SbZ-Archiv - Stichwort »Die Geschichte Siebenbürgens«

Zur Suchanfrage wurden 3582 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. Juni 1977, S. 5

    [..] t des Institutes, Dr. C. N a g a c e v s c h i , die Vertreter der Behörden und die zahlreichen Gäste zu der von musikalischen Darbietungen umrahmten Festrede des Historikers der Universität Köln, Prof. Dr. Andreas H i l l g r u b e r : ,,Rumänien in der Geschichte Europas --." Darin würdigte der Redner das imponierende Aufbauwerk des ersten rumänischen Königs Karls I., der in einer langen Friedenszeit, der glücklichsten dieses Staatesf das Land an den europäischen St [..]

  • Folge 9 vom 15. Juni 1977, S. 7

    [..] Erkenntnis heraus, daß nach Bewältigung der dringlichsten und schwersten Aufgaben, zum Beispiel der Integration unserer Landsleute in der neuen Heimat Österreich, der Zeitpunkt gekommen sei, die Geschichte unserer Gemeinschaft in jüngere Hände zu legen und die jüngere Generation mit den Problemen der Siebenbürger Sachsen zu befassen. Ganz abgetreten ist Dr. Teutsch jedoch auch heute nicht. Er gehört zu den treuesten und verläßlichsten und stets bereiten Mitarbeitern der land [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1977, S. 3

    [..] bürgidhe Landeskunde, die vom . bis . August in Hermannstadt/Siebenbürgen stattfindet. · Außer historischen Abhandlungen über die Türkenzeit werden Fachvorträge gehalten über den Unabhängigkeitskrieg, Wehranlaigen, Vereinsgeschichte, naturwissenschaftliche Forschungen und werden verschiedene Forschungsberichte aus Ost und West gegeben. Zwei Exkursionen (Fogarascher Gebirge; Historische Baudenkmäler) ergänzen das Programm. Die Vortragstagung ist öffentlich. Mitorganisa [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1977, S. 5

    [..] keln den Blick Die Sache ist im Grunde nicht der Rede wert, dennoch erscheint es durchaus angebracht, kurz auf sie einzugehen. In ,,Deutschland Magazin" Nr. , Febr./März , St. --, erschien unter dem Titel ,,Auf das Deutschtum in Rumänien senkt sich die Nacht" ein gut untermauerter, bebilderter Aufsatz über Geschichte und derzeitige Lage der Sachsen in Siebenbürgen, dessen Autor -- wie schon der Überschrift zu entnehmen -- um die vorwiegend negativen Aspekte des Gegenst [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1977, S. 3

    [..] oder sich bewußt der neuen Heimat zuwendet, ohne daß eine gefühlsmäßige Übereinstimmung erfolgt, hat die im Berufsleben stehende Generation weitgehend Fuß gefaßt, indem sie sich Heimat ,,schuf". Die Jugend nimmt ihre Umgebung mehr oder weniger unreflektiert an; für sie ist die Erlebniswelt der Eltern kaum mehr nachvollziehbar, das Erleben selbst bereits Geschichte geworden. Vom Gesichtspunkt der Lebenstüchtigkeit und Leistung eines Volkes, seiner gemeinschaftsbildenden Kraft [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1977, S. 8

    [..] der über hundert Lehrer angeht. Ist ihm denn wirklich unbekannt, daß schon seit mindestens Jahren nicht -- wie, er schreibt -- rumänische Aushilfslehrer in fehlerhaftem Deutsch unterrichten (oh, wäre dies möglichst oft der Fall gewesen!), sondern daß deutsche Lehrer in deutschen Klassen vor deutschen Schülern nicht das Fach Rumänisch, sondern Fächer wie Erdkunde, Geschichte u. a. in R u m ä n i s c h vortragen mußten und daß sie in diesen Stunden die Schüler nur rumänisch [..]

  • Folge 5 vom 20. März 1977, S. 3

    [..] ingang eine Europa-Karte mit den Herkunftsgebieten der Sachsen auszuhängen, von denen nach Siebenbürgen rote Fäden gespannt waren, und in groß geschriebenen knappen Texten eine Stichwort-Übersicht über die sächsische Geschichte zu geben! Die Besucher drängten sich sowohl vor Karte als auch Texttafeln und nahmen dann die Ausstellung sicherlich mit anderen Augen wahr, als es ohne die Auftaktinformation möglich gewesen wäre. Vom Baron Brukenthal-Stich aus dem Jahr bis zum e [..]

  • Folge 4 vom 28. Februar 1977, S. 2

    [..] l der von ihnen und sonst niemandem gegründeten Städte Kronstadt, Rosenau, Hermannstadt, Schäßburg und Mediasch, verbirgt, die sächsische Gegenwart unserer Tage in Siebenbürgen ausmacht, wird die Frage für uns zum Sprengstoff. Denn hier handelt es sich um absichtliche Verdrehung der Geschichte bis hin zur Unkenntlichkeit, um Tag für Tag zu beobachtenden Entzug auch des letzten Rests an kulturellem und geistigem Selbstbewußtsein der Deutschen in Rumänien, um Tag für Tag dort m [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1977, S. 2

    [..] icken und wir dies ruhig dulden, sind wir selber Abgefallene. Wen wundert es, daß gewisse Sachsen das Katzbuckeln vor rumänischen Kommunisten selbst im Westen nicht lassen hb'nnenl Nichts ist bedrückender angesichts unserer Geschichte! Es muß daran erinnert werden, daß unsere Vertreter früher solche Herren waren, die vor Kaisern und Fürsten sowie in den Parlamenten Wiens, Budapests und Bukarests -- bildlich gesprochen -- auf den Tisch schlugen, wenn es um Recht ging. Das war [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1977, S. 4

    [..] auben, Puppentheater sei ,,nur für Kinder": In der Gelöstheit, die Musik und Puppen brachten, agierten alle mit und wurden fröhlich. Nachdenklich nur stimmte es die Berichterstatterin, daß Frau Höchsmann es für notwendig hielt, die Geschichte vom Tschiripik erst in Hochdeutsch zu erzählen, um sie dann in Schäßburger Mundart mit den Puppen zu spielen. Gibt es so wenig Kinder, die die Mundart noch verstehen? Umso mehr muß man dankbar sein, daß Kindern wie Erwachsenen die Irrtüm [..]