SbZ-Archiv - Stichwort »Im Westen Nichts Neues«

Zur Suchanfrage wurden 225 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 10 vom 15. Juni 1978, S. 2

    [..] wart nach? Dem Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei in Bukarest liegt das Ergebnis einer umständlich und behutsam durchgeführten Umfrage unter den Sachsen in Siebenbürgen zum Thema ,,Aussiedlung in den Westen" vor. Die Umfrage, jüngeren Datums, wurde von der höchsten politischen Instanz Rumäniens bei strengster Geheimhaltungspflicht in Auftrag gegeben; Bukarest wollte sich -- über jene nur die Spitze des Eisbergs bezeichnenden allgemein bekannten und strap [..]

  • Folge 10 vom 15. Juni 1978, S. 3

    [..] fen wieder zu Christi Himmelfahrt (. . ); Ort: Drabenderhöhe; falls es auch Erzieher aus anderen Bundesländern herziehen sollte: sie sind natürlich gerne gesehen! - -r Der Gedanke, traditionsreiche und wertvolle Einrichtungen im Westen aufleben zu lassen, schien beinahe absurd angesichts der Verstreuung der aus Siebenbürgen stammenden Erzieher über die ganze Bundesrepublik. Dennoch sprach sehr vieles dafür, sind es doch gerade die Erzieher, die bei der beruflichen Inte [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1977, S. 2

    [..] Schumann und an Arbeitgeber-Präsident Hanns Martin Schleyer. Und zwar weil es blitzartig die totale Sorglosigkeit, ja, die selbstmörderische Ahnungslosigkeit beleuchtet, in der man sich in Europas Westen im Umgang mit der politischen Dimension unsres Lebens gefällt. ,. Versetzt schon die himmelschreiende politische Naivität vieler Westeuropäer z. B. hinsichtlich ihrer Information über die bolschewistische Wirklichkeit jeden aus dem Osten kommenden Aussiedler in Depressionen, [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1977, S. 3

    [..] die . Ausstellung zusammen. Die bis zum . November geöffnete Ausstellung enthält zwanzig Arbeiten. (Öffnungszeiten: täglich von bis Uhr und von bis Uhr.) Neben den graphischen Arbeiten zeigt Frau Mildner-Müller ,,Malerei im Kleinformat": Illustrierte Bücher, deren Farbfreudigkeit ihre Wurzeln in der sächsischen und rumänischen.Volkskunst hat. Hier die Lebensdaten der im Westen noch wenig bekannten Graphikerin und Malerin: in Kronstadt/Siebenbürgen geboren [..]

  • Folge 14 vom 31. August 1977, S. 2

    [..] in Siebenbürgen; die d e n k b a r e n Überlebenschancen vorwiegend so überbetont, daß die Sorgen und Nöte der Schwergeprüften nur summarisch zum Ausdruck gebracht sind. Audi hier überwiegend -- zum Teil sehr geschickt getarnt --: Ausharreparolen. Genau dies aber ist moralisch n i c h t v e r t r e t b a r : wer heute im Westen lebt, darf Menschen im Osten nicht Mut, Heldentum, Aufopferungsbereitschaft oder Märtyrertum einreden wollen! Will er nicht unglaubwürdig sein, m u ß [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1977, S. 3

    [..] g der Machthaber auch alle anderen Völker des Landes mit eingeschlossen. Daß diese ihre eigene Geschichte, Sprache und Kultur haben, wird einfach nicht beachtet. Ideologie will über die Wirklichkeit triumphieren. ' Noch im Bereich des Kriegsgeschehens wurden die in Nordsiebenbürgen lebenden Nösner evakuiert und nach dem Westen geführt. Schon durch diese Entwurzelung eines ganzen Volksgruppenteils zeigte sich die hüben wie drüben in Aktion befindliche totalitäre Macht, die bis [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1977, S. 4

    [..] Text schrieb eine aus der UdSSR nach Westdeutschland ausgesiedelte Deutsche. Ihre Erlebnisse, Erfahrungen, Beobachtungen und Gefühle sind die gleichen wie die vieler Deutscher, die aus Siebenbürgen nach dem Westen kommen. Mehr denn je tut eine Betrachtung dieser Fragen ohne Sentimentalität -- was nicht heißt: ohne Gefühl --, ohne Selbstgerechtigkeit und ohne Verkrampfung not. Die Ausführungen enthalten eine Reihe Antworten auf Fragen, vor denen alle aus dem Osten angesiedelte [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1977, S. 5

    [..] immer deutlichere Drosselung des eigenständigen Kulturlebens, auf die gezielte Zersiedlung vor allem der sächsischen Intellektuellen u. a. m., denen unsere Landsleute in Rumänien ausgesetzt seien, durch die im Westen lebenden Sachsen auf keinen Fall unterbleiben, wolle man sich nicht durch Verschweigen der Wahrheit schuldig machen. Bergel bedauerte es aber u. a. auch, daß sich bei diesem Kampf verantwortlicher landsmannschaftlicher Vertreter für die Respektierung der Menschen [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1976, S. 3

    [..] ungeahntem Aufschwung. Er hinterläßt ein stolzes Lebenswerk. Es könnte der Grundstein sein für eine sichere Zukunft. Aber schon die Generation nach ihm erlebt den Zusammenbruch von , und die Enkel, die den zweiten großen Krieg überleben, können nur noch als Besucher aus dem Westen das von Fremden in Besitz genommene Vaterhaus wiedersehen. Man ist bei der Lektüre, vor allem wenn man den Verfasser kennt, zwar von vornherein auf viel Bitteres, auf unheilbar Wehmütiges gefaß [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1976, S. 2

    [..] E ZEITUNG . Oktober « Die politisdie Schlagzeile BLICKPUNKT Zwanzig Jahre seit dem ungarischen Oktober Die Welt fieberte damals au den Radiogeräten: im Oktober des Jahres . Die Frage: wird der Westen, werden die Vereinigten Staaten, die freien europäischen Länder eingreifen? beschäftigte alle. Ein österreichischer Reporter, im Zentrum Budapests, zwischen Maschinengewehrfeuer und Granatenexplosionen, hielt einem jungen Ungarn das Mikrophon vor den Mund, der verzweife [..]