SbZ-Archiv - Stichwort »Jetzt«
Zur Suchanfrage wurden 8636 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 3
[..] versunken sei wie ein böser Traum. Irgendwann im Laufe der Nacht stand Maria Popescu auf, und wir glaubten, daß sie noch eines ihrer Lieder singen würde. Stattdessen rief sie über den ganzen Tisch: ,,Jetzt werde ich euch den neuesten Witz erzählen." Ein paar Gäste, die ahnten, was nun kommen würde, versuchten, sie zurückzuhalten, aber es gelang ihnen nicht. Und Maria, die ihre Herkunft aus einer Bukarester niemals verleugnen konnte und wollte, erzählte ihren Wi [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 4
[..] n bei keiner anderen Anschaffung. Die seit Generationen weltbekannte Firma Rudolf B a h u t (früher Deschenitz und Neuem im BöhmarwaW, besonders allen Heimatvertriebenen! zu einem Begriff geworden, jetzt in F uir t h im Wald, rechtfertigt stets durch beste und preiswerte Lieferung dieses Vertrauen. Lesen Sie das Angebot Im Anzeigenteil. [..]
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Beilage SdF: Folge 2 vom Februar 1956, S. 5
[..] ter der kleinen Stadt standen offen und man sah Oder roch die Vorbereitungen zum Abendessen. Wehmütig wanderten sie weiter, da hörten sie Kinderlärm. Eine erregte Frauenstimme rief: ,,...und wenn ihr jetzt nicht gleich artig seid, gebe ich diese Kuchen dem Teufel!" Ein Arm streckte sich weit aus dem Fenster und hielt einen Teller mit Kuchen hinaus. Blitzschnell packte der eine den ganzen Kuchen in seinen Hut und flüsterte mit tiefer Stimme: ,,Der Teufel bedankt sich" und war [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 8
[..] ein Verplanungsrest von Millionen DM kommt. . Für die Betreuung der jugendlichen Sowjetzonenflüchtlinge und Jugendlichen in Lagern sind für im Bundesjugendplan statt bisher , Millionen DM jetzt , Millionen DM vorgesehen. Für die heimatvertriebene Wirtschaft will die Regierung bemüht sein, Mittel und Wege zu finden, durch Erleichterungen bei der Gewinnbesteuerung, durch Herausnahme der Durchschulden und Dauerschuldzinsen bei der Ermittlung der Gewerbesteuerschuld [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 9
[..] unkelheit kaum zu erkennen, sie verharrt in unbewegter Haltung und starrt ihn unverwandt an. Es ist nur das Rieseln der Quelle zu hören und der Wind, der durch die Fichtenwipfel streicht. ,,Ich werde jetzt gehen", sagt sie plötzlich, indem sie aufsteht und nach dem Griff des Eimers langt. ,,Ich danke Ihnen." ,,Nein, bleiben Sie noch", bittet er und hebt den Eimer rasch aus ihrer Reichweite. Ihre Hände berühren sich, sie zuckt zusammen, ihre Stimme klingt junwdlliig als sie ih [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 1
[..] inem. Memorandum zum Widerstand gegen die Geistesdiktatur der Partei aufriefen. Das KP-Schriftsteller-Organ ,,Irodalmi Ujsag" berichtete später getreulich davon. Die fünf störrigsten Aufrührer wurden jetzt aus der KP ausgeschlossen. Die Ironie will es, daß vier davon höchste kommunistische Auszeichnungen tragen: Zoltan Zelk ist Partei-Lyriker der ungarischen KP, Tamas Acsel erhielt den Stalinpreis, Tibor Meray wurde Literaturpreisträger des Friedenspreises und Tibor [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 2
[..] nisch wurden und selbst die Berija-Affaire im Bühnenstück ironisierten, entzog man ihnen die Schreibfreiheit wieder. Im Niemandsland zwischen dem Eisernen Vorhang und der sowjetischen Grenze weiß man jetzt nicht, was tun. Bei einer Dauerresignation der Literaten darf es nicht bleiben, bei ihrer Kritikfreiheit auch nicht. Im Musiksektor schwankt man noch zwischen dem bisherigen Jazz-Verbot und einem ungebärdigen Drang der Jugend, die Bela Bartock anerkannt wissen will, in Prag [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 6
[..] Seite' SIEBENBÜEGISCHE ZEITONO Nr. / . Januar haben, um dann spurlos zu verschwinden. Die Zuschriften stammen bis jetzt aus dem Räume Bremen-, Lübeck und Hannover. Kegelabend Nachdem unsere Zusammenkünfte auf der Kegelbahn einen guten Erfolg hatten, wollen wir uns auch in diesem Winter jeden . Sonntag des Monats in der ,,Scholastika" München, , Eingang (Nähe Marienplatz) zu gemütlichem Beisammensein treffen. D:r nächste Kegelabend f [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 8
[..] aubt Atanasie tatsächlich, daß ,,Bruder Teofll" ein harmloser lieh sind Laternen, Wackeln da, deren roter Schein sich in die gleißende Mondhelle mischt; nun nehmen mehrere Stimmen den Schrei auf. Und jetzt versteht Ott das Wort, das die Stimmen schreien: Wölfe! Er stürzt in die Zelle und wirft seine Jacke über. Als er über die Holztrepe hinunterläuft, erfaßt ihn der durch den Hof wirbelnde Sturm. Das Tor ist weit offen, seine Flügel schlagen krachend ans Gemäuer. Unten auf de [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 9
[..] ige Ilie bald die Erleuchtung", sagt Ott sich erhebend. Er empfindet Unbehagen -- könnte dieser alte Narr nicht auch ihn, Ott, als den ,,Boten des Antichrist" ansehen? Ihn, den Fremden ...? ,,Ich muß jetzt gehen", sagt Ott eilig. ,,Braucht Ihr sonst noch etwas, Parinte?" Niicador schüttelt den Kopf. ,,Ich brauche nichts. Dem Bruder Mihai kannst du ausrichten, daß ihn der Aussatz fressen möge, weil er mir stinkenden Fisch schickte." UNHEIMLICHE VORFÄLLE Es ereignen sich weiter [..]









