SbZ-Archiv - Stichwort »Alles Liebe«
Zur Suchanfrage wurden 6903 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 5 vom 15. Mai 1962, S. 11
[..] II", und auf unseren Dörfern sagte man der ,,Ein« undfünfziger". Jedes Kind wußte: das ist der Rillen Tin im Hause Nummer . Als in einem heißen Sommer die Familie Martin Benning ein Stadtkind zu sich in Ferien nahm und dies sich in den folgenden Sommern wiederholte, war dieses Mädchen bei der Dorf' bevölkerung bekannt als ,,Härreschken vum Hangdertzwinzijer", denn alles, was aus der Stadt kam, war ,,härresch". Besagtes Stadtkind kam mit elf Jahren zum ersten Mal hin, mit l [..]
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Folge 4 vom 15. April 1962, S. 4
[..] d wir brauchen, ohne unsere Landsleute in politische Konflikte zu bringen, ihnen nur zu berichten, welche Sorgen auch wir haben, wie wir arbeiten und unser Leben einrichten. Wir sollten nicht prahlen und sie fühlen lassen, was sie alles nicht haben, sondern mit Geschick versuchen, die ,,Engpässe" drüben wenigstens im privaten Bereich mit unserer Hilfe zu überwinden. Wir sollten uns auch bemühen, Verständnis für ihr Leben zu zeigen. Wir setzen die Diskussion unserer jungen Lan [..]
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Folge 4 vom 15. April 1962, S. 7
[..] sten Weltkrieg zog, es auch dort zu Ehren brachte, nach dem Krieg ,,angekränkelt" (?) von dem Fronterlebnis sich mit seinen Altersgenossen anschickte, auch in Botsch eine bessere und sozial gerechtere Ordnung zu bauen. Aber dies alles kann noch nichts über das Wesen dieses Mannes aussagen, weil es von ebenso vielen anderen ehrenwerten Männern von Botsch und vielen anderen sächsischen Bauerngemeinden genau sd gesagt werden kann. Ich erinnere mich noch genau, als ich ihm zum er [..]
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Folge 4 vom 15. April 1962, S. 8
[..] l Vinz wie auch sein sehr rundlicher Freund Figuli waren beide von der Natur bezüglich ihres Äußeren etwas stiefmütterlich behandelt. Als sie einmal beim Dämmerschoppen saßen, hänselten sie sich gegenseitig wegen ihrer ,,Schönheit". ,,Tea Vinz" (,,Du Vinz"), sagte der Figuli, ,,bä dir äs et alles ihnt, of tea met dem Gesicht oder mit dem Heandern furun an den Hemmel gihst." (,,Bei dir ist es alles eins, ob du mit dem Gesicht oder dem Hintern in den Himmel gehst.") ,,Ech gliew [..]
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Folge 4 vom 15. April 1962, S. 11
[..] ling eine Waldeslichtung. Der Maler malte stets abstrakt und leugnete die Perspektive. Der Musikus vermied den Takt und wählte nur zwölf Tonmotive. Sie schritten durch den Morgentau, der auf den hellen Halmen glänzte. Der Himmel lachte frühlingsblau und alles duftete und lenzte. Der Maler sprach: ,,Das alte Blau, das alte Grün, die alten Normen, die ich in jedem Frühling schau, und nirgends Ansatz zu Reformen. Das Spektrum zeigt auch dieses Jahr die alte abgenützte Reihe. Ach [..]
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 3
[..] für die Care-Paket-Aktion hat er geistig und materiell in schwerster Notzeit geholfen. Für die Tätigkeit der sudetendeutschen AckermannGemeinde zeigte der Nuntius stets größtes Verständnis In der Zeit des größten Hasses gegen alles Deutsche, als die" Massenaustreiburigen von Millionen Ostdeutschen vor sich ging, rief Bischof Muench in einem Hirtenbrief zum Verständnis für das deutsche Volk auf und stellte die Leiden der Heimatvertriebenen den Amerikanern vor Augen." ,,Im Sin [..]
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 4
[..] anische Staaten für das Recht auch des deutschen Volkes auf Selbstbestimmung ein. ,,Aus alle dem ergibt sich", so schreibt dod, daß die Bundesrepublik nur einer Dankespflicht genügt, wenn sie alles in ihren Kräften stehende unternimmt, ihrerseits dazu beizutragen, den lateinamerikanischen Staaten bei der Bewältigung ihrer Probleme zu helfen. Vertriebene in Fraktionsvorständen dod Bonn. Präsident Hans K r ü g e r , MdB, wurde mit weiteren Abgeordneten in den CDU/CSU-Fraktio [..]
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 7
[..] nd tanzte die Jugend nach den Weisen der unermüdlichen Musiker. Die ,,älteren Semester", die sich nicht in das Gewirr der modernen Tänze stürzen wollten, begrüßten gute Freunde und Bekannte, die sie seit vielen Jahren nicht gesehen hatten. Für manche Landsleute war diese Unterhaltung ein ,,kleines Dinkelsbühl". -- Als die Abschiedsstunde morgens Uhr schlug, hatte man sich noch lange nicht alles erzählt und versprach einander ein Wiedersehen beim nächsten Treffen. Frauenball [..]
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 11
[..] gkeiten, ihre Be- " gabungen, Eigenheiten, ja selbst ihre Lebensanschauungen in uns fortleben. -- Worauf es ankommt, ist, daß wir uns bemühen, dieses Erbgut festzuhalten, buchstäblich festzuhalten, d. h. alles aufzuschreiben, was wir über unsere Familie oder Sippe wissen. Scheinbar Achtloses gewinnt bei solcher Betrachtung Gestalt und Kraft. Wir setzen in Pflege solcher Erinnerungen unsern teuren Entschlafenen ein unvergängliches Denkmal im Herzen, dauerhafter und segensreich [..]
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 12
[..] den Sieg. Die Not war groß. Da traf Paul Kinischi mit seinem Heere auf dem Schlachtfeld ein und fiel den Türken in den Rücken. Er selbst stürmte voran und.brach sich mit seinem zweischneidigen Schwert Bahn. Wo er erschien, sank alles vor ihm nieder. Und er rief mit weithin tönender Stimme: ,,Wo bist du, Bathory? Antworte, wenn du noch lebst! Kinischi ist da und kämpft für dich!" Und Bathory antwortete: ,,Hier bin ich, Freund. Schütze du, wenn ich gefallen bin, Glaube, König u [..]









