SbZ-Archiv - Stichwort »Identität Der Siebenbürger Sachsen«
Zur Suchanfrage wurden 2041 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 11 vom 15. Juli 1996, S. 2
[..] nwaltErnstBruckner Bundesrechtsreferent liillWÜ lim m Wichtiges Datum (Fortsetzung von Seite ) und in den anderen Ländern Europas wachse nämlich eine Generation heran, die offen sei, ,,europäisch zu denken, ohne ihre eigene Identität zu verleugnen und die fähig ist, im Bewußtsein der gemeinsamen Verantwortung auf andere zuzugehen, statt auszugrenzen". Mit den Vorschlägen der rumäniendeutschen Landsmannschaften erklärte sich auch Paul Philippi, Vorsitzender des Demokratischen [..]
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Folge 11 vom 15. Juli 1996, S. 4
[..] r. Horstmann überbrachte Ministerialrat Peter Schmidt. Die vier Jahrzehnte alte Patenschaft des Landes NRW über die Siebenbürger Sachsen habe zur gegenseitigen Wertschätzung und Achtung geführt. Bei Wahrung der kulturellen Identität sei die gelungene Inte- · gration in Drabenderhöhe und in anderen Siedlungen ein Musterbeispiel, das für NordrheinWestfalen ausschlaggebend sei, die Siebenbürger weiter zu fördern. Namens des Heimatvereins Drabenderhöhe betonte Jochen Höhler das g [..]
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Folge 11 vom 15. Juli 1996, S. 9
[..] Dies sagte Heike Roll, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Osteuropa-Instituts in München, kürzlich auf einem Seminar für Aussiedlerbetreuer im Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf. Eine aktuelle Jugendstudie ihres Instituts über Rußlanddeutsche hätte ergeben, daß die Sozialisation im Herkunftsland die Jugendlichen stark geprägt habe und deren bikulturelle Identität stärker als bisher in die Integrationsarbeit einbezogen werden müsse. Im Seminar wurden zudem Möglichkeiten erörte [..]
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Folge 10 vom 30. Juni 1996, S. 2
[..] lgreich waren letztendlich alle Kulturveranstaltungen und Tagungen. Bischof D. Dr. Christoph Klein vermutete in diesem Treffen bei schönstem Sommerwetter gar die Möglichkeit, daß ,,es zu einer Neufindung der Identität kommen könnte". Überhaupt waren viele hochrangige Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland anwesend; zudem gaben der Empfang im Bürgermeisteramt und die Präsenz anderer Lokalpotentaten dem Treffen eine besondere Note. So beschloß denn auch die HG Hermannstadt au [..]
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Folge 10 vom 30. Juni 1996, S. 3
[..] nschaftsbericht hervorgestrichen wurden, haben wohl kaum diesen Weg vom zentralen Anstoß zur Durchführung zurückgelegt. Vielmehr im Alleingang bemühen sich die Banater Schwaben und die Berglanddeutschen verstärkt in den letzten Jahren um eine neue Identität; ganz auf sich gestellt waren auch die Sathmarer nur jüngst bei den Lokalwahlen. Mit ,,örtlicher Kompetenz" jedoch haben sie allein in Siebenbürgen das erzielt, was die Deutschen landesweit und insgesamt nicht schafften: G [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 1
[..] PfingstsonntaginDinkelsbühl vertreten. Foto: Josef Balazs juvenes" aus Hermannstadt. heutige deutsche Gesellschaft ausstrahlen", überall dort, wo Siebenbürger in der Bundesrepublik leben und ihre Identität nach außen hin manifest machen können. ,,Deshalb darf sich unsere Sorge für Sie nicht nur auf diesen einen Heimattag beziehen und auch nicht nur auf ihre Rolle beim Bau eines neuen Europa, sondern: die Politik hat die Verpflichtung, Ihre Kulturarbeit materiell und ideell a [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 2
[..] chen Eigenheiten ist auch heute noch politisches Programm der nationalen Minderheiten sowohl Rumäniens als auch der Minderheiten in einem zusammenwachsenden Europa. Wir Europäer stehen heute vor der Aufgabe, nationale Identität zur Geltung kommen zu lassen, ohne den Gefahren des Nationalismus zu erliegen. Deshalb ist eine Besinnung auf Werte notwendig, welche die Grundlage der europäischen Zivilisation bilden, Werte, an denen auch diejenigen Völker Europas Anteil haben, die n [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 3
[..] ition in Erinnerung ruft, spricht das erstaunliche Selbstbewußtsein dieser Volksgruppe, der es gelungen war, in der Fremde eine glückliche Zukunft zu finden. Woher kommt so ein Selbstbewußtsein? Die Ausgezogenen fanden ihre Identität ja nicht nur im Ursprungsland ihrer Väter und auch nicht einfach ,,in der Fremde", sondern stifteten sie im eigentlichen Sinne erst, indem sie sich ihre Heimat schufen. So wird Heimat das Land, das vor uns liegt. Im Laufe der Zeit, in der die Gem [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 4
[..] gleich ob wir Mitglieder der Europäischen Union sind oder nicht, sollten daher den Ausspruch Stephan Ludwig Roths beherzigen: Mehr das Gemeinsame hervorheben und das Trennende nur so weit zur Geltung kommen lassen, als es zur Identität des Einzelnen wie der Gruppe, der man angehört, erforderlich ist. Dann glaube ich, wird es möglich sein, friedlich im europäischen Haus Wand an Wand wohnen zu können im Interesse und zum Wohle aller Menschen in Europa." Gerade auch der diesjäh [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 9
[..] llt in der Kindergeneration der Anteil der Mundartsprechenden auf Prozent. Die überwiegende Kommunikationsform der Enkel schließlich ist die deutsche Umgangssprache, obwohl für die Erziehenden Mundart Wert und Teil ihrer Identität bedeutet. Aus ihren Forschungen, deren Bandbreite hier im einzelnen nicht ausgeführt werden sehen Umgangssprache möglich oder noch zeitgemäß oder sinnvoll sei, blieben nach angeregten Diskussionen weiterhin offen. Bezüglich der krampfhaften Suche [..]









