SbZ-Archiv - Stichwort »Wer Kennt«

Zur Suchanfrage wurden 2008 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1965, S. 2

    [..] hr als Muttersprache spricht. Diese hat nämlich in Jahrhunderten und unter besonderen äußeren Verhältnissen ein Menschentum hervorgebracht, das einem zum inneren Anliegen zu werden vermag. Hierfür kennt die Geschichte zahlreiche Beispiele. Wenn die großen Kulturen absterben, wenn ihre Sprachen nur noch Verkehrssprachen-- und zu Reklamezwecken benutzt werden, dann kommt der landsmannschäftliche Gedanke obenauf. ·* · ; ' Das kann man in unserer Zeit am besten an den Walisern, [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1965, S. 11

    [..] n die Zukunft sehn. Dabei können wir dennoch unsre Heimat im . Herzen tragen, und denen das Heimweh nichtfremd ist, Verständnis entgegenbringen. Niemand muß sich des Heimwehs schämen, nur der Entwurzelte kennt das Heimweh nicht. Besonders in den ersten schweren Jahren in der neuen Heimat oder in den besinnlichen Stunden der Vorweihnacht holte und holt man gerne hervor, was man an Erinnerungsstücken an die Heimat besitzt. So wurde manches erhalten, und es begann das, was man h [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1965, S. 2

    [..] eit vollendet werden soll, wenn sich die beiden Regierungen nicht zu einer gewissen Systematisierung, nach Möglichkeit zu vertraglichen Vereinbarungen, entschließen. Wer die Bonner Verhältnisse kennt, wer die im politischen Kräftespiel entscheidenden Faktoren richtig einzuschätzen weiß und mehr als einmal miterlebt hat, mit welcher Aufgeschlossenheit sich im Bundestag Koalition und Opposition gerade der durch Krieg und Nachkriegszeit entstandenen menschlichen Probleme annehme [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1965, S. 4

    [..] taates, welcher gegen die Vereinten Nationen im Kriege stand, bzw. die Mitgliedschaft bei einer militärischen oder militärähnlichen Formation eines solchen fremden Staates. Die Durchführungsverordnung Nr. zum Gesetz Nr. vom . April kennt einen weiteren Verlustgrund für aus Nordsiebenbürgen stammende rumänische Staatsbürger deutscher Nationalität (die während des Krieges der ungarischen Staatshoheit unterworfen waren). Nach dieser Verordnung sind jene Personen nic [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1965, S. 9

    [..] rte. Die schöne Gabe, trotzdem den mitbewohnenden Völkerschaften, die ihnen nationaleigenen Werte neidlos zuzusprechen und ihrem Beispiel auf den Gebieten, auf denen sie Vorsprung hatten, nachzueifern. Das immer wieder durchbrechende europäische Bekenntnis, wie auch die Ehrlichkeit im Kundgeben des eigenen Charakters. Den eigenen Volksstamm streifend wies Dr. Zillich auf die neuesten Forschungen in den Fragen der Einwanderung, die Einladung, die von den zur Seßhaftigkeit genö [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1965, S. 11

    [..] ig und von köstlichem Humor. Er gab seine Geschichten in einer kleinen Broschüre heraus, die er Nisner Mätn (Nösner Schnurren) betitelte. Wer diese ,, N i s n e r M ä t n v o m S c h u l ler A l b e r t " kennt, dem brauche ich sie nicht besonders zu empfehlen; sie sprechen für sich selbst. Wem sie aber noch unbekannt sein sollten, dem rate ich, sie sich anzuschaffen. Da sie aber schon seit Jahrzehnten vergriffen sind und mir bekannt ist, daß sie viele Landsleute besitzen möc [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1965, S. 1

    [..] Sicherheit der Menschen anlangt, liegt die Bundesrepublik in der Spitzengruppe der westlichen Länder. Die starke Außenhandelsverflechtung hat uns auf dem Weltmarkt Rang und Ansehen gewinnen lassen. Das alles bestimmt den Umstand, daß die Bundesrepublik seit Jahren keine tiefgreifenden sozialen Konflikte mehr kennt. Politisch hat die deutsche Gesellschaft den Charakter einer Klassengesellschaft verloren. Das Bewußtsein der Abhängigkeit aller von allen und das Wissen um die No [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1965, S. 11

    [..] eihe des Südostdeutschen Kulturwerks, Reihe A: Kultur und Dichtung, Band . Mit einem Vorwort von Hans Wiihr, Verlag des Südostdeutschen Kulturwerks München . Soeben erschien diese Auslese von Werken ( Kohle-Zeichnungen, und t Gemälde) unseres Fritz Kimm. Nichts vermag die Kunst dieses Meisters besser in Worte zu kleiden, als es Hans Wühr in seinem Vorwort tut. Man kennt die dichterisch-reiche Sprache unseres bekannten Kunsthistorikers und -Kritikers. Man weiß, daß sei [..]

  • Folge 6 vom 15. Juni 1965, S. 6

    [..] omponist internationalen Rang erreicht. Dr. Carl Flechtenmacher sen., der als langjähriges Mitglied des Philharmonischen Orchesters in Kronstadt die Entwicklung des Komponisten miterlebt hat und diese infolgedessen genau kennt, sprach die einleitenden Worte zu dieser Veranstaltung. Er legte dar, wer Paul Richter war, was er geschaffen hat und was wir Siebenbürger Sachsen ihm schuldig sind. Nach Anführung der wichtigsten biographischen Daten nannte Dr. Flechtenmacher die bekan [..]

  • Folge 6 vom 15. Juni 1965, S. 9

    [..] zurückreicht. Was aber Professor Gustav Schuster in seinem kleinen sächsischen Völkchen -- und in gewissemSinne auch darüber hinaus -- unsterblich gemacht hat, das ist sein literarisches Schaffen -- und den Mundartdichter Schuster Dutz kennt heute in Siebenbürgen jedes sächsische Kind. Und indem ein Teil seiner Erzählungen auch ins Rumänische übertragen wurde, ist der Beweis erbracht, daß seine literarischen Arbeiten gebührend eingeschätzt werden. Zur Vervollständigung seine [..]