SbZ-Archiv - Stichwort »Kein«
Zur Suchanfrage wurden 8804 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 3 vom 17. Februar 2026, S. 19
[..] rpflichtet. Neben der Aufgabe als Gemeindepfarrer übernahm er zunächst Aufgaben als Sekretär des Bischofs. Von bis wirkte er auch als Dechant des evangelischen Kirchenbezirks Hermannstadt kein leichtes Unterfangen mit der Securitate im Nacken und später mit den wegen der Auswanderungswelle schrumpfenden Gemeinden. belegte er kurzfristig die Stelle des Bischofsvikars. Die Kirchengemeinde Hammersdorf blieb für ihn jedoch weiterhin ein sehr wichtiger Bereich sei [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 2
[..] eutsche Familien zu, die sich hierzulande schnell einleben und gut fühlen. Einige von ihnen waren auch in Mgura dabei. Ich hatte beabsichtigt, eine Umfrage unter den Anwesenden zu starten, hatte aber keine Chance. Keiner möchte seine Meinung publik machen, um nicht negativ aufzufallen, denn ihre kritische Ader ist wohlbekannt. Wer eine Zeit lang in einem anderen Milieu gelebt hat, ändert sich dank seiner neuen Erfahrungen. Das habe ich selbst Anfang der sechziger Jahre erfahr [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 6
[..] uch im Waffenstillstandsvertrag vom . September zwischen den Alliierten und Rumänien war von einer Entschädigung durch Arbeit seitens der rumänischen Bevölkerung nichts festgehalten worden, in keiner Vereinbarung noch Geheimklausel. Stalin beauftragte seinen Handlanger Lawrenti Beria mit der Organisation und reibungslosen Durchführung der Deportation der Deutschen aus den besetzten Ländern. Ihm unterstanden Generaloberst Arkadi Appolonov und Generalleutnant Marcovici G [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 7
[..] der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEN) und stellvertretende Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU). Sie sagte in ihrer Ansprache, dass die Vertreibung ,,kein abstraktes historisches Ereignis", sondern ,,konkret, brutal und zutiefst persönlich" gewesen sei. Die Ungarndeutschen lebten heute als anerkannte nationale Minderheit in Ungarn, pflegten ihre Sprache und Kultur und verfügten über politische Teilhabe. Dies sei das Ergebnis e [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 8
[..] d oder in der Kurzform: Geanowend. Und weil das D in Dåå (Tag) zu den n-freundlichen Konsonanten gehört, heißt es entsprechend auch Geaden Dåå oder kurz: Geandåå. Anders das M in Morjen: Es ,,duldet" kein vorangehendes Endungs-n. Wir sagen daher Geade Morjen, schreiben aber das ist immer häufiger zu beobachten Geaden Morjen. Wie kommt es, dass wir anders schreiben als wir reden? Da wirken zwei Tatsachen zusammen: Zum einen sind Sprachregeln im Gehirn abgespeichert und wer [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 10
[..] ich mithilfe sehr guter Boxen, in Johann Kaspar Kerlls Passacaglia erst hineinhören. Das Stück entwickelt sich tumulthaft und fordert die Mechanik wie auch die Windzufuhr dieser Orgel maximal heraus. Kein Orgelkonzert ohne Bach! Dieser Devise huldigen das Präludium und die Fuge in eMoll BWV des großen Thomaskantors, die allerdings an diesem zu kleinen Instrument mit kurzer großer Oktave und angehängtem Pedal Kompromisse hinnehmen müssen. Dafür passt Bachs weihnachtliche M [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 11
[..] eine Art Verdichtung von ,,allenthalben", ,,allzeit", ,,allhier" oder ,,allhin" hören ein Wort, das Richtung, Zeit und Herkunft zugleich andeutet, ohne sich festzulegen. Es klingt wie ein Ort, der keiner ist, wie ein Zustand, der nicht mehr ganz erreichbar ist. In diesem Schwebezustand passt es genau zu der Bewegung, die das Gedicht beschreibt: ein tastendes Zurückgehen in die Kindheit, ein vorsichtiges Wiederbetreten eines Raumes, der nicht mehr derselbe ist. Das Gedicht [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 13
[..] schen Verantwortung ausgeschlossen. Die GenKI ist ein hocheffizienter digitaler Bibliothekar, der weltweit und in Echtzeit alle digital verfügbaren Texte analysiert. Doch Informationsverarbeitung ist kein Wissen: Nur Menschen können Gelehrte sein. Nur sie besitzen die Kompetenz, Inhalte sinnhaft zu verstehen und wissenschaftlich-evidenzbasiert zu überprüfen. Porträt als Gemeinschaftsbiografie und Kompass für die Zukunft Was bleibt von uns Siebenbürger Sachsen, nachdem wir Sie [..]
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Folge 2 vom 3. Februar 2026, S. 20
[..] r Migration von Deutschen nach Rumänien und zurück am Samstag, den . Februar, . Uhr, ins Gerhart-Hauptmann-Haus, , Düsseldorf, ein. Die Migration der Deutschen aus Rumänien ist kein einmaliges Ereignis. Unter großen Entbehrungen und Gefahren zogen Deutsche vor Jahrhunderten nach Siebenbürgen, ins Banat und in die Bukowina. Diesen Migrationswellen folgten sehr viel später zwei weitere. Die ursprünglichen Migrationen nach Osten waren getragen von Mut, Gla [..]
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Folge 1 vom 20. Januar 2026, S. 2
[..] r Familie im Kreis Stolp. Er machte allerdings deutlich, dass er als Kind auch aufgrund von Sprachbarrieren nur wenig Kontakte zur polnischen Bevölkerung hatte. Dass es in den ersten Jahren dort auch keine Schule gab, machte die Situation der Familie noch prekärer. Somit waren alle froh, dass Bundeskanzler Adenauer die Aussiedlung der Deutschen durchsetzen konnte. Seine Familie und er kamen an den Niederrhein. Der Anfang in der Bundesrepublik war vor allem von vielen bür [..]









