SbZ-Archiv - Stichwort »Große Hilfe«

Zur Suchanfrage wurden 3368 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 14 vom 15. September 1966, S. 4

    [..] iner gläubigen Mutter hat ihn die Trennung von Kirche und Schule unter den damals gegebenen Verhältnissen tief bewegt und ihm wehgetan. Dann kamen die Jahre der Flucht und der Nachkriegszeit. Ihre erste große Station war St. Veit an der Glan in Österreich, wo er die schulische Betreuung in Flüchtlingslagern übernahm und Titel und Gehalt eines Schulrats erhielt. Dann aber folgten drei schwere lange Jahre Lögerleben bei ganz verlassenen und führerlosen Kindern ohne irgendwel [..]

  • Folge 11/12 vom 31. Juli 1966, S. 1

    [..] eue Bürger unseres gemeinsamen Vaterlandes in Liebe der fernen Väterheimat gedenken. Es ist eine Gnade des Schicksals, daß wir uns an diesem Ort zu unserer Heimat und unseren Toten bekennen dürfen. Eine große Verantwortung kommt auf uns zu, wenn wir daran gehen, diese unberührte Stätte des Friedens durch ein sichtbares und bleibendes Zeichen auszubauen. Auch eine weitere Verpflichtung wird uns durch das freund-nachbarliche Vertrauen der Dinkelsbühler Stadtväter auferlegt. Uns [..]

  • Folge 11/12 vom 31. Juli 1966, S. 6

    [..] rzliche Erinnerungen ausgetauscht. All das wiederholte sich dann später in D r a b e n d e r h ö h e , wo die größte Siebenbürger Siedlung Nordrhein-Westfalens entstanden und unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Meyers eingeweiht worden ist. Das große Erlebnis waren darum hier die Besichtigungen. Was in Drabenderhöhe das Land Nordrhein-Westfalen seinen Patenkindern, den Siebenbürgern, ermöglicht, verdient innigen Dank. Am Morgen des Hertener Besuches war gerad [..]

  • Beilage LdH: Folge 153 vom Juli 1966, S. 2

    [..] benbürger Sachsen, die herauskamen, brachten nur wenig äußere Habe mit, dafür ein umso größeres Gepäck an unverarbeiteter geistiger Problematik und seelischer Not, Und das alles vermischt mit einem großen Erbe an gemeindlicher Tradition, I n den ersten Monaten nach der Flucht überwog die elementare, leibliche Not. Zuerst grisf das Hilfswerk der EKD ein. Da die Aufgaben wuchsen, wurden unter Förderung desHilfswertes die I? Hilfskomitees der heimatveitriebenen Gruppen gebildet. [..]

  • Folge 10 vom 15. Juli 1966, S. 3

    [..] völkerung allein, sondern besonders auch der deutschen Ärzteschaft an seinem letzten Gang bewies. Was der Schüler Billroths Wilhelm Otto eine Generation früher für die Chirurgie in Hermannstadt bedeutete, der Schüler des großen Friedrich v. Müller Viktor Weindel bedeutete für die innere Medizin in Hermannstadt und sein Franz-Joseph-Bürgerspital nicht weniger. -- Auf dem Gebiet der inneren Medizin war es vor allem die Malaria und die Tuberkulose, die sein großes wissenschaftli [..]

  • Folge 9 vom 30. Juni 1966, S. 3

    [..] danken, so gilt das zugleich dem ganzen Kabinett und allen Freunden und Gönnern im Patenland, die uns geholfen haben. Viele Stunden ernster Beratung, Sonderbeschlüsse und Ausnahmsgenehmigungen, aber auch große Summen Geld wurden aufgewandt, um das zu verwirklichen, was wir heute hier erleben dürfen. Es geschah keineswegs in erster Reihe aus wirtschaftlichen, sondern vor allem aus menschlichen Beweggründen. Als Teilnehmer zahlreicher Verhandlungen sei der Redner jedesmal über [..]

  • Folge 9 vom 30. Juni 1966, S. 5

    [..] uszeichnungen erhielt. Erwin Tittes war einst in Kronstadt in der Großhandelsflrma seines Vaters, vormals Lehrer in Heldsdorf, tätig, und übernahm nach dessen Tod die Leitung des Geschäftes. Er blieb dessen Direktor, als die große Bierbrauerei Azuga dieses Unternehmen als ihr» Kronstädter Filiale übernahm. -- In der neuen Heimat gründete Erwin Tittes in München eine Handelsvertretung. Sein Wohnsitz blieb Starnberg. Die Siebenbürger Sachsen sind stolz darauf, daß aus ihren Rei [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 67 vom Juni 1966, S. 2

    [..] mt, daß er weiß, was er ist. Siebenbürgische Jugend in Deutschland und Österreich hat ein Recht darauf, zu erfahren, woher die eigenen Eltern kommen. Du sollst wissen, was deine Herkunft nach Sitte und Lebensauffassung, Geschichte und Glaube ist, du hast einen Gewinn davon, wenn du dir zeigen läßt, welches die Kinderstube der großen Sachsenfamilie war und ist. Siebenbürgischsächsische Jugendarbeit kann jedem einzelnen Hilfe geben, oft besser als die Eltern. In der Familie feh [..]

  • Folge 8 vom 15. Juni 1966, S. 5

    [..] gruppe, auf deren Geschichte, sondern auch um die Lösung vieler vor uns liegender Aufgaben. Diese Volksgruppe muß sich mit der ihr eigenen Lebensweise und mit ihren vielen Fähigkeiten bemühen, in die große deutsche Volks- und Kulturgemeinschaft einzuleben und einzuordnen. Es wird also darauf ankommen, nicht so sehr äußere Formen und Gewohnheiten zu bewahren -- manches wird von ihnen untergehen müssen --, sondern vielmehr darauf, daß die innere Substanz des geistigen Erbes erh [..]

  • Folge 8 vom 15. Juni 1966, S. 6

    [..] verdient Respekt und Anerkennung, und wo der Wille zur Selbsthilfe so stark ist, da darf die Gemeinschaft ihre Hilfe nicht versagen, wenn ein Projekt wie das der Siebenbürger in Drabenderhöhe verwirklicht werden soll. Eine große Zahl von ihnen gehört dem Mittelstand an, jenem wirtschaftlichen Bereich also, der für die Wirtschaftskraft unseres Landes und damit für die Stabilität von Staat und Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist. Die Förderung des Mittelstandes ist B [..]