SbZ-Archiv - Stichwort »Kein«

Zur Suchanfrage wurden 8804 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 15. November 1950, S. 3

    [..] men: des Abendlandes Hüter, Mitgestalter und Opfer zu sein. Jener geheiligte Inbegriff, der unserer Geschichte ihren Sinn verlieh: das Reich, bezeichnet, recht und von der reinen Idee her verstanden, kein vergängliches Staatsgebilde, sondern die Stellvertreterschaft des Abendlandes, das Schützsiegel der überstaatlichen europäischen Gemeinschaft. Sein Geist z-lelt auf eine Ordnung von so weitgespannter, wandelhafter und vielfacher Gliederung, daß Völker, Menschen und Staaten s [..]

  • Folge 5 vom 15. November 1950, S. 6

    [..] t aufgestellt. Die Wahlkreisliste enthält die Namen aller Kandidaten -- nach Parteien geordnet --, die in einem Regierungsbezirk aufgestellt worden sind. Die Reihenfolge auf der Wahlkreisliste spielt keine Rolle, da als gewählt diejenigen Kandidaten gelten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten. Es ist selbstverständlich, daß beide Stimmen auf Kandidaten der gleichen Partei -- aber auf zwei verschiedene Personen! -- abgegeben, die betreffende Partei stärken und [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 2

    [..] in München abzuholen. Am Sonntag, den . Oktober, findet der Siebenbürgische Heimattag statt, zu dem alle Landsleute, auch Nichtmitglieder unseres Verbandes, herzlich eingeladen sind. Hierzu werden keine Eintrittskarten benötigt. (Siehe Anzeigenteil: Einladung zur -Jahrfeier.) Weitere Feiern sind bisher in Rothenburg o. d. T. am . November, in Nürnberg und Bielefeld vorgesehen. sei fiel als ,,siebenbürgischer Leonidas" im Fort Malborghetto gegen die erdrückende Übermac [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 3

    [..] ndert sind, als S a c h s e n bezeichnet werden, hat wohl durch den zweiten Weltkrieg sehr gelitten. Sie sind aber das einzige Deutschtum des Ostens, das nicht ausgewiesen worden ist. Es handelt sich keineswegs um wirkliche Sachsen aus Norddeutschland, sondern um Rheinländer in der Hauptsache aus dem Mosellande, daneben aus dem Kölnischen. Die Mundart ist der sicherste Führer in die alte Heimat. Seit dem . Jahrhundert hat wohl mit der Reformation die neuhochdeutsche Schrift [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 5

    [..] und die Zukünftigen, das Leibliche und das Geistige; denn nicht selten war in einem Wehrhaus die Schule eingerichtet oder mitten in dem Wehrbau neu eingebaut worden. Und darum, gab es schlechterdings kein treffenderes Sinnbild für die siebenbürgischen Bauern als ihre Kirchenburgen. [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 7

    [..] r katholischen Zeit erklangen. Die Choräle der Reformationszeit wurden unverändert übernommen, es sei denn, daß ihre Feierlichkeit durch das schwere Geblüt der Siedler im Zeitmaß etwas gedehnt wurde. Kein siebenbürgisches Originalmusikwerk jener längstvergangenen Blütezeit der Nation läßt uns ihren musikalischen Pulsschlag fühlen. Wir kennen nur die Namen einzelner seinerzeit berühmter Organisten wie den des Freundes des Reformators Honterus, des frommgläubigen Hieronymus Ost [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 9

    [..] Freund Fritz Kimm, wenn Du heute irgendwo im Alpenvorland der alten Zeit gedenkst? Es gibt Naturen, die sich rasch alles Neuen bemächtigen, das in ihr Leben drängt. Nicht so Du, der erdverbunden wie kein anderer Maler, der Heimat immer wieder das Alte, das Gewesene auszukosten und neu zu empfinden sucht, als Mensch wie als Künstler. Darum gehörst Du zu jenen Entwurzelten, die getrennt von der heimatlichen Landschaft, im Seelischen und Leiblichen ihr Leben fristen. Dich brauc [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 10

    [..] d hat man freilich die Beziehungen zu Siebenbürgen vernachlässigt und gewinnt doch dadurch einen festen Halt. Diejenigen Mundartzüge, die auch in Siebenbürgen vorkommen, werden im Allgemeinen -- wenn keine wichtigen Bedenken dagegen sprechen -- schon um vorhanden gewesen sein. Es gelingt auf diese Weise, durch Siebenbürgen die rheinische Sprachlandschaft in der Mitte des . Jahrhundert in großen Zügen wiederherzustellen, durch die ferne Inselmundart des Ostens also die [..]

  • Folge 3 vom 15. September 1950, S. 1

    [..] enen, verzichtet auf Rache und Vergeltung, wie die Charta der deutschen Heimatvertriebenen es tut. Ihr Eingesessenen, sperrt Euch nicht gegen den Lastenausgleich, sonst werden wir zu unserem Eigentum kein gutes Gewissen haben. Holt den grenzenlos Einsamen aus seiner Verbitterung heraus, gebt ihm Anteil an Eurer Gemeinschaft. Wer Heimatlosen Heimat gibt, nimmt Christus auf." Landtagswahlen in Bayern München -- Die Bundestagswahlen im August haben gezeigt, daß einem geschl [..]

  • Folge 3 vom 15. September 1950, S. 2

    [..] in würde, endlich erkämpft aber -- wir haben es eben erst erlebt -- über Nacht wieder verloren gehen könnte? Wir weigern uns, eine solche Möglichkeit in Betracht zu ziehen und meinen, es kann für uns keinen anderen Gedanken an Auswanderung aus Deutschland mehr geben als den der Heimkehr nach Siebenbürgen. Ist es aber so, daß wir uns, wie den der Auswanderung, auch den Gedanken der Heimkehr endgültig aus dem Kopfe schlagen müssen, dann haben wir uns ganz auf ein Leben in Deuts [..]