SbZ-Archiv - Stichwort »Immer Wieder Sonntag«
Zur Suchanfrage wurden 5473 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 2
[..] s sei besser, sich zu dessen Verzehr zusammenzufinden, als überhaupt nicht. Es werde ja bei solchem Zusammensein nicht nur gegessen und getrunken, sondern auch gesprochen, und diese Gespräche zwischen Landsleuten herbeizuführen wo immer es geht, sei erstrebenswert. Als Hunger und Durst gestillt und die erste Verdauungsträgheit überwunden waren, kamen die Kinder zu ihrem Recht: die schnellsten oder geschicktesten erhielten bei allerlei Wettspielen schöne Preise. So verging die [..]
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 3
[..] erehrung und ernteten damit tosenden Beifall. Man wollte ja keine Reden hören, sondern so schnell wie möglich zu tanzen beginnen. Unsere anderen Prominenten ließen sich an diesem Tag alle entschuldigen (ei, eü). Nun wurden die Sieger in die Mitte des Saales gebeten und nahmen ihre Urkunden, Plaketten, Medaillen und Pokale in Empfang. Immer mehr wurden aufgerufen, immer mehr gesellten sich zu dem Kreis auf der Tanzfläche. Schließlich konnte man diejenigen zählen, die ohne Lorb [..]
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 7
[..] Nordböhmische Niederland und seine Patenstadt Böblingen". Walter Mederus *J" ,,Das Schöne und die Liebe sind die holden Engel des Lebens, das Lächeln Gottes unter den Menschen, dessen Glanz die Tränen trocknet und die Wunden heilt." Wo immer Walter Mederus, von seinen Freunden ,,Kobi" genannt, war und mitwirkte, galt es das Schöne und Unvergängliche zu pflegen und die Jugend zu fördern. Ein Sohn und Bürger unserer Heimatgemeinde, der uns Repsern und über die Gemarkungen unse [..]
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 8
[..] ich wird. Von diesem Tag an ist das persönliche Schicksal Adolf Schärfs eng mit dem seines Landes verbunden. Während der Hitlerzeit wird er mehrmals verhaftet, dank der Intervention seiner ihm in Freud und Leid treu verbundenen Gattin jedoch immer wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Sohn fällt als Offizier in Rußland. Der größten Gefahr, die Schärf nach dem . Juli droht, entgeht er dank der Verschwiegenheit anderer Partner, die mit dem Kreis um Gördeler Kontakt unterhi [..]
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 9
[..] z unähnlich gewesen sein mögen. Nur waren die Deichseln der schwerbeladenen Fuhrwerke jetzt nicht nach Osten, sondern nach Westen gerichtet. Nach Osten schweifte bloß der Blick der Flüchtlinge immer wieder zurück. Denn es fiel ihnen unendlich schwer, sich von der liebgewordenen siebenbürgischen Heimat zu lösen. Mitte November, nach einem Marsch von durchschnittlich acht Wochen, trafen die Trecks bei anhaltendem schönem Herbstwetter in Österreich ein, wo sie sich allmählich au [..]
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Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 10
[..] er überragenden Persönlichkeit aufgeprägt. Nicht nur die Stadt Wels hat eine profilierte Persönlichkeit, sondern auch wir Siebenbürger Sachsen haben einen aufrechten Freund und Helfer verloren. Bei den großen Heimattreffen der letzten Jahre, die in Wels durchgeführt wurden, ist er uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Wir danken ihm daher nochmals für seine Zuneigung, die er ·gerade für uns Siebenbürger Sachsen stets bekundet hat und wollen ihm ein ehrendes und dankb [..]
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Beilage LdH: Folge 131 vom September 1964, S. 3
[..] iger Geist war, die Verhältnisse der durchlebten Jahre brachten es mit sich, daß er den Ort seiner Berufsarbeit so oft änderte. Wenn man ihn rief, weil man ihn dringend brauchte, glaubte er, diesem Nufe auch immer folgen Zu müssen. So war er bis zu seiner Pensionierung in den Gemeinden Billak, Senndorf, Deutschbudak, Mönchsdorf, St, Georgen und zuletzt als Pfarilehiei wieder in Mönchsdorf tätig. Aber auch nach seiner Pensionierung setzte er sich nicht zur Ruhe. Nun folgte er [..]
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Folge 9 vom 15. September 1964, S. 12
[..] starb in Weiland (Ontario, Canada) der^ Augenarzt und Professor der Augenheilkunde Dr. Conrad Albrich im Alter von Jahren. Sein Leben hat sich so ferne von der geliebten und -- solange es möglich war -- immer wieder aufgesuchten Heimat abgespielt, daß nur wenige unter uns ihn gekannt haben. Dr. Albrich war der dritte Sohn des Hermannstädter Gymnasialdirektors an der Brukkenthalschule D. Karl Albrich, dessen Vater bereits Direktor dieser Anstalt gewesen war. Auch mütterlic [..]
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Beilage LdH: Folge 130 vom August 1964, S. 2
[..] Maniersch bei Schäßburg: Maniersch war seit Menschengedenken immer eine rein deutsche bzw, sächsische Gemeinde, Mit Ausnähme von einigen Handweiteibctrieben, war es ein Vaueindorf, wobei die Haupteinnahmcauelle, der Weinbau, im Vordergrund stand. Es gab keinen ansässigen Dorfbewohner, der keinen eigenen Hof, Grund und Vodcn und auch Weinberg gehab! hätte. Die Seelenzahl schwankte in den letzten Jahrzehnten um ungefähr herum, I n einer Entfernung von etwa einem halben Kilo [..]
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Folge 8 vom 15. August 1964, S. 3
[..] r Übertragungsmöglichkeiten so schlecht zu hören waren. Danach zog man zum Mittagessen, diesmal zum Gemüseeintopf, dem man mehr oder weniger gut zusprach. Am Nachmittag hatte man für alles gesorgt, sogar für Kapellen, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Polka wurde genau so gern getanzt wie Twist odev Boogie. Man kann getrost sagen, daß für jeden etwas dabei war, und selbst denen, die immer etwas zu kritisieren haben, ist es bestimmt schwergefallen, sich zu lanngweilen. [..]









