SbZ-Archiv - Stichwort »Szekler,«

Zur Suchanfrage wurden 284 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 3 vom 15. März 1965, S. 10

    [..] em Titel ,,Fürst von Siebenbürgen" die Landeshoheit an. Obwohl Österreich als Schutzherrschaft gegen die Türken herbeigerufen worden war, setzte nun der Kampf der siebenbürgischen Stande -- des ungarischen Adels, der Szekler und der Siebenbürger Sachsen -- gegen den Zentralismus des Wiener-Hofes und gegen die Bestrebungen des Hauses Habsburg für die katholische Kirche auch in Siebenbürgen das Primat zu erzwingen, ein. Der Kampf um die Wahrung der im Adreanischen Freibrief ver [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1964, S. 1

    [..] bei "der Formung seiner Persönlichkeit. Ein Mensch, der über die Grenzen seines kleinen Volksstammes hinübersieht zu den anderen und weiß, daß gutes Zusammenleben mit anderen Völkern nicht die Preisgabe eigener Art bedeute . ' .ir haben in Siebenbürgen nicht die rumänische oder szekler Tracht übernommen, und Rumänen und Ungarn haben die unsrige nicht getragen. Trotzdem achten und bewundern wir diese Trachten auch heute und glauben, daß auch unserer das Gleiche gebührt. Der e [..]

  • Beilage SdF: Folge 10 vom Oktober 1964, S. 11

    [..] ie andern beim Heizen, und hingerafft Hat den Hammel das Messer des Fleischers. Am Lagerfeuer der Feind! Durch die Luft schwlrrts drohend: Pechkränze? Wacken? Nein, saftiger Braten voll würzigem Duft und Stritzel, knusprig gebacken. Fürst Bäthory und sein Hofstaat beim Mahl belachen den Schwank dieser Sachsen. Da hören sie murmeln im-iueiten Tal und Waffenkllrren im Wachsen. ,,Die Szekler woll'n heim!" Der Fürst ist erbleicht. ,,Sie wollen die Aussaat bestellen; sie fordern E [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1964, S. 11

    [..] aufmann, und sehr von sich eingenommen. Die Hermannstädter nennen ihn liebevoll ,,aafgepockter Maaloff", indem sie seine Einbildung und seine Aussprache bewitzeln, die durch den Umgang mit den Szekler Nachbarn stark ungarischen Tonfall hat. Der pathetische S c h ä ß b u r g e r ist gewöhnlich in seinem Wissen und Können tüchtig und verläßlich, ist sich aber dieser Eigenschaft in hohen Grade bewußt. Er ist trotz ·einer Schwerfälligkeit immer schlagfertig und darauf und auf sei [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1962, S. 11

    [..] zu Honterus Zeiten noch solche Weingärten gegeben. Vielleicht stammt daher noch die Gewöhnung und Vorliebe der Kronstädter für saure Weine, (Potcoavä, nach dem rumänischen Fuhrmann benannt, der ehemals die Weineinfuhr besorgte), die sie mit dem Wasser der nahen Szekler Sauerwasserquellen (ungarisch: Borviz) gemischt, zu trinken pflegten, obwohl die Burzenländer auch die besten Kokelweine in ihren Kellern hatten.' Nach den großen Verwüstungen, welche die Reblaus in den er Ja [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1962, S. 12

    [..] llen; denn sie gedachten ihrer Väter, die sich von jeher durch Tapferkeit ausgezeichnet hatten. Bathory lobte sie und gewährte ihre Bitte. In das zweite Glied stellte er die Rumänen, in das dritte die Ungarn und Szekler. Die Ebene, in der die Heere standen, heißt das Brotfeld. Die Schlacht begann. Den ersten Anprall des Feindes hielten die Sachsen aus, obgleich viele von ihnen in den Mieresch stürzten, wo sie umkamen. Die Türken drangen aber mit solcher Übermacht auf sie ein, [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1962, S. 6

    [..] ersperrt werden konnte. Die Kirchenburg von Tartlau hat allen Stürmern getrotzt. Im Jahre belagerte sie der Woiwode der Moldau vergeblich, desgleichen die Türken und die aufständischen Szekler. Die Kirchenburg eines Dorfes, die das Dasein und Dableiben auf dem heimatlichen Boden verbürgen sollte, hängt innig mit dem Brauchtum der Dorfgemeinschaft zusammen. Auch das Brauchtum selbst ist ja eine Art Burg, in welcher die Geschlechter in langer Reihung sich weiterg [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1961, S. 6

    [..] zu bewältigen sucht. Statt der G e s c h i c h t e d e r V ö l k e r macht er die G e s c h i c h t e des L a n d e s zum Thema des Forschens. Und da aus den Jahrhunderten der Landnahme durch Ungarn, Szekler, Rumänen und Deutsche nur wenige Urkunden überliefert sind, sucht er neue Quellen zu erschließen. Als solche dienen ihm besitzgeschichtliche Untersuchungen. ,,Denn", sagte er, ,,Besitz haftet geographisch an einem Ort, rechtlich am Menschen, der besitzt, und an seinen Erb [..]

  • Folge 11 vom 28. November 1960, S. 6

    [..] formationen, Salzburg (Dr. Franz Pesendorfer): . . . Folbe'rths Buch ist mehr als eine Einführung in die reichlich komplizierte Geschichte Siebenbürgens, in das Auf und Ab im Verhältnis der vier Nationen dieses Landes^der Ungarn, Sachsen, Szekler und Rumänen;.. Der Autor versucht vielmehr eine (politische) Psychoiogie des ungarischen Volkes in der ersten Hälfte des Jahrhunderts zu geben, vor allem in dem großartigen Kapitel: ,,Kossuth und Szechenyi". Journal of Central Eur [..]

  • Folge 10 vom 28. Oktober 1960, S. 4

    [..] Ohnmacht wirklich zu nahe zu treten vermöchte. Der Psychologe wird sein-ganzes Wissen und Einfühlungsvermögen brauchen, um auch nur den bescheidensten Ansätzen zum Fluchen gerecht zu werden, so wenn er den Szekler Bauernburschen betrachtet, der, von einem Rivalen zum Zweikampf vor dem Wirtshaus herausgefordert, sich die Hemdsdärmel aufkrempelt, zum Himmel blickt und ausruft: ,,Herrgott, hilf mir nicht, aber schau zu und staune!" Das ist wörtlich fast eine Gotteslästerung, de [..]