SbZ-Archiv - Stichwort »Identität Der Siebenbürger Sachsen«

Zur Suchanfrage wurden 2037 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 13 vom 15. August 1986, S. 3

    [..] vorgetragene ,,Siebenbürgenlied". Das Festspiel ,,Bekenntnis zur Heimat" verstand sich nach Inhalt und Tonlage des Ausdrucks nicht in erster Linie als ein Bekenntnis zur geographischen Heimat, sondern als ein Bekenntnis zur ethnischen Identität in bedrohter Lage, zur eigenen Geschichte, Kultur und Herkunft, zu den eigenstämmigen geistigen und sittlichen Wertvorstellungen als Gegengewicht gegen die gewaltsam betriebene Szenenfoto vom ersten Auftritt der ,,Deutschen Spielgruppe [..]

  • Folge 10 vom 30. Juni 1986, S. 4

    [..] ht und schreibt. Klaus Hensel lenkt den Blick auf eine von uns kaum wahrgenommene deutsche Minderheit in Osteuropa, die sich gegen den Assimilationsdruck der Rumänen verteidigen muß. Wen wundert es, wenn man unter solchen Umständen mit der Sprache stiller, behutsamer umgeht als wir in der Bundesrepublik. In der Diaspora spielt die deutsche Sprache, die deutsche Kultur als Teil der eigenen Identität eine besondere Rolle." Ein Ereignis besonderer Art war das Missionsfest der [..]

  • Folge 8 vom 31. Mai 1986, S. 2

    [..] zum Einsturz bringen, und auf eine schlechte Ordnung, in der es sich immerhin leben läßt, die Hölle eines dritten Weltkrieges folgen lassen. Niemand kann dies wollen." Dabei weiß ich wohl, daß die Bedingungen für d i e Siebenbürger Sachsen, die versuchen, i n n e r h a l b Rumäniens ihre nationale Identität zu wahren, weil sie noch nicht ausreisen konnten, oder weil sie die alte Heimat nicht verlassen wollen, schwierig und schwer zu ertragen sind. Dabei habe ich Hoffnung, da [..]

  • Folge 8 vom 31. Mai 1986, S. 6

    [..] Stil des ,,Volksbrockhaus": Das Lexikon der Siebenbürger Sachsen Von Walter Myß Die Herausgeber und Fachbearbeiter des ,,Lexikons der Siebenbürger Sachsen" möchten mit diesem Nachschlagwerk der Umdeutung und Verfälschung, der die Identität, die Geschichte und das kulturelle Erbe unseres Volksstammes in den Jahrzehnten seit der Machtergreifung durch den Kommunismus ausgesetzt sind, die Wahrheit entgegensetzen. Wir brauchen für unsere Zukunft unsere Vergangenheit. Dies sei In d [..]

  • Folge 7 vom 30. April 1986, S. 1

    [..] ßakte von Helsinki eingegangenen Rechtsverpflichtungen zu erreichen. Die Deutschen in Rumänien sehen in ihrer überwiegenden Mehrheit keine langfristigen Möglichkeiten mehr für eine Bewahrung ihrer deutschen Identität. Daher ist für die meisten von ihnen der Wille zur Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland die einzige konkrete Zukunftshoffnung. Die entscheidende Hilfe kann nur darin bestehen, die zwischen Bonn und Bukarest vereinbarte jährliche Zahl von Aussiedlern wesentl [..]

  • Folge 7 vom 30. April 1986, S. 6

    [..] lten in die hiesige Gesellschaft. Naturgemäß ist die Mentalität der Aussiedler der letzten Jahrzehnte von einer den Umständen nach gebotenen Zurückhaltung geprägt, welche gerade dieses Entgegenkommens bedarf als Voraussetzung zu einer neuen Heimatfindung. In fast beschwörenden Worten wurde daran erinnert, die im Laufe einer vielgeprüften Geschichte der Siebenbürger Sachsen gewachsene Substanz an moralischen und geistigen Werten um keinen Preis aufzugeben! Damit war der Ton di [..]

  • Folge 7 vom 30. April 1986, S. 10

    [..] d Siebenbürgen, Berichte über die Eingliederung der Siebenbürger Sachsen in die evangelischen Kirchen der Ansiedlungsgebiete -und nicht zuletzt über Trachten beim Festzug durch Wels. Das sollten für uns Zeichen dafür sein, was wir tun müssen, um unsere Identität nicht zu verlieren: Zusammenhalten, gemeinsame Veranstaltungen besuchen, miteinander reden (womöglich in unserer sächsischen Mundart) und unseren Kindern viel aus der Vergangenheit erzählen. Das sind nur einige d [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1986, S. 3

    [..] lbuchforschung, Stellung nahmen, beide Mitglieder der Deutsch-Rumänischen Schulbuchkommission. Die Vorträge strichen den hohen völkischen Wert von Kirche und Schule in der Wahrung der nationalen Identität dieser Volksgruppe heraus und gingen auf die Widrigkeiten ein, denen diese selbst für europäische Verhältnisse früh geschaffenen Einrichtungen ausgesetzt waren und gegenwärtig sind. In der Hannoverschen Marktkirche konzertierte der Organist der Kronstädter ,,Schwarzen Kirche [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1986, S. 7

    [..] ürgen im . Jahrhundert. Zur Zeit der TürkeneinfäUe fanden die Menschen Schutz in ihren Wehrkirchen und Kirchenburgen. Johannes Honterus führte die Reformation durch. Nach Aufhebung der sächsischen Selbstverwaltung entfaltete sich dann das gesellschaftliche, kulturelle und schulische Leben im Schöße der Kirche, sie wurde Volkskirche und trug dazu bei, daß die Siebenbürger Sachsen ihre nationale Identität bewahren konnten. Heute ist das Betätigungsfeld der Kirche auf ein Mini [..]

  • Folge 5 vom 31. März 1986, S. 3

    [..] Der Verlust der Gemeinschaft trifft in der Regel den sächsischen Dorfbewohner härter als den Städter. Durch die Trennung von der alten Schicksalsgemeinschaft verliert der Aussiedler auch seine soziologische Identität. Die Auflösung gemeinschaftlicher Bindungen verlangt u. a. auch eine größere Mobilität für individuelle Entscheidungen von ihm. Dieser Prozeß kann weder schnell noch problemlos verlaufen. Die ausgesiedelte Familie besitzt zwar . Informationen über die neue Heimat [..]