SbZ-Archiv - Stichwort »Was Sie Heute Sonst Noch Lesen«

Zur Suchanfrage wurden 325 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 8 vom 31. Mai 2016, S. 14

    [..] waren Eau de Cologne dagegen. Gleichzeitig mit dem Geruch stieg auch die Angst an mir hoch, dass mein PV-TV nun beendet wäre. Ich schob schnell das linke Bein unter das Rechte, legte beide Hände tellerförmig darüber und verzog keine Miene. Glücklicherweise fiel ein Tor. In dem Torjubel ging der Geruch unter. Ich konnte das Spiel zu Ende sehen. Das ist auch der Grund, warum ich mich auch heute so sehr freue, wenn ein Tor fällt. Es neutralisiert den Geruch. Jahre später, man s [..]

  • Folge 17 vom 5. November 2015, S. 7

    [..] hsen ihre Geschichte abhanden. Es geht mir im Roman ,,Zeiden, im Januar" um die Generationen, deren Erfahrung mit dem Faschismus nicht besprochen werden durfte, die Verirrten, die in Irre Geführten, wie Herfurth und Maria. Ich wollte nicht, dass wir es uns heute leicht machen und sie pauschal als Nazis verdammen oder als ,,nur" politisch Schuldige freisprechen. Jeder Nazi unter ihnen verschrieb sich seiner Gesinnung mehr oder weniger, aber nicht alle auf die gleiche Art. Es i [..]

  • Folge 13 vom 10. August 2015, S. 7

    [..] schaft gesorgt hatte. Tatkräftige und phantasievolle Menschen waren gefragt, alternative Konzepte gesucht. In Mediasch war es vor allem Christa Plajer, die erste Vorsitzende des Diakonievereins, die die Idee für das spätere Hetzeldorfer Altersheim hatte. Heute leben und arbeiten ungefähr Menschen im Alter zwischen und Jahren dort zusammen. Vierzehn Tage lang begleiteten Claudia Funk und ihr Team die Heimbewohner. Stundenlang sprach die Regisseurin mit jedem Einzelnen [..]

  • Folge 9 vom 10. Juni 2015, S. 27

    [..] Fritsch-Familie waren und blieben die vor den Toren der Stadt gelegenen großen Obstgärten und Sommerhäuser von Jürgens Großvater und seinem Großonkel, Lehrer Gustav Fritsch. Umgangssprache in der Familie war und blieb bis heute bevorzugt das Siebenbürgisch-Sächsische. Zu den Höhepunkten einer glücklichen und wohlbehüteten Kindheit zählten u. a. große Familienfeste, Fahrten per Motorrad nach Kolibitza oder per Zug nach Klausenburg und Budapest. Im September kam dann aber [..]

  • Folge 7 vom 5. Mai 2015, S. 9

    [..] muss, sonst vergessen wir sie. Eliss hat keinen Grabstein bekommen, weil wir kein Geld hatten". () Gündisch stellt diesmal die wichtigen Themen ihrer Bücher in einen größeren Rahmen. Es geht um das Grundsätzliche der Erfahrung von damals und heute, Erinnerung und Zukunft, Abschied und Ankunft, Fremdsein und Fremdwerden. Erzählt wird die Geschichte der Auswanderung der Familie Bonfert. Zeit ist die Wende zum . Jahrhundert. Die Geschichte beginnt in Siebenbürgen in dem Ort [..]

  • Folge 5 vom 31. März 2015, S. 9

    [..] mentarisch festgehalten, sind für die gesamte Schau charakteristisch. Bescheidene Verhältnisse, ärmliche Küchen, verregnete Landschaften ­ der Fotograf scheint zunächst nur Traurigkeit und Öde in den siebenbürgischen Dörfern zu suchen. Doch entdeckt er gerade bei den ,,Hütern der Kirchen" ein offenes Herz, viel Würde und einen leisen Beitrag zum Erhalt eines wertvollen Kulturguts, deren Träger heute fern der Heimat leben. Viele Fotografien sind mehr als nur eine Bestandsaufna [..]

  • Folge 4 vom 15. März 2015, S. 8

    [..] atio auf Herta Daniel, die wider den tierischen Ernst agierende Ritterin Daniela von der Löwengrube. Laudatio zur Ritterkür von Herta Daniel Narri ­ narro! Ihr lieben Leute, gar frohe Kunde verkündige ich heute: Euch wird eine edle Ritterin heut geschlagen, da will ich ein hübsch Lobliedlein wagen. Als amtierender Ritter bin ich dazu berufen; So knie ich nieder hier auf diesen Stufen und verneige mich dezent, vor der, die jeder hier im Saale kennt: sogar der allerletzte Spitz [..]

  • Folge 4 vom 20. März 2014, S. 6

    [..] e aus dem Katalog. Die Herren bewunderten sie, die Damen sahen neidvoll weg. Frau B. war ein fröhlicher Mensch mit einer unverwechselbaren Kinderstimme, mit der sie bei Film und Rundfunk gutes Geld verdienen hätte können. Heute aber war ihre Stimmung getrübt und sie sagte uns auch gleich warum. Sie hatte ihre Lesebrille beim Friseur vergessen. Zwar besitze sie noch andere Brillen, aber mit keiner könne sie so gut lesen, wie mit der, klagte sie. Außerdem wisse sie nicht, wie s [..]

  • Folge 3 vom 25. Februar 2014, S. 8

    [..] d Väschen aus spätstalinistischer Zeit mit ihren sächsischen, rumänischen und ungarischen Motiven wirken, frappierend auch ihr friedliches Miteinander ­ zumindest in ihrem mit grünem Filztuch bespannten Schaukasten. Die hier versammelten mrioare (rumänisch für ,,Märzchen" oder ,,Märzlein") befinden sich heute in Heilbronn und stammen aus der Werkstatt von Erwin und Roswitha Etter, die die beiden in den er Jahren in Hermannstadt betrieben. Die von Erwin Etter (-) ged [..]

  • Folge 13 vom 15. August 2013, S. 15

    [..] rschmiede birgt ein ganzes Museum: Stück für Stück trug dort ein in Augsburg lebender Siebenbürger Erinnerungen aus seiner Heimat zusammen. Um Platz für das bäuerliche Kulturgut zu schaffen, baute er in eigener Arbeit ein verfallenes Bauernhaus an der so aus, dass es heute wieder zu den historischen Kostbarkeiten des Siedlungsgebietes gehört." Bis unter das Dach ist alles vollgestopft mit bäuerlichen Einrichtungsgegenständen, von dem Fluchtwagen einer Familie [..]