SbZ-Archiv - Stichwort »Gesprochen Dfr«
Zur Suchanfrage wurden 1851 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 4 vom 1. April 1951, S. 2
[..] heint es uns an der tiefsten Frömmigkeit zu fehlen, die da meinen, ihn zu genau sehen zu können und, da sie ihm in die Karten geschaut haben, glauben verkünden zu dürfen, daß Gott das letzte Wort über dns ganze deutsche Volk gesprochen hat und daß es sein unweigerlicher Wille ist. daß wir die Heimat verloren haben. Wer hat ihnen offenbart, daß Gott unsere Trennung von der Hermannstädter Stadtpfarrkirche Heimat n i c h t zum Prüfstein unserer Treue gemacht hat und Tag für Tag [..]
-
Folge 4 vom 1. April 1951, S. 5
[..] ) )ce Der Jahresbericht des Hilfswerks Das Hilfswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland hat seinen Jahresbericht über das Jahr als Sonderdruck in einem schön ausgestatteten Heft erscheinen lassen. In diesem wird eingehend über das Liebeswerk gesprochen, an dem die einheimischen kirchlichen Kreise wie auch die oekumenische Welt des Auslands, insbesondere der Lutherische Weltbund ihren Anteil hatten. Es werden Zahlen geboten, die eine erhebende Sprache sprechen. Wir [..]
-
Folge 3 vom 1. März 1951, S. 5
[..] adener gingen im einheimischen Sachsentum auf. Als sie irrtümlicherweise schon die Hundertjahrfeier ihrer Einwanderung begingen, nahm die ganze Stadt freudig an diesem Feste teil. Jenem Tag verdanken wir die einzige Probe der von den ,,Durlachern" gesprochenen Mundart, die heute in Siebenbürgen völlig erloschen ist. Beim Festmahl brachte ein alter badischer Einwanderer folgenden gemütvollen Trinkspruch aus, der an die Kaiserstühler Mundart erinnert: ,,Mini Herre! Bevor d [..]
-
Folge 6 vom 15. Dezember 1950, S. 1
[..] düstere Stern eines unerbittlichen Geschehens über ihm leuchten. Grausamkeit beschattet ihn und fehlendes Mitgefühl. Denn wer da befehlen will, denkt nur an sich, und wer da gehorchen muß, sucht nur das Seine. Was da gesprochen wird, sind Vernebelungen der Selbstsucht, Worte, die durch die Luft wirbeln, um Raffgier und Mißgunst zu übertönen. Habsucht der Reichen und Habsucht der Armen stehen gleich zwei Mühlsteinen, zwischen denen eine Menschheit zerrieben werden soll. Sie wo [..]
-
Folge 6 vom 15. Dezember 1950, S. 4
[..] ten. Die Kerzen in meiner Brust zuckten vor dem Erlöschen. Ich hielt mich fest an der Türklinke und fragte tapfer: ,,Warst du gestern bei uns?" Er verstand mich nicht. Er stotterte unentwegt nach dem Baum. Da fiel mir ein, daß er rumänisch und ich deutsch gesprochen hatte. Immer größer wurde der Schmerz in meiner Brust. ,,Wie heißt du?" fragte ich rumänisch, und das Herz schlug mir in den Ohren. ,,Nicolae" antwortete der Hirt und sah an mir vorbei, als wäre die Tür, vor der i [..]
-
Folge 6 vom 15. Dezember 1950, S. 5
[..] gsausschuß des Verbandes hat dieser Bitte mit Bedauern entsprochen und Landsmann Wittstock tür seine vorbildliche, genaue und uneigennützige Leistung im Interesse unserer Landsleute Dank und Anerkennung ausgesprochen. Wilhelm Wittstock wird die örtliche Organisation unserer Landsleute in Erlangen weiterhin als Ortsvertrauensmann des Verbandes und des Hilfskomitees betreuen. Jugendtreffen München. Das Jugendreferat unseres Verbandes veranstaltet über Neujahr in Mittelfranken e [..]
-
Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 6
[..] ch die Jahrhunderte. Staunend stellten wir fest, daß es eine Sprache war, die wir verstanden. Die gleiche, wie sie die Stadtmauern von Hermannstadt und Kronstadt, von Mediasch, Schäßburg und Bistritz, oder die zahlreichen Kirchenburgen Siebenbürgens gesprochen hatten. Die Sprache unserer Heimat, um deren Schicksal wir gerade in jenen Tagen bangen mußten. Nein, es war keine verlogene Romantik, dieses Erlebnis von Narwa. Wir hatten die aus der Heimat mitgebrachten Illussionen l [..]
-
Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 8
[..] er auch richtig verstanden?", denn Tittes war ein schwer-' höriger Mann. Da wurde auch dieser herangerufen, legte die Hand hinter das Ohr und antwortete, ja, im Spital wo er Eier verkauft habe, sei davon gesprochen worden. Der Donner möge ihn treffen, wenn er nicht die Wahrheit sage, und im übrigen solle man ihn in Frieden lassen, er sei gar nicht schwerhörig. Darauf erbat sich der Kutscher Andreas vom Verwalter zwei Tage frei, wandte sich um, ging zum Tischler Kretschmer und [..]
-
Folge 3 vom 15. September 1950, S. 2
[..] eifen darf, sondern ohne nennenswerte Anstrengungen lediglich aus den jährlichen Beträgen bezahlt werden soll. Werde dieser Standpunkt nicht verlassen, dann sei das Todesurteil über die heimatvertriebenen Bauern gesprochen. Ein Gesetz im Sinne Dr. Schäffers könnte unter Umständen das Fanal eines Aufruhrs unter den Heimatvertriebenen werden. Menschen zweiter Klasse Dr. Trischler über die Lage in Osterreich -- Kriiik am Walter-Report Bonn. -- Die Lage der Heimatvertriebenen in [..]
-
Folge 3 vom 15. September 1950, S. 3
[..] f ein Jahr nach England geht, um dort als Gastprofessor zu wirken. Roth referierte über ,,Geschichtsanschauung und Evangelium". In den anschließenden Diskussionen wurde unter anderem auch über Wege und Ziele der siebenbürgischen Gemeinschaft in Westeuropa gesprochen, wobei es vor allem um die Frage ging, ob der ,,inneren" oder ,,äußeren" Arbeit das Hauptgewicht zu verleihen sei. Die lebhafte Debatte ergab, daß beide Seiten der Arbeit an unseren in Deutschland und Österreich l [..]









