SbZ-Archiv - Stichwort »Im Westen Nichts Neues«

Erweiterte Suche im SbZ-Archiv der Druckausgabe.

Zur Suchanfrage wurden 225 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 20 vom 16. Dezember 2025, S. 7

    [..] hte der SED-Diktatur ca. , Milliarden DM ein. ,,Der DDR-Anwalt makelte bis zur Wende beim Agentenaustausch, ebenso beim Freikauf von Häftlingen aus DDRKnästen. Vogel half mehr als Bürgern legal in den Westen. (Der Spiegel, ..) Vom Kaiserreich bis zu seiner Auflösung diente das Gefängnis allen Systemen als Haftanstalt für Kriminelle und politisch Gefangene. Engagierte Chemnitzer gründeten im November den ,,Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis" e.V. [..]

  • Folge 13 vom 5. August 2025, S. 5

    [..] ,,Nach der Kapitulation des Zweiten Weltkrieges befanden wir uns noch in Österreich. Alle Bürger von Jaad waren im Kreis Perg auf mehrere Ortschaften verteilt. Man beriet damals, was besser wäre, weiter nach dem Westen zu ziehen oder zurück in die Heimat; denn wir mussten Österreich verlassen. Es wurde uns von der dortigen Besatzungsmacht (Russen) versprochen, dass wir unser Eigentum in Siebenbürgen zurückerhielten, wenn wir wieder heimführen. So blieb uns keine andere Wahl, [..]

  • Folge 6 vom 15. April 2025, S. 10

    [..] nz Tröster. Ich kann ihn gut verstehen. Jedes Mal wenn ich mit Gerti über die Schwäbische Alb wandere und an den gleichen Stellen die Birken rauschen höre, fällt mir das Lied ein. Unvergessen bleibt für mich die Eisenbahnfahrt nach Deutschland während der Auswanderung aus dem Banat vor bald Jahren, als der Zug im Bahnhof von Cheb in der Region Karlsbad im Westen Tschechiens Halt machte. Cheb heißt auf Deutsch Eger, und ich musste sofort an die Egerländer Musikanten denken. [..]

  • Folge 20 vom 16. Dezember 2024, S. 8

    [..] Familie Heinz wie Tausende andere deutsche Familien aus dem westlichen Banat auf die Flucht in Richtung Österreich. In seinem Kurzroman ,,Vormittags" (Bukarest ) findet sich ­ wohl erstmalig in der banatdeutschen Literatur nach ­ eine Erinnerung an die Flucht nach Westen vor der näherrückenden Sowjetarmee, ein Thema, das im kommunistischen Rumänien tabu war. Nach der Rückkehr der Familie im Juni nach Perjamosch arbeitete der junge Franz Heinz in der Bäckerei de [..]

  • Folge 16 vom 7. Oktober 2024, S. 9

    [..] igtote Bahnhöfe hinterlassen. ,,Donnerstag, .., Uhr und danach" ist das Bahnhof-Gedicht überschrieben. Das Datum markiert die Nacht, in der Russland die Ukraine angegriffen hat. Ein Angriff, der Hellmut Seiler, der im totalitären Rumänien mit einem Berufs- und Publikationsverbot belegt worden war und der das Land drei Jahre später verließ, vielleicht anders, vielleicht tiefer berührt als jene, die in den komfortablen Demokratien des Westens großgeworden sind ­ [..]

  • Folge 15 vom 23. September 2024, S. 9

    [..] er, so die Meinung der Offiziere, recht bekannt war ­ auch im Ausland ­, war damit zu rechnen, dass der Fall in westlichen Medien für viel Aufhebens sorgen und dem internationalen Ansehen Rumäniens schaden könnte. Freunde im Westen machen sich für die Ausreise stark Die Sache verkomplizierte sich für die Securitate auch dadurch, dass Aichelburgs Freunde im Westen nicht müde wurden, alles in ihrer Macht Liegende zu unternehmen, um dem Schriftsteller zu einer Auslandsreise zu v [..]

  • Folge 8 vom 13. Mai 2024, S. 8

    [..] rstellt wurden und der überdies bestrebt war, seine Hoheit auf alle Bewohner der Region auszuweiten. Als König Andreas II. versuchte, ein neues Bistum ,,apud Cibiniensem ecclesiam" zu gründen, verweigerte Papst Innozenz III. seine Zustimmung, auf Betreiben des siebenbürgischen Bischofs. Benachbarte Kirchengemeinden haben sich früh zu Landdekanaten zusammengeschlossen, eine wohl aus dem Westen mitgebrachte kirchliche Organisationsform. Die Pfarrer bildeten, ähnlich wie di [..]

  • Folge 5 vom 25. März 2024, S. 7

    [..] sein: Vergewaltigung, europaweit striktestes Abtreibungsverbot, zerstörerische Geheimdienstmachenschaften, Kindesablehnung und Adoption, euphorisierender Musikrausch, gnadenlose Ahndung des ,,Vaterlandsverrats" bei Flucht in den freien Westen, Mord usw. Es sind prall gefüllte ,,Lebensakte" in einem Personengeflecht, das von Dagmar Dusil gekonnt sequenziert in Szene gesetzt wird. Die Autorin fängt in ihrem neuen Roman ,,Das Geheimnis der stummen Klänge" die abgrundtiefe Verwor [..]

  • Folge 2 vom 29. Januar 2024, S. 7

    [..] s der Sowjetunion aus der Deportation - in die Sowjetische Besatzungszone Entlassene (wovon ca. die Hälfte nach Siebenbürgen gelangten, in der DDR blieben, die anderen in den Westen zogen) benötigten Organisationsstrukturen für ihren Zusammenhalt. Der vermutlich aus Bistritz stammende Otto Appel richtete am . August im Präsidium des Bayerischen Roten Kreuzes in München eine Beratungsstelle für Südostdeutsche ein, . Januar entstand das ,,Hilfskomitee d [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 2023, S. 5

    [..] en ihn vorgegangen ist. In der Geheimpolizei waren nach der sogenannten Revolution vom Jahre die alten, antiwestlichen ,,Securisten" noch in der Mehrzahl. Um die Bedeutung des Geheimdienstes zu unterstreichen, wollten sie zeigen, dass der Westen immer noch Spione einsetzt, um die Lagerstätten Rumäniens auszukundschaften. Wahrscheinlich nahmen sie an, dass Hann in ihr Schema passt, obwohl er im Rahmen eines zwischenstaatlichen Abkommens tätig war und geologische Karten ve [..]