SbZ-Archiv - Stichwort »Gemeinsam Sind Wir«

Zur Suchanfrage wurden 8908 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. September 1962, S. 2

    [..] der einstigen Heimat verblieben wären, eine schwere geistige Krise nach den größten aller Kriege mit seinen furchtbaren Opfern wäre uns nicht erspart geblieben. Eine andere Frage ist es, ob die aus solcher Skepsis entstehende Scheu vor der Bindung an gemeinsames auch zur Flucht aus der Schicksalsgemeinschaft und gemeinsamer Verantwortung einer Volksfamilie berechtigt. Zweifellos nicht. Jener Aufsatz bleibt aber nur der Form nach im Rahmen jener skeptischen Scheu. Für den obe [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1962, S. 10

    [..] ntersuchungen und angeschnittenen Probleme. Im Sinne ihrer Zielsetzung pflegt die Forschungs- und Kulturstelle auch das Erbe Nikolaus Lenaus, des großen Dichters der Donauschwaben, deshalb gab sie sowohl im Jahre als auch im Jahre gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Stok· kerau einen reich bebilderten ,,Lenau-Almanach" heraus, dem im Herbst die Ausgabe / folgt. ~»rei geschmackvoll ausgestattete Sonderdrucke befassen sich mit dem Wirken deutscher Kulturpionie [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 3

    [..] die Schotten in ihren malerischen Trachten mit ihrem bekannten Schottenröckchen und den Dudelsäkken. Ihr Schwertertanz, gesetzt und schwer, bewies ihre Sonderart, die sich vor.allem in. Einzeltänzen und weniger in gemeinsamen Reigen zeigte. Interessant waren ihr Trommelkonzert und das Zusammenwirken von Trommeln und Dudelsäcken. Da die meisten von uns englisch können, gab es im allgemeinen keine Sprachschwierigkeiten. Auch mit den Schweden, die zum Großteil englisch sprechen, [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 5

    [..] trömte einen Geruch von Kleeblumen, Stall und Schweiß aus. Unter dem dichten Leinengewebe aber senkte und hob sich in appetitlicher Mäßigung ihr Busen, während sie erregt weitersprach: ,,Mit einem Städter würde ich so etwas nie tun. Nimmst du mich denn mit in die Stadt, wenn du wieder in die Schule mußt?" Ich wurde rot. Wenn wir sonntags gemeinsam zur Kirche gingen, war ich stolz auf sie: Treny hatte eine wunderschöne Tracht, und trug den zylinderförmigen Kopfborten, das Kenn [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 7

    [..] änder, aber in Laibach geboren, wo sein Vater als österreichischer Offizier stationiert war. Wie viele andere seiner Generation begann er als Deutschnationaler, als Verächter der schwarzgelben habsburgischen Herrschaft', bis er in die Armee eintrat, in der die längst vergessene Gemeinsamkeit der Völker noch lebte. In dieser Armee, unter einem tschechischen Hauptmann und mit Rekruten, die kaum richtig Deutsch verstanden, hat Brehm gelernt, daß die deutsche Aufgabe im Südosten [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 11

    [..] g von Seite und Schluß) bis zum Leben in der Nachbarschaft -- eine zur Ordnung zwingende Hand. Beistehen und Helfen wurde zur Selbstverständlichkeit. Im Rahmen der Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft wurden gemeinsame ,,Versöhnungstage" abgehalten. Dreimal des Jahres, am Vortag der Abendmahlsfeier, versammelt der Nachbarvater die Nachbarschaft zum Versöhnungsabend. Etwaige Streitigkeiten werden hier beigelegt, und alle Nachbarn söhnen sich aus, um das heilige Mahl würdig vor [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1962, S. 2

    [..] stigen Heimat weilen und auf die Wiedervereinigung mit ihrer Volksfamilie hoffen. Das Beispiel von Espelkamp-Mittwald mit seiner tapferen und fleißigen Bevölkerung sporne ihre Mitbürger zur Beteiligung an dem gemeinsamen Aufbauwerk an. Das Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen werde ebenfalls von der Gesamtheit aufgenommen und als kostbarer Beitrag zur gesamtdeutschen Kultur in das Ganze einbezogen. ,- Wie groß auch die Unterschiede der einzelnen Volksteile, die Eigenheiten der [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1962, S. 3

    [..] ssner eilte spontan ans Rednerpult und versicherte unter lachendem Beifall dem westfälischen Dichter in siebenbürgischsächsischer-Mundart, daß seine Zuhörer alles verstanden hätten. Alle Stämme gemeinsam Nun ergriff Arbeits- und Sozialminister Konrad Grundmann, mit Applaus begrüßt, das Wort. Er erinnerte in seiner Rede an das Bemühen der Landesregierung und des Landtages von Nordrhein,Westfalen, die , Millionen Vertriebenen und Flüchtlingen dieses Landes nicht nur organisat [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1962, S. 7

    [..] kelsbühl bald herumgesprochen, daß es bei den Heldsdörfern dieses heimatliche Gebäck gab, und mancher mußte ohne Baumstritzel abziehen, weil sie schon alle vergeben waren. Nach dem Kirchgang und dem gemeinsamen Mittagessen nahmen über Heldsdörfer an dem Festzug teil und strömten, nachdem die Kundgebung vor der Schranne beendet war, wieder in den ,,Roten Hahn", in dem nun der Leiter der Heimatgemeinschaft Dr. Hans (von dem Jeneraln!) dann nimmt: ,,Ihr harz Lait! Mir pornyi [..]

  • Folge 6 vom 15. Juni 1962, S. 1

    [..] en Sicherheit, zu der die Siebenbürger Sachsen mit ihrem Wurzelfassen auf neuem Heimatboden gefunden haben. Das sei uns durch unser Patenland und seine Regierung erleichtert worden, die uns eine Brücke aus der einstigen in eine neue gemeinsame Heimat bauen hilft: Unter stürmischem Beifall dex großen Zuhörerschaft begrüßte der Redner Minister Konrad Grundmann und dessen Gattin. Herzliche Worte der Begrüßung galten auch Bürgermeister Dr. Friedrich Höhenberger, Dr. Maria Reichsg [..]