SbZ-Archiv - Stichwort »Identität Der Siebenbürger Sachsen«
Zur Suchanfrage wurden 2041 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 2 vom 31. Januar 2000, S. 6
[..] ionalist gibt vor, seine Nation sei unfehlbar und habe immer recht." Mit Bezug auf die Zwischenkriegszeit werden ,,Traditionalismus, Paternalismus und Nationalismus" als Grundübel der damaligen rumänischen Gesellschaft gegeißelt. Erst heute werde allmählich begriffen, dass neben der nationalen Identität eine Vielzahl anderer Werte bestehen, die ebenso wichtig sind. Um den Schülern den Unterschied zwischen Urkunden und erzählenden Quellen klarzumachen, wird folgendes Bild gebr [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 2000, S. 17
[..] n, kultischen Raum geschehen soll, weil der gottesdienstliche Ort mit seiner vertrauten Sprache und Kultur ein besonderes Gefühl der Heimat vermittelt, das ebenfalls notwendig ist und für das Geborgensein und Zuhausesein in der Kirche, das wir besonders den alten und traditionellen Christen vermitteln wollen, wichtig ist. Es muss dabei deutlich bleiben, dass sich konfessionelle Identität (in die auch die eigene Sprache einbezogen ist) und ökumenische Öffnung nicht ausschließe [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 2000, S. 5
[..] ei der Stiftung Weimarer Klassik. Er ist Herausgeber der Anthologie ,;Fäden ins Nichts gespannt. Deutschsprachige Dichter aus der Bukowina" (. Auflage ). de Volker E. Dürr, der an die kulturelle Identität der Siebenbürger Sachsen erinnerte und aufrief, sie immer wieder breitesten Publikumsschichten bewusst zu machen, dazu Kurt Franchy, Vorsitzender des Hilfskomitees, der den derzeitigen Überlebenskampf unserer Gemeinschaft ansprach, sowie Christian Phleps, Vorsitzender d [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 2000, S. 8
[..] ferat ein, in dem er die Ziele und Inhalte der Tagung skizzierte. Neben der Vermittlung von Wissen solle insbesondere das Bewusstsein um die Bedeutung der Tracht als sichtbarstes Zeichen siebenbürgisch-sächstscher Identität und damit das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Als konkretes Vorhaben sollte die Einrichtung von Trachtensammelstellen für jedes Bundesland angepeilt werden.Erste Hauptreferentin war Margot Wagner aus Ingolstadt, die das ,,Heute" und ,,Morgen" im Titel [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 2000, S. 13
[..] chichte zurückblicken, in der von ihm selbst kein einziger Angriffskrieg ausgegangen ist? Ist es nicht die gesammelte Erfahrung von Generationen - toleranter Umgang mit anderen Völkern und Kulturen bei gleichzeitiger Bewahrung der eigenen Identität -, die es wert ist, weitergegeben zu werden? Ist es nicht gerade diese, die zukünftigen Generationen helfen kann, in einer zunehmend grenzenlosen Gesellschaft ihren Weg zu gehen? Ich meine: Ja! Und genau cjarum bemühen wir uns. Das [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1999, S. 1
[..] Europäertum" - so genannt vom Schriftsteller Hans Bergel - zugehörig ist. Die freie ··» sozial-ökonomische und kulturelle Entfaltung des Individuums hat auch bei uns Siebenbürger'" Sachsen hier in Deutschland Kräfte freigesetzt, die unseren althergebrachten Fleiß, unsere Sparsamkeit, unseren ausgeprägten Familiensinn und kulturellen Zusammenhalt vollständigäi zu Wirkung und Geltung gebracht haben. < Unser Sinn für Zukunft muss sich verbinden mit unserem Sinn für Herkunft, für [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1999, S. 6
[..] ger, nicht auf Restauration von Zuständen bedacht, die an alten Orten noch möglich sein sollen, es aber realiter nicht mehr sind. Sie hat das Hier und Jetzt im Auge und ihr Suchen und Versuchen gilt dem, was folgen soll. Sie scheint sogar bereit zu sein, Identitätsverluste hinzunehmen, um neue Identität zu gewinnen, ohne das Erbe völlig aufzugeben. Die Chance dazu bietet ihr zweifellos das demokratische und wiedervereinte Deutschland und nicht zuletzt ein Europa, in dem Grenz [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1999, S. 16
[..] rätin Christine Schmidt, dass Regensburg immer eine ,,offene Stadt" und Sprungbrett vom Westen zum Osten gewesen sei. Viele Siebenbürger Sachsen hätten in Stadt und Umgebung ein ,,neues Zuhause" gefunden. Dekan Schönauer forderte auf, die eigene Identität zu bewahren zu versuchen, sie einzubringen. Ein gutes Betätigungsfeld dafür wäre die evangelische Kirche mit ihren zahlreichen Einrichtungen. Die Verbindung zur ,,alten Heimat" dürfe nicht aufgegeben werden, sagte BdV-Kreisv [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1999, S. 20
[..] ür einen sächsischen Pfarrer unverzichtbar. Im Bischofspalais war alles provisorisch. Vieles musste improvisiert werden. Lange Zeit gingen die Bauarbeiter aus und ein. Aber wir lebten hier unsere unverwechselbare Identität unter dem Evangelium. Unsere Ausbildung war praxisorientiert. Wir wurden auch sehr bald schon zum Ferieneinsatz in die Kirchengemeinden ausgesandt. Als wir nach vier Jahren Studium das Vikariat antraten, hatte kaum einer die Gelegenheit, bei einem Lehrpfarr [..]
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Folge 19 vom 30. November 1999, S. 13
[..] nd sich über die Begegnung mit einem Schulfreund besonders freuen durfte. Sohn Norbert Kartmann hob in seinem Grußwort die Bedeutung der landsmannschaftlichen Arbeit, der Wahrung eigener kultureller Identität aus der alten und gleichzeitig der tätigen Integration in das kulturelle und gesellschaftliche Leben der neuen Heimat hervor und zitierte: ,,Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß auch nicht, wohin er geht." Die Festrede der Jubiläumsfeier hielt Landesvorsitzender Imre Ist [..]









