SbZ-Archiv - Stichwort »Heute Vor 50 Jahr«

Zur Suchanfrage wurden 9777 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 2

    [..] werden; doch für den großen Rest und die immer noch Zuströmenden ist kein Platz mehr vorhanden. Kann man aber deshalb von einem ,,Überschuß" der europäischen Bevölkerung sprechen? Ist es nichi vielmehr so, daß^ diese Millionen iq ·den Gebieten;, aus denen sie vertrieben worden sind, heute fehlen? Sie haben ihre angestammte Heimat verlassen müssen, nicht weil sie übervölkert war, sondern weil Haß und politischer Unverstand, weil klug überlegender Eroberungswille sie daraus ver [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 3

    [..] enschenschlangen der Arbeitslosen wieder länger, vor allem in den Landkreisen, während sich in den Großstädten und in den Industriezentren das Ansteigen der Arbeitslosigkeit dank des freundlichen Spätherbstes noch um einige Wochen hinauszögert. Aber heute schon entfallen auf hundert Arbeitslose in Bayern durchschnittlich Heimatvertriebene, deren Hände ruhen müssen. Wieviele werden es zu Weihnachten oder gar erst im Februar sein? ,,Wir müssen damit rechnen, daß rund v. H [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 4

    [..] ürgischen Bauern Ried. -- Wir wollen es als ein gutes Zeichen nehmen: der erste Bauernhof für einen siefoenbürgisch-sächsdschen Bauern steht dm Rohbau fertig. Weitere sollen folgen. Wer wünschte nicht, daß dieses einen .Wendepunkt im Leben der in Österreich lebeiid/en Siebenbürger bedeutenimöges Wir wollen heute nicht von den Schwierigkeiten berichten, die der Initiator der Siedlung, Landsmann Ingenieur K o o s , durch Zähigkeit, Ausdauer und oft genug auch mit sächsischer [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 5

    [..] aber auf glückliche Weise wieder hergestellt. Der Turm bekam dabei eine reichere Gliederung als sein Bruder", für den ja möglicherweise vor. sieben-*hundert Jahren ein ähnliches Geschoß geplant, aber nicht ausgeführt .worden war. Heute bietet die Fassade gerade in der Unregelmäßigkeit ihrer Giebelgeschösse und Dächer eine reizende Variation, und es bleibt unentschieden, welchem der beiden Türme der Preis gebührt. Über die Erbauungszeit der Kirche gibt et keine Urkunde und ke [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 2

    [..] ppen zusammenzuschließen und mit ihnen die gemeinsame Zukunft zu planen, ist die eine Aufgabe, die den Deutschen aus dem Osten und Südosten erwachsen ist. Und die andere Verpflichtung? Deutschland, durch das heute der europäische Riß quer hindurchgeht, ist die Mitte des Erdteils. Und es war die Mitte des Abendlandes ein Jahrtausend lang. Diesem Herzland Europas wird auch bei der kommenden Neugliederung wieder seine Aufgabe zufallen müssen, wenn sie aufrichtig und von Grund au [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 3

    [..] herheit und Gesundung Europas" hingestellt, wie die Rückgliederung der ostdeutschen Gebiete. Die mit viel Pathos vorgetragenen Resolutionen erhalten den Beifall von Heimatvertriebenen, die nach dem Flüchtlingsgesetz deutschen Staatsangehörigen gleichgestellt sind. Das heißt, daß alle diejenigen, die heute den politischen Träumen der ungarischen Emigration laut zustimmen, morgen sich zu den Fragen der deutschen Innenund Außenpolitik wahlberechtigt äußern können. Werden sie als [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 4

    [..] ksal über staubige Straßen, über Tod und Grauen in völlig neue Lebensverhältnisse führte, hat eine tiefgründige soziologische Umschichtung für unser Volk im allgemeinen, für unsere Bauernjugend im besonderen eingeleitet. Dieser Erscheinung kommt im Hinblick auf die Erhaltung unseres Volkstums eine größere Bedeutung zu als der wirtschaftlichen, die uns heute in erster Linde Kopfzerbrechen zu machen scheint. Betrachten wir gegenwärtig unseren völkischen Pulsschlag, der in der a [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1951, S. 5

    [..] dsten, was auf diesem Gebiet geschaffen worden ist. Sein Name wird in der deutschen Sprachgeschichte -- nicht der siebenbürgisehen allein! -- mit Bewunderung genannt werden, wenn viele Tagesgrößen von heute längst vergessen sind. Der Landeskundeverein, der bei uns die Aufgaben einer kleinen {sehr kleinen) Akademie der Wissenschaften wahrnahm, hat ihm nach seinem Tode (t . . ) jene Ehrung bereitet, die einem Mann von seinen Verdiensten zukam. Bernhard Capesius, der früh [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1951, S. 4

    [..] Schwestern machen, die ihre Last gerne tragen und ihren Herrn gemeinsam loben, Christus ist der Herr und unser Bruder, unter uns und trägt uns auch. Er will nach wir uns auseinandertreiben lassen und n Herren hörig werden. Darum bleibt bei de meinde seines Wortes und werdet seine Z< Wir haben erkannt: Gott will, daß Mann und Frau zusan bleiben, wie auch die Eltern und die K und sie gehören ihm. Er will nicht, daß sehen unsere Kinder zum Hassen und Vei treiben. Darum helft ihn [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1951, S. 5

    [..] n Zementsäcken, Landwirtschaftsmaschinen, Steinmehl, Viehfutter und Geräten. Der vom behandelnden Hausarzt alarmierte Amtsarzt bezeichnete die Wohnverhältnisse als unmenschlich und versprach, ,,zu tun, was in seinen Kräften stehe". Da Landrat und Bürgermeister bis heute noch keine Gelegenheit nahmen, diesen Seuchenherd ihres Amtsbereiches zu überprüfen (vom Sitz der Kommunalbahörden nur Meter entfernt), haben aus eigenem Augenschein »mr untergeordnete Angestellte der Komm [..]