SbZ-Archiv - Stichwort »Jenseits«

Zur Suchanfrage wurden 1220 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 7

    [..] s Dritten Reiches. Das nicht rechtzeitig erkannt zu haben, zu lange an eine Wendung zum Guten geglaubt zu haben, ist, wenn man so will, die Tragik Bruno Brehms. Er, der aus dem Volksdeutschen Bereich jenseits der Grenzen kam, durchschaute die Gemeinheiten und Verbrechen nicht so rasch. Der Glaube an die Reinheit des Reiches, den er mit vielen Enttäuschten und Mißbrauchten gemeinsam hatte, war zu stark. Wo er damals Unrecht sah, hat er keine Ruhe gegeben und versucht, es zu be [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1962, S. 6

    [..] d. h. der deutsche Bruder hieß. Und ein gütiges Geschick hat den Mann aus der haushohen deutschen Begeisterung der ersten Kriegstage, die auch im alten Nösen sturmartig emporbrandete, ins friedvolle Jenseits abberufen: am . August . Mitgenommen hat er die aufrüttelnden, den vorgeschriebenen Takt zerreißenden Paukenschläge, mit denen am ersten Tage der Kriegsansage die Militärmusik des k. u. k. I. R. die Straßen der Stadt durchzog. Sie marschierten in die , i [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1962, S. 6

    [..] schland seltenen Zivilcourage nahm Steinadler den Kampf gegen die SS auf. Er forderte die Respektierung der ,,volklichen Lebensgesetze aus tiefliegender eigener Wurzel", ... des ,,deutschen Volkstums jenseits der Reichsgrenze", und wandte sidi gegen die politisdien Belastungen des Volkstums in anderen Staaten. Deutsdies Leben in den Volksgruppen außerhalb Deutschlands müsse in stärkstem Maße auf die Fähigkeit zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung gestellt werden. Solche For [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1962, S. 5

    [..] glorreiche Ausnahme; es sind die Deutschen -- oder wie man des Reichs von Rhein und Mosel der Einladung des ungarischen Königs Geisa II. und zogen Meilen ostwärts in das Land Transsylvanien -- ,,jenseits des Waldes". Unbewohntes Ödland -- deserta et inhabitata -- aus Besitz des Königs, erhielten die Einwanderer übereignet mit der Verpflichtung, es zu kultivieren, selbst aber jederzeit ad retinendam coronam -- zum Schütze der Krone bereit zu sein. Im Bewußtsein das glanzv [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1962, S. 10

    [..] . Auch diesmal sorgte für die musikalische Umrahmung die Flötengruppe Schuter und Truetsch. Nach dem Siebenbürgerlied kam der von unseren Kleinen schon mit Ungeduld erwartete Nikolaus (W. Lutsch) von jenseits der Karpaten zu uns. Rund Kinder konnten mit Weihnachtsriäckchen beschenkt werden. An alte Leute über Jahre wurde ebenfalls ein kleines Geschenk überreicht. Der Kreisvorsitzende dankte schließlich allen Helfern und Mitarbeitern, ganz besonders unserem Landsmann [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1962, S. 10

    [..] b starrköpfig wie ein junges Eselchen. ,,Ich muß mit deiner Tochter zum Popen, der wird schon einen Rat wissen!" sagte Baba Leana, denn sie setzte ihre Ehre darein, das Mädchen zur Liebe zu bekehren. Jenseits des Alt-Flusses, der langsam, mit flachen Wellen am Dorf vorbeifloß, lag ein Weiler. Eigentlich waren es nur einige Häuser, die -- grellblau getüncht -- ioie große Kornblumen inmitten Felder und Wiesen schimmerten. Sie umstanden eine alte niedere Kirche, an deren Wänden [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1962, S. 2

    [..] ürgerlichen Angelegenheit. Es wäre ebenso schändlich wie unklug, wollten wir die Beziehung zu unserer angestammten Gemeinschaft davon abhängig raadien, ob dies etwa einem untergeordneten Polizeiorgan jenseits der Grenze paßt oder nicht. Die innere Ordnung einer Volksrepublik richtet sich ja auch nicht nach dem Wohlgefallen . eines deutschen oder österreichischen Polizeikommissars. ** Es liegt daher im wohlverstandenen Interesse des korrekten Verhältnisses von Völkern und Staa [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1962, S. 5

    [..] gegangen ist." ... ,,Vor allem neu ist Reimesch's Technik. Finger und Handballen sind die Pinsel ..." ,, . . . Nicht nach der Natur, aus der Phantasie geboren, lebt in den Werken des Malers eine Welt jenseits von Gut und Böse: Reimesch's Welt der unwirklichen Wirklichkeit." ... Bemerkenswert ist, daß Ragimund Reimesch nunmehr wieder Motive der Landschaft und der Architektur nicht zuletzt aus seiner alten siebenbürgischen Heimat aufgegriffen hat. Es ist aber nicht eine Rückkeh [..]

  • Folge 11 vom 15. November 1961, S. 10

    [..] dreich unter dem Fuß bröckelt. Eine beklemmende Stille lag über dem Flußtal, die nur vom Rauschen des Wassers, dem Ruf der Regenpfeifer und manchmal von entferntem Peitschenknallen pflügender Bauern, jenseits der Lehne, unterbrochen wurde. Wo der Steig das Ufer verläßt und sich, unter tief hängenden Weidenzweigen, der Böschung zuwendet, hob ich den Blick. Schaga stand auf der Brücke und schien auf mich zu warten. Er war wie ich ihn mir -- nach allen Erzählungen die über ihn, [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1961, S. 2

    [..] nnen. Allernächste Verwandte sind unbarmherzig auseinandergerissen, ungezählte menschliche Beziehungen sind zertrennt, und das Bangen um das Schicksal derer, die ohnmächtig der Willkür der Machthaber jenseits des Eisernen Vorhangs ausgesetzt sind, bewegt alle Herzen. Für viele mag das jetzige Geschehen, einem Alpdruck gleich, eine furchtbare Wiederkehr schon einmal erlebten Schicksals bedeuten. So bekam die Losung des diesjährigen ,,Tag der Heimat" am . September in Berlin , [..]