SbZ-Archiv - Stichwort »Typisch Deutsch«
Zur Suchanfrage wurden 124 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 9 vom 15. Juni 1993, S. 9
[..] matik, die inzwischen die Arbeiten Konrad Kleins eindeutig beherrscht, stieß er erst nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik. Grund dafür war weniger eine nostalgische Rückbesinnung auf die in heimatlichen Gefilden verbrachten Jahre; eher ergab sich für die Hinwendung zur typisch sächsischen Bildwelt ein zunächst praktischer Anlaß: die photographische Mitarbeit an dem Bildband ,,Das Dorfleben der Siebenbürger Sachsen". Dazu kamen ein Jahr später der Umsturz in Rumänien und [..]
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Folge 10 vom 20. Juni 1992, S. 10
[..] t, ebensowenig können Anzeigen telefonisch entgegengenommen werden. an dörflichem Brauchtum und an christlichen Feiertagen fest. Das bekannte Kronenfest ,,Peter und Paul" (. Juni) oder in anderen siebenbürgischen Ortschaften das ,,Johannis-Fest" (. Juni) waren typisch sächsische Sommerfeste, die einerseits den Dank der Landbewohner an den Segen der Natur versinnbildlichten, andererseits verankerten gerade diese kirchlichen Feste vor allem wichtige Aposteltage (in diesem F [..]
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Folge 5 vom 31. März 1992, S. 7
[..] u beteiligen. Kontaktperson ist Johann Kräutner, Telefon: () . Erika Hamlischer Kreisgruppe Köln Jugendball - ein voller Erfolg Schon bei dem von der Kreisgruppe organisierten Faschingsball stand es für die Jugendlichen fest: Auch wir organisieren ,,unseren" Karneval! Die Begeisterung war groß, und die Veranstaltung wurde zu einem vollen Erfolg. Mit typisch ,,kölscher Musik" tanzten und feierten über Karnevalsjecken bis in den Morgen. Eine Jury prämiierte die best [..]
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Folge 13 vom 15. August 1991, S. 4
[..] en haben, um die Leute zum ,,Hierbleiben" zu motivieren, aber geholfen hat das nicht viel. Man hat es klar sehen können: In den Dörfern, wo der Pfarrer selbst weggezogen ist, ist auch die Gemeinde zerfallen. Typisch war eine Umfrage in Neudorf, die der Pfarrer vor seiner Ausreise machte. Danach wollten Prozent ebenfalls weg. Als dann die Pfarrstelle sehr bald neu besetzt wurde, wechselte die Stimmung, und eine neue Umfrage ergab, daß die meisten doch noch bleiben wollen, w [..]
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Folge 18 vom 15. November 1989, S. 5
[..] den. * Die . Cibinium-Kulturwoche in Hermannstadt ist traditionsgemäß mit dem Töpfermarkt auf dem Kleinen Ring eröffnet worden. Die ,,Karpaten-Rundschau" bemerkt dazu: ,,Besonders aufgefallen ist diesmal die massive Präsenz von Szekler Töpfermeistern aus Korund, die u. a. Töpferware mit typisch siebenbürgisch-sächsischen Motiven zum Verkauf ausstellten und damit großen Erfolg hatten." * Der Klarinettist Geri Weber leitet jetzt ,,Die lustigen Burzenländer", eine in Kronst [..]
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Folge 6 vom 15. April 1989, S. 7
[..] nössischen Kolleginnen und Kollegen taten, indem sie historische Monumente in Radierungen wiedergaben oder Aquarellserien von Kirchenburgen anfertigten. Bereitsjene ,,Ferienkolonie", als sie mit ihren Freundinnen Grete Csaki-Copony und Ernestine Konnerth-Kroner und ihrem Berliner Gast, dem Maler Oskar Gawell, einen Sommer lang im rumänischen Dorf (nicht in typisch siebenbürgisch-deutschen Orten) sehend, malend und diskutierend zubrachte, zeugt von ihrer Einstellung zur Kunst, [..]
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Folge 6 vom 30. April 1988, S. 4
[..] ie kochte Krautwickel und Palukes, während die Jungen siebenbürgische Wurst brieten. Zur Abrundung des Menüs wurde Wein aus dem Kokeltal gereicht. Der Kommentar der Argentinier zum Essen: ,,Sehr gut! Typisch deutsch!" Nach dem Abendessen hielt die Jugendreferentin der Gruppe einen Diavortrag über Siebenbürgen und seine Städte am Beispiel Schäßburgs und über die Aktivitäten der Jugendgruppe seit ihrer Gründungszeit (April ). So wurden die Fragen der Südamerikaner nach unse [..]
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Folge 9 vom 31. Mai 1987, S. 5
[..] t, dann wird die Sache auch noch geschmacklos. Die vom irischen Romanautor Bram Stocker erfundene Horrorgestalt Dracula - auf einen mittelalterlichen Fürsten der Walachei zurückgehend ist in ihrer oberflächlichen und widerlichen Grauslichkeit weder typisch für das historische Siebenbürgen noch von Bram Stocker der Geschichte Siebenbürgens organisch oder sinnvoll verknüpft. Sie ist vielmehr ein Siebenbürgen aufgepropfter Fremdkörper, lediglich von diesem oder jenem als Ef [..]
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Folge 8 vom 15. Mai 1987, S. 11
[..] t verdanken. Hätten sie im Laufe der Jahrhunderte nicht alle Stämme und Völker, die über sie gekommen waren, teilweise assimiliert, wären sie vermutlich untergegangen. Im Gegensatz dazu stand die als typisch deutsch zu bezeichnende Abgrenzung der Siebenbürger Sachsen gegen alles Fremdartige. Das hat zwar das Überleben als Volksstamm erleichtert, aber gleichzeitig auch den Untergang heraufbeschworen. Wären in den letzten dreihundert Jahren alle Mitbewohner und Ansiedler assimi [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1986, S. 8
[..] ter und reifer Erzählkunst sind. Die Erzählung gewinnt gegen Ende dramatische Dichte. Das halbverhungerte, wundgeprügelte, von den Bildern der Wiener Bombennächte und des tschechischen Haftterrors verfolgte Kind nähert sich nach zwei Jahren wieder der banater-schwäbischen Heimat; lapidar, wie immer an vergleichbaren Stellen der Erzählung, schreibt Lauer: ,,Bomben haben sie auf mich geworfen, mit Granaten auf mich geschossen und mit Bordwaffen. Zuletzt über den Kopf in die Wan [..]









