SbZ-Archiv - Stichwort »Junge Tod«

Zur Suchanfrage wurden 5575 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 6

    [..] an diesen Festspielen und dem Wacherhalten des Traditionskernes wenn auch in neuem Gewände. Mozart regiert Mit Mozarts ,, I d o m e n e o " auf der grolien Bühne des Neuen Festspielhauses begann es. Wenn auch dieses frühe Werk des jungen Mozart seinen Genius ausstrahlt, so spricht seine Musik, gebunden an die spätbarocke Form der opera seria mit einigen Leeren und Längen doch nicht so an wie seine reiferen Opern --, und Salzburg ist nun eben für Mozart da, und Bernhard Paumg [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 7

    [..] , auf welchem die Vertreibung Apolls und der Musen durch den erzürnten Donnerer Zeus dargestellt war, den Weg in die Untere Vorstadt, die als Synonym für Freiheit stand. Dann kam die Krise. Franchy erzählt: ,,Eine junge keusche Liebe weitet das Herz; löst und erlöst die Phantasie, hebt Zeit und Pflichten auf, aber sie verdirbt das Zeugnis. Gedichte marschierten auf, dieWorte trugen Brokat und Hermelin, zuviel Brokat, zuviel Hermelin. Aber ich fand mein Glück und meinen Weltsc [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 9

    [..] de zweimal schwer verwundet, mehrfach ausgezeichnet, im letzten Kriegsjahr mit dem Ritterkreuz. Die prägende Phase des Krieges Um den heutigen Politiker Mende zu begreifen, muß man etwas von dem Soldaten, von dem jungen Frontoffizier Mende wissen. Wir haben werden wir. aus diesem Hexenkessel herauskommen." Und schließlich die letzten Tage in Ostpreußen! Ein anderer Kriegskameuns mit einigen seiner ehemaligen rad, ein Oberleutnant aus Mendes RegiKameraden ausführlich unterhalt [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 10

    [..] kleidet, den Blick meines Onkels lächelnd erwiderte. Dann zeigte mein Onkel auf den Weidenkorb, der zu Rosas Füßen stand, und fragte: ,,Wag schleppt ihr da mit euch herum?" Filipin, der gerade damit beschäftigt war, mit seinen ewig wässerigen, verweint wirkenden Augen die Entfernung vom ersten zum zweiten Schornstein zu schätzen, vergaß seine angestädter kirre machen. Sein Geist aber, mein Junge, darf in uns Kronstädtern nie ersterben, sonst sind diese fünf Blutzeugen umsonst [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1961, S. 3

    [..] e Buchhandlung und bei ihm erscheint die erste Deutsche Zeitung in Siebenbürgen ,,Das Theatral-Wochenblatt. überläßt die Stadt den ,,Dicken Turm" an Martin Hochmeister, der darin das Theater einrichtet. Ein Jahr darauf wird das Hochmeisterische Theater eröffnet. Vom ' Großen Ring bis zum Theater wird ein Fußweg gepflastert. findet im Theater der erste Ball statt! Die Wege in der Stadt waren zu der Zeit oft schwer passierbar. Es wird erzählt, daß die tanzfreudigen ju [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1961, S. 4

    [..] beste Wiesengras wächst und wo die meisten zwei, drei und noch mehr Teile hatten. Der alte Kirchenvater, der die Sense nicht mehr in die Hand nimmt, aber gerne nachsehen geht, bleibt bei einem Mäher stehen: ,,He, Gerch, voriges Jahr hat Euer Simmen zwei Schuh zuviel gemäht. Ich hab's dann abgeteilt, und der Nachbar hat geschwiegen. Der Junge hat dir nichts gesagt, wie ich erfahren habe. Ich aber sage dir: Jungen Leuten geht man die Grenze ab, oder steckt wenigstens an die bei [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1961, S. 7

    [..] ung sich in der Tracht zeigt, möchte man auch richtig gebockelt sein. Bei der Hochzeit kommt die Braut noch im Borten, der allerlei bräutlichen Blumenschmuck trägt. Am Jungfrauentag, dem Tag nach der Hochzeit, wird der jungen Frau die Bockelung angelegt. Haube und Schleier, das verhüllte Kopfhaar sind das Zeichen der verheirateten Frau. Die Art der Bockelung ist je nach Orten verschieden, aber Dinge gehören immer dazu. Auf der Haartracht liegt ein Gebilde, das meist aus s [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1961, S. 8

    [..] benbürgisches Mädel in gepflegten Haushalt gesucht! Für meinen -Personen-Häushalt (kleines eigenes Haus mit Blümengarfcöi) aüche Ich ab-Mitte August wegen Heirat.|unserer| langjährigen Hilfe eine junge Landsmann« '{ab /Jahrdh) als,,HAUSANGESTELLTE. Ich mochte damit ein- Mädel in un|ere Familie aufnehmen, welkes noch Wert darauf legt, im späteren Leben eine gute Hausfrau zu sein. Luise Ackermann, Gummersbach (Kreis Oberberg) Rhld., Am Erbelchen , Telefon Vorwahl / [..]

  • Folge 6 vom 15. Juni 1961, S. 5

    [..] uf der es auch ,,Hanklich" und siebenbürgische Wurst gab, saßen dann die Angehörigen und Freunde -- geborene Österreicher und Siebenbürger -^-iroh beisammen. Zweiter Nachbarhann Mathias Gottschick und Nachbarmutter Käthe Hantschel nahmen das junge Paar nach alter Ordnung in die Nachbarschaft auf: Bei uns ist keiner allein, einsam' und verloren -- aus einer Gemeinschalt wächst er in die nächste ihm zukommende hinein! So wurde die junge Frau Grete auch gleich in den Siebenbürgi [..]

  • Folge 6 vom 15. Juni 1961, S. 6

    [..] --, war ein kinderlieber, herzensguter, heiterer Mensch, und ihre zahllosen Nichten und Neffen kannten nichts Schöneres, als ihre Ferien in dem Pfarrhaus und bei Fannitante zu verbringen. Nach ihrem Tode gaben ihre jungen Verwandten eine Gedenkschrift heraus, worin sie allerlei kleine Erlebnisse festhielten. Fannitante hatte einen gar strengen Eheherrn, der besonders auf Pünktlichkeit hielt. Kam sie einmal zu spät, was leider in ihren ersten Ehejahren oft vorkam, mußt [..]