SbZ-Archiv - Stichwort »Siebenbürgen«

Zur Suchanfrage wurden 20008 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 15. November 1950, S. 2

    [..] in Liebe zu unserem Volke und in Demut vor Gott! Eure weitere Mission wartet auf Euch." Will V e s p e r , Gut Triangel: ,,Ein stolzeres Zeugnis für echtere Leistung der Deutschen als die Geschichte Siebenbürgens, gibt es nicht. Immer waren ihre Väter Europas getreuester und stolzester W a c h p o s t e n . " Konsul Eugen L o r t z , Frakfurt/a. M.: ,,Seien Sie bitte versichert, daß ich auch auf meinem neuen Auslandsposten in Übersee jede sich mir bietende Gelegenheit benütz [..]

  • Folge 5 vom 15. November 1950, S. 5

    [..] nen, seit Generationen vererbten Trachten, auch die alten Bauernstickereien aus den Truhen mitzunehmen. Sie schmücken jetzt Küche und Stuben dieses fränkischen Bauernhauses. Wer sie betritt, wähnt in Siebenbürgen zu sein und nicht einige tausend Kilometer westwärts mitten im Fränkischen. Die Kühe verstehen schon siebenbürgisch Es geht überhaupt sehr siebenbürgisch zu auf diesem Hof. Nicht nur seine neuen Bewohner und ihre Landsleute unterhalten sich in ihrem heimatlichen Dial [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 1

    [..] aus den Stahlgewittern u. der Kriegsgefangenschaft zurückkehrten, sind heute zumeist als Einzelgänger über ganz Deutschland und Österreich verstreut. Und abermals viele Tausende, vornehmlich aus Nordsiebenbürgen, evakuierten die zurückflutenden Heere nach dem Westen. Sie leben, zwar geschlossen in ihren Familien und Sippen, in Österreich und in verschiedenen Kreisen Frankens, Bauern zumeist, jedoch ohne die eigene Scholle unter den Füßen. Eine andere große Gruppe von Geistli [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 2

    [..] rteidigend, im Kugelregen eines ungarischen Pelotons. Und selbst Hauptmann Hen %hrteler Die für dieses Jahr vorgesehenen -Jahrfeiern zum Gedenken an die Einwanderung der Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen beginnen mit der Hauptveranstaltung in München am . und . Oktober . Der bayerische Staatssekretär für das Flüchtlingswesen, Wolfgang J a e n i c k e , hat für diese Feier die Schirmherrschaft übernommen. Am Sonnabend, den . Oktober, um Uhr findet im Fest [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 3

    [..] n g e w i ß s e i n , d a ß d a b e i a u c h d i e S i e b e n b ü r g e r S a c h s e n n i c h t v e r g e s s e n w e r d e n s o l l e n . Die jährige Geschichte des deutschen Volksstammes in Siebenbürgen, auf die Sie heute voll Stolz zurückblicken können, ist die ruhmreiche Geschichte eines Kolonistenvolkes, das seine allgemein anerkannte Geltung so gut wie ausschließlich seiner friedlichen, kulturellen Leistung verdankt. Ererbtes Volksgut über Jahrhunderte , o [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 4

    [..] Seite Siebenbürgische Zeitung Oktober St. L. Roth und Fr. List Beziehungen und Gegensätze von Prof. Dr. Otto Folberth Als wir uns vor zehn Jahren in Siebenbürgen anschickten, den . Todestag St. L. Roths festlich zu begehen, erschien in der ,,Frankfurter Zeitung" vom . . ein Aufsatz über Roth, der von einer gründlichen Beherrschung des umfangreichen biographischen und literarischen Stoffes durch den Verfasser Zeugnis ablegte und mit Th. H. gezeichnet war. Es ha [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 5

    [..] rer Ebene den Sinn der natürlichen Karpatenfestung und der Kirchenburgen wider, nämlich sein Leben und seine Art zu verteidigen, zu bewahren und gegen den fremden Ansturm abzuschließen. Tracht war in Siebenbürgen ebenso wie Sitte und Brauch noch nicht abgelöst von ihren Ursprüngen und Aufträgen und nicht wie etwa in Deutschland, zumeist nur noch Pietät und reflektierte Freude am Heimatkundlichen, sondern sie erfüllte eine verbindliche und sinnvolle Funktion im Organismus eine [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 7

    [..] Oktober Siebenbürgische Zeitung Seite Hermannstadt in Siebenbürgen Zeichnung: Rasimund Reimesch Sädisische Musikgesittung Das Kapitel der Ehrfurdit eines Volkes Wenn man den Siebenbürger hinstellen will, wie er leibte und lebte, wird man nicht an seiner Liebe zur Musik vorübergehen können. Sie wich von der jener Nationen ab, die mit ihm den siebenbürgischen Raum bevölkerten; sie deckte sich aber auch nicht völlig mit der des deutschen Reichsbürgers. Der Siebenbürger wa [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 8

    [..] Seite Siebenbürgische Zeitung Oktober Wechselseitiger Kultureinfluß von H u b e r t G r o ß Unter den drei Siebenbürgen hauptsächlich bewohnenden Nationen haben die Sachsen durch ihre vielhundertjährige kolonisatorische Leistung den entscheidenden Anteil daran, daß die transylvanische Bergfestung seit der Einwanderung der Deutschen bis in die jüngste Vergangenheit in ihrer Gesittung und ihrem Wirtschaftsleben dem Abendland angehörte. Dabei wirkten sie durch ihr B e i s [..]

  • Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 10

    [..] im mittleren Rheinlande etwas nach Süden verlegen. Dann stellt man fest, daß sich Laute und Worte bis in die Einzelheiten vergleichen lassen. Es gibt hunderte von Wörtern, die nur im Rheinland und in Siebenbürgen vorkommen, also offensichtlich vom Rhein mitgenommen worden sind. Darunter gibt es auch Lehnwörter aus dem Romanischen oder Französischen, die in Siebenbürgen auftauchen, soweit sie nicht in der neuen Heimat durch Entlehnungen aus dem Rumänischen oder Magyarischen ve [..]