen und Kinder kamen barfüßig, in Schaftstiefeln oder in Opanken angelaufen und riefen sich gegen [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 3

    [..] rell radikal gewandelt. Angesichts dieser Situation ist es für den einen wie für den anderen Utopie, unter allen Umständen dem Alten treu bleiben zu wollen. Die realitätsgerechte Bewältigung seines Lebens fordert im Gegenteil in beiden Fällen Einstellung auf ganz Neues. Der Satz ,,Mer wälle bleiwen, wat mer Mit dieser lapidaren Feststellung könnten wir eigentlich schon aufhören, und in der Tat hören die meisten der Siebenbürger Sachsen hier auch auf: ,,. . . Einzelschicksale, [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 4

    [..] trifft, mit der sie jetzt ihren oft unerfüllbaren Wunsch nach Auswanderung begründen, daß die Entnationalisierung unter den heutigen Umständen unaufhaltsam fortgeführt und die Enkel oder Urenkel der heute lebenden Generation lieber rumänisch als deutsch sprechen? Wir wissen es nicht, vielleicht kommt es auch ganz anders, und wir hoffen, daß es anders kommt. Aber käme es so, verlöre dann das Leben wirklich j e d e n S i n n ? Wäre das wirklich ein Grund, schon heute zu verzwei [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1971, S. 5

    [..] erne her hörte man rasendes TamTam-Gedröhn. Auf meine Anfrage antwortete der Häuptling ausweichend, es sei eine Totengedenkfeier. ,,Nun", sagte ich ,,wir würden gerne daran teilnehmen", und zögernd geleitete er uns hin. Aha, da war ja nun das ganze Dorf samt Fetischeuren, die Frauen in weiße Tücher gehüllt, mit Asche beschmiert, saßen im Innern des großen Kreises und klopften rhythmisch mit Kalebassenschellen, das TamTam untermalend, und bewegten sich gleichmäßig und laut sin [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1971, S. 6

    [..] ten Stieglbauer, Religionslehrer Otto Kraus, unseren Heimatdichter Johann Stierl und die Ehrennachbarväter Johann Benesch und Johann Huprich. Ein Gruß ging auch an die Jugendgruppen und an die Trauner Trachtenkapelle unter Obmann Michael Nakesch und Kapellmeister Krebelder. Der Nachbarvater streifte ganz kurz, die Arbeit des vergangenen Jahres, wobei er seinen Mitarbeitern für ihre treue und rege Tätigkeit den herzlichsten Dank aussprach. Im weiteren Verlauf gaben sodann die [..]

  • Beilage LdH: Folge 207 vom Januar 1971, S. 4

    [..] rsöhnung, Frieden und Befriedung mitsagcn. Es kommt auch nicht von ungefähr, daß den Christen, die sich über diese Grenze hinüber verständigen, die Kraft des Ost-Wcst-Konfliktcs schon im innersten gebrochen erscheint. Es sind schon neue und ganz andere Fragen, die auf sie zukommen, Fragen, vor denen die unseren verblassen müssen wie vor den Spannungen zwischen Weiß und Farbig, zwischen Arm-und Reich, zwischen Satt und Hungcrig. Die großen ockumenischen Konferenzen in Uppsllla [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1970, S. 2

    [..] n -- um nur einige Beispiele aus der Vielfalt der Möglichkeiten zu nennen, wie sie sich aus dem Zusammenleben einer Gemeinschaft fast zwangsläufig ergeben -- sie würden trotz ihres geringen materiellen Wertes ganz wesentlich zur Integration, zu einer wirklichen Gemeinschaft beitragen, weil sie in hervorragender Weise die Leistungen der institutionellen Sozialfürsorge ergänzen würden. Diese sind zwar, rein materiell, weitaus wertvoller, denen aber, da sie durch den ,,Apparat" [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1970, S. 2

    [..] Vertretern der Wirtschaft hatten. Daß konkrete Ergebnisse all dieser Gespräche nicht bekanntgegeben wurden'lag, wie man hört, vor allem daran, daß es in der Hauptsache um Projekte ging, die noch nicht ganz unter Dach und Fach gebracht sind. Immerhin war schon interessant, was in zwei Fällen mehr oder weniger zufällig an die Öffentlichkeit drang: Die Ankündigung Maurers, daß im September oder Oktober konkrete Kontakte mit dem Ziel eines verstärkten Austauschs von Wissenschaftl [..]

  • Beilage LdH: Folge 201 vom Juli 1970, S. 2

    [..] nliche Erfahrung aus, die cr mit seiner Lebcnsgeschichte gemacht hatte. Allerdings kann man ihm nicht vorweisen, nach einem Happ^ encl sei solch ein Gottvertrauen eine leichte Sache. Denn auch als er ganz unten war, konnte ihn nichts von der Überzeugung abbringen, daß Gott jeden Augenblick seines Lebens in Händen habe, auch da, wo es kein Mensch mehr glauben wollte. Es hat seitdem viele Josephs gegeben. Unter den Männern des . Juli z. B. waren solche. ,,Von guten Machten wu [..]