SbZ-Archiv - Stichwort »Wer Kennt«
Zur Suchanfrage wurden 2008 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 13 vom 15. August 1977, S. 5
[..] ner Mitbürger verstehen, wenn sie bleiben wollen, da sie ja Familie und Verwandte hier haben; aber deshalb brauchen sie doch nicht vorlaut zu sein und für uns alle zu sprechen. Jeder muß für sich selbst sprechen, denn niemand kennt ja die Gefühle des anderen. Niemand weiß, was das heißt, eine Mutter nur einmal im Jahr zu sehen und den Best der Zeit in ständigem Warten zu verbringen. Es geht uns ja den Verhältnissen entsprechend gut hier; aber warum soll man fast ein Leben lan [..]
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Folge 11 vom 15. Juli 1977, S. 2
[..] e unter uns meinen --, sondern es geht um die Frage: gibt es in Siebenbürgen noch eine sächsische Gemeinschaft, deren Lebensform und Lebensstil denen der Väter würdig ist, können die Siebenbürger Sachsen im Rumänien von heute und von morgen ihr Leben und ihre Gemeinschaft nach e i g e n e n Vorstellungen gestalten? Jeder, der die Verhältnisse kennt, weiß, daß hiefür die Voraussetzungen fehlen -spätestens mein Freund Hans Bergel hat den Assimilationsvorgang in seiner Studie ,, [..]
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Folge 11 vom 15. Juli 1977, S. 3
[..] on Droste-Hülshoff () beginnt, ist eine Reverenz doppelter Natur: an die größte deutsche Dichterin und an die Bewohnerin der berühmten Meersburg im gleichnamigen Ort am Bodensee. Wer den Blick aus dem in dieser ältesten Burg Deutschlands gelegenen Wohn- und Arbeitszimmer der Droste auf den See kennt, wird den Briefauszug in besonderem Maße genießen und bewundern; keine zweite deutsche Dichterin hat die Natur -- darunter den Bodensee - mit dieser dichterischen Sicherheit i [..]
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Folge 10 vom 30. Juni 1977, S. 2
[..] atsbürgerschaftsbereinigungs-Gesetz, Reparations-Gesetz usw. usf.: über dreißig Gesetzschöpfungen bzw. -korrekturen, von denen jeder einzelne Aussiedler oder Spätaussiedler bewußt oder unbewußt profltiertl --, wenn das Ergebnis die Unfähigkeit in der Nutzung ist? Wer diese Situation kennt, kommt um eine besorgniserregende Antwort nicht herum: in zunehmendem Maße sind die Aussiedler nicht mehr in der Lage, mit der Freiheit umzugehen, das heißt, jenes Maß an persönlicher Initia [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1977, S. 2
[..] Träger dieses Ganzen, das zu stützen und zu fördern auch seine Aufgabe ist. Jedes Volk hat seine Ursehnsüchte und geschichtlichen Erfahrungen, die Volkscharakter und Volkspersönlichkeit mitprägen. Unser Stamm -- die Siebenbürger Sachsen -- kennt das Fernweh, Erbteil der in ferne Lande ausgewanderten Ahnherren, kennt den Trieb, an unsere Generation gerichtete Herausforderung, den Güteraustausch und die volkswirtschaftliche Kooperation zwischen verschiedenen Wirtschaftssystemen [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1977, S. 3
[..] rmen. Der Verzweiflung und Angst, der Hoffnungslosigkeit und dem Grauen setzt es die Kraft des Geistes entgegen, die leben und daher überwinden will. Das große Ereignis dieser Kunst ist der Mut zur Gegenüberstellung, die Erkenntnis, daß nur durch sie das Böse und Zerstörerische in die Schranken gewiesen werden kann. Hans Fronius' Werk erfüllt damit den höchsten Auftrag der Kunst. . Daß der mit seinen Arbeiten in allen bedeutenden Kulturzentren Europas und in Übersee bekannte [..]
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Folge 8 vom 15. Mai 1977, S. 3
[..] e, die der großen deutschen Orgelliteratur in Siebenbürgen durch Siebenbürger zuteil wird (was man auch hier wieder, wie bei anderen Gelegenheiten, mit Überraschung und freudigem Erstaunen zur Kenntnis nahm) zu vermitteln, wobei er Stuttgart und dem hier lebenden bedeutenden Komponisten Johann Nepomuk David seine Reverenz erwies, indem er dessen Toccata und Fuge f-Moll spielte; 'der jährige Meister selbst war unter den Zuhörern. ''.·".'. ; Der zweite Teil des Programms setz [..]
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Folge 7 vom 30. April 1977, S. 2
[..] eisen möchte -- etwa an die Ostsee, nach Italien, in die Provence, nach Finnland oder sonstwohin? Wenn es ihn aus Bildungshunger an die großen Stätten der Welt-Kultur zieht, mit einer Sehnsucht, die nur der verstehen kann, der sie selber kennt? Wenn er das durch Stacheldraht auf allen Seiten zum Käfig degradierte Vaterland verlassen, sich freuen und ergötzen möchte an dieser vom lieben Gott für alle zum Anschauen, Erleben und zur Erbauung geschaffenen Welt? Haben im sogenannt [..]
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Folge 6 vom 15. April 1977, S. 6
[..] rtikel von Philippi dann neu besorgt hatte, erlebte ich die. zweite Überraschung: Wie konnten wegen dieses Artikels einige Leser dermaßen in Zorn geraten? Paul Philippi (im Licht der Heimat Nr. , Dezember ) und Hans Philippi (im Jahrbuch , S. --) wenden sich gegen eine Scheinalternative. Daß beide von manchen Landsleuten nicht verstanden werden, muß man zur Kenntnis nehmen. Das Merkwürdige ist der irrationale Zorn der Gegenartikel. Die Ursachen dieser Wut dürft [..]
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Folge 5 vom 20. März 1977, S. 1
[..] bereits für eine stammesmäßige Vereinigung entschieden und öffneten die Reihen ihrer Landsmannschaft erst sehr viel später -- und dies bezeichnenderweise unter dem Einfluß von Erhard Plesch -- jedem Deutschen, der sich zu den Zielen der Landsmannschaft bekennt. Der Politiker Erhard Plesch, der selbst immer hochgesteckte Ziele ins Auge faßte, phantastische Anregungen anderer durchaus nicht zurückwies, sondern sie lange erwog, erwies sich doch stets als Pragmatiker, wenn es ga [..]









