SbZ-Archiv - Stichwort »Kirche Und Schule«

Zur Suchanfrage wurden 2481 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 11 vom 15. November 1962, S. 1

    [..] instigen Heimat im allgemeinen die vom Staatsoberhaupt jeweils mit der Regierungsbildung betrauten Kräfte unterstützt haben. Auch unsere Überlieferungen der Partnerschaft zwischen Volk und Kirche mögen dem einzelnen von uns dabei den Weg seiner politischen Entscheidung gewiesen haben. Aber auch in der SPD und in der FDP sind Landsleute in gut siebenbürgisch-sächsischem Sinne tätig und sind sich dabei -- so wie ich es hier grundsätzlich ausgeführt habe -- ihrer Pflicht bewußt, [..]

  • Folge 11 vom 15. November 1962, S. 12

    [..] l'ge Maienzeit, Schlank und blond die junge Maid, Kecker Bursch hält sie umfangen, Rosen überm Zaune hangen, Eden der Erinnerung, Mütterlein ist wieder jung. Maria Kinkel Historischer Vortrag Altbischofs Staedel Von dem ,,Konvent der zerstreuten Ostkirchen" wurden wir aufgefordert, im Rahmen der in Hannover üblichen, landsmannschaftlichen Veranstaltungen einen Vortrag über ein siebenbürgisches Thema zu halten. Auf unsere Bitte, übernahm unser Altbischof Wilhelm Staedel diese [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1962, S. 10

    [..] wo eine rein siebenbürgische Siedlung entsteht, soll nun auch unser viertes Altersheira bald Wirklichkeit werden. Zwischen Hofstellen, Nebenerwerbsiedlungen und Privathäusern von Siebenbürgern, neben Kirche und Schule, soll unser neues Heim stehen. Es wird nun den Namen einer Frau tragen, die in unserer Heimat überall bekannt war, und deren Andenken dadurch bewahrt bleibt, daß das Haus ,,AdeleZay-Heim" heißen wird. Für uns Frauen ist dies eine besondere Freude und Genugtuung, [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1962, S. 12

    [..] r. Willi war damals acht Jahre alt. Die Mutter war zwar Hebamme, aber Brot für so viele zu beschaffen, ging über ihre Kräfte. Als Hermannstädterin dachte sie natürlich auch gleich an das schöne neue Waisenhaus bei der Johanniskirche in Hermannstadt, und es gelang ihr auch, zwei von ihnen, Oskar und Willi, dort unterzubringen. Und da Willi sehr strebsam und fleißig war, beschloß das Kuratorium, ihn studieren zu lassen. Er wurde Lehrer und erhielt seine erste Anstellung in Kerz [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 1

    [..] Und das kam so: Noch als junger Lehrer -- ich war schon drei Jahre alt -wurde mein Vater aus dem wärmeren Weinland als Rektorlehrer nach Burgberg bei Hermannstadt geholt. Wenn es den Siebenbürgen! um Kirche und Schule ging, konnte sie auch der strengste Winter nicht abhalten, den zu holen, den sie haben wollten. In Bauernschlitten ging es über die Gemarkungen etlicher Dörfer und vor dem großen Schulhaus hatten sich -- trotz beißender Kälte --, wohlgeordnet nach Lebensalter un [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 5

    [..] ,,Woher rührt das Anheimelnde eines Fachwerkhauses? Das Geheimnis liegt im Wesen des Holzes begründet." Aus der gründlichen und vielseitigen Forschungstätigkeit der Holzbaukunst erwuchs wie eine Krönung dieses Schaffens die Arbeit: ,,Die norwegische Stabkirche, Sprache und Deutung der Gefüge" (). Mit seiner großen Sach- und Materialkenntnis legt er das Gefüge der Stabkirchen aus Holz klar und erläutert wieder in ebenso instruktiven wie schönen Handzeichnungen das ganze S [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1962, S. 11

    [..] eres herausstellen: Uns hat die Verankerung in Glauben und die Festigkeit unsere* kirchlichen Gemeinschaften über vieles hinweggehoSien. Anfangs war, durch das Koa.V-ionsverbot der Militärregierungen bedingt, ein landsmannschaftlicher Zusammenschluß nur auf dem Boden der Kirche möglich. Die Kirche sammelte und stärkte die Kräfte aus den Reihen unserer Vertriebenen, die. aus christlicher Verantwortung ein Ordnungbild gestalteten und volkserzieherisch wirkten. Aus dem Religiöse [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1962, S. 12

    [..] chen Gemeinde, der Name tut nichts zur Sache, war der Pfarrer ein großer, blonder Mann, der seine kg wog. Als sie einen Predigerlehrer wählen mußten, traf es sich, daß der auch so groß und stattlich war. Auf dem von der Kirche sagte ein Bauer zu den anderen Männern: ,,Alles wat recht äs, aver mir hun zwien gistlich Harren, wä e por hisch Simmentaler Isen!" -* Früher gehörte das Gebiet östlich des Unterwaldes und seine Bewohner dem reichen ungarischen Adel. Er betr [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1962, S. 5

    [..] Wohnungsnot In unserem Lande ist immer noch gi'oß. Wir ^eilangen daher für die Beseitigung der Wohni. · gsnotständp in den Siebenbürgisch-sächsische Bäuerinnen beim Gottesdienst. Sie tragen den Kirchenpelz, den ,,Kürschen". (Siehe das Wort ,,Kürschner".) Fraktion getragenen Politik täglich beobachten. Die CDU-Fraktion ist sich bewußt, daß noch vieles- auf diesem Gebiete zu leisten ist. Aber nur bei Fortführung dieser zielbewußten Politik wird es gelingen, in absehbarrer Zeit [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1962, S. 11

    [..] ätte und sich anschicke, in die Gehöfte hineinzufließen. _ Aber unsere Bauern sind langmütig. Keiner schimpfte, keiner sagte ein böses Wort zu dem spielenden Kind; sie ließen das Wasser und den ganzen Kakalatsch eben fließen, wie er floß. Nur einmal sagten sie etwas, und das hat das Härreschken bis heute nicht vergessen. Sie mochte damals Jahre gewesen sein, als sie an einem Sonntag mit zur Kirche ging. Es war -- wie jeden Sommer -- sehr heiß, und die Städter hatten es lei [..]