SbZ-Archiv - Stichwort »Siebenbürgen«

Zur Suchanfrage wurden 20008 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 2 vom 27. Februar 1957, S. 5

    [..] der Bauer (und natürlich auch der Predigerlehrer) seinen Haustrunk: einen herben Landwein, von dem man viel vertragen kann, auch wenn man ihn nicht mit Mineralwasser gemischt trinkt, wie das sonst in Siebenbürgen üblich ist. -- Mein Großvater kam als junger Lehrer bald nach Groß-Schenk, das ist nicht sehr weit von Gürteln, aber von dieser Seite bei Regenwetter nur sehr schwer zu erreichen. Man kann es verstehen, daß die reichen Hermannstädter in den Zeiten der Türkennot ihre [..]

  • Beilage SdF: Folge 2 vom Februar 1957, S. 7

    [..] gravitätisch durch den Saal, um auf der Bühne einen Kaffe aus Adakaleh zu trinken. Die sächsische Gruppe, die ebenfalls zwei Tänze aufführte, war mit ihren schönen Trachten aus verschiedenen Gebieten Siebenbürgens die größte und wurde am meisten beklatscht. Nach ihrem Tanz sang alles gemeinsam das Lied ,,Deiner Sprache, deiner Sitte ..." und zuletzt ,,Siebenbürgen, Land des Segens". -- Nach dem Programm fand Generaldechant Molitoris ergreifende Schlußworte, erinnerte an die a [..]

  • Folge 2 vom 27. Februar 1957, S. 8

    [..] Freunden und Be«annten dfe traurige Nachricht, daß unser lieber, tinvergeßlichef Gatte, Vater, Onkel und Vetter - HERR FRIEDRICH KNALL Beamter jn Ruhe am . . nach schwerem Leiden in Bistritz, Siebenbürgen, gestorben ist. Wien II, . Jaaüar Leopoldine Knall, geb. Haydn, Gattin Erika Deseke, geb. Knall, Hannover Gertrud Riedel, geb. Knall, Wien In tiefer Trauer geben wir allen Freunden und Bekannten Nachricht, daß unsere liebe Tochter, Mutter, [..]

  • Folge 1 vom 28. Januar 1957, S. 1

    [..] e durch das Land Nordrhein-Westfalen zu übernehmen. Bei den Siebenbürger Sachsen handelt es sich um eine Volksgruppe, von der nur ein Teil von der Vertreibung betroffen wurde. Von den rund in Siebenbürgen ansässig gewesenen Siebenbürger Sachsen befinden sich heute noch in ihrer Heimat, allerdings unter bolschewistischer Herrschaft und dem kommunistischen Druck ausgeliefert. wurden in den Jahren nach Kriegsende vertrieben, von denen rund Einmalige Gelege [..]

  • Folge 1 vom 28. Januar 1957, S. 2

    [..] für Rumäien, die in München stattfand. Es sind dabei vorbereitende Arbeiten zur Zusammensetzung der Gemeindearbeitskreise durchgeführt worden, um nach endgültiger Festsetzung der Hektarsätze auch für Siebenbürgen am Wege von Gemeindearbeitskreisen für die angemeldeten V,ertreibungsschäden die Bewertung durchzuführen. Die Einladung des Nachbarkreises Uffenheim zum diesjährigen Faschingsball der Landsmannschaft in Uffenheim wird mit Freude aufgenommen. (R) Landsleute trafen sic [..]

  • Folge 1 vom 28. Januar 1957, S. 3

    [..] n Westen des Unterwaldes verheerende Folgen gehabt hatte und ein großer Teil der deutschen Bevölkerung in die Gefangenschaft verschleppt worden war, erfolgte der erste Großangriff der Türken auf Siebenbürgen, von Sultan Murad II. selbst geführt. Ein sensationelles Buch Das türkische Heer erschien vor Mühlbach. Den Türken zur Heeresfolge verpflichtet, bfand sich bei ihm auch der 'Fürst der Walachei Vlad Dracul, den Mühlbachern von früher her befreundet. Nachdem die Belage [..]

  • Folge 1 vom 28. Januar 1957, S. 8

    [..] jnde Wels fand Pfarrer W e s e n i c k zu Herzen gehende Worte, während Ortsstellenleiter Georg Grau unter dem Lichterbaum ein flammendes Bekenntnis zu Heimat und Volkstum ablegte. Unser Heimatlied ,,Siebenbürgen, Land des Segens" beschloß den' ernsten Teil der Feierstunde. Hierauf wurden sämtliche Kinder der Landsmannschaft mit einem kleinen Gabenpäckchen bedacht. Bürgermeister Dr. Koss sprach zum Schluß zu den Kindern und zu den Erwachsenen und ermahnte sie, sowohl der alte [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 2

    [..] olya, niemand dachte daran, dem sächsischen Freitum die Anerkennung zu versagen oder es zu brechen, denn es war eben ein politischer Faktor, mit dem man rechnen mußte. Die jetzige Lage der Sachsen in Siebenbürgen jener Epoche gleichzusetzen, überschreitet das Recht jedes Autors zur Ausdeutung einer geschichtlichen Ära; hier werden die Tatsachen, die selbst dem Elementarschüler ins Auge springen, auf den Kopf gestellt, primitiv, aber mit bestimmter Absicht. Wie leben denn heut [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 3

    [..] der Wunschzettel aufzählte, doch die an erster Stelle erflehte Herrlichkeit,- das Rad, nie, nie, nie. Und das hatte einen gleichsam geistigen Grund. Mein Vater leitete eine sehr große Zuckerfabrik in Siebenbürgen, dazu gehörte ein Gut mit tausend Kühen und doppelt so vielen Schafen. Oh, wir lebten in einer wunderbaren patriarchalischen Welt, damals, knapp vor dem ersten Weltkrieg. Wer bei uns fahren wollte, ließ Pferde vor Wagen oder Kutschen traben, je nach seinem Stande. Es [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1956, S. 4

    [..] gen, des Ortspatrons, abgehalten. Evangelische Christen gibt es ja erst seit rund Jahren und bis dahin waren unsere Vorfahren katholisch und verehrten ihre Heiligen, die sie aus der Urheimat nach Siebenbürgen mitgebracht hatten. Ob Georg oder Michael als Ortspatron von Zeiden anzusprechen ist, blieb bis heute ungewiß. Auch Univ.-Prof. Dr. Richard Huß, der den Kirchenheiligen Siebenbürgens nachgeforscht hat, konnte den Ortsheiligen von Zeiden nicht feststellen. Georg und M [..]