SbZ-Archiv - Stichwort »Offizier«

Zur Suchanfrage wurden 305 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 8 vom 15. Mai 1996, S. 19

    [..] in der Vater zum Pfarrer gewählt worden war. Nach Volksschule, Untergymnasium in Mediasch und Landeskirchenseminar trat der junge Schulmann seine erste Stelle in Burgberg an. Nach Beendigung der Offiziersschule in Craiova wurde Schneider in die zweite Lehrerstelle nach Abtsdorf gewählt. Als Rektor Matthias Pelger in der Ruhestand trat, wurde er zum Rektor berufen, ein Amt, das er, mit Unterbrechungen, bis innehatte. Im Zweiten Weltkrieg diente Schneider al [..]

  • Folge 4 vom 15. März 1996, S. 6

    [..] bürgische Heimat, die ihm Ansporn zu künftigen beruflichen und ehrenamtlichen Aufgaben wurden. Seine Universitätsausbildung konnte er noch vordem Ersten Weltkrieg abschließen, nach dessen Ende er als Offizier in die Karpatenheimat zurückkehrte. In den völlig veränderten Verhältnissen im neuen Vaterland Rumänien begann er seine Berufslaufbahn als Rechtsanwalt ,,unter der fremden und rückständigen rumänischen Verwaltung", wie es im Klappentext heißt, und war bald im Stadtrat He [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1995, S. 10

    [..] en. Die Jahre vergehen, aber die Hintergründe und der Verlauf der Ereignisse im Dezember sind noch immer nicht gänzlich geklärt. Warum? Dafür gibt es zahlreiche Gründe. So mancher Politiker oder Offizier, der an der blutigen Repression der Aufständischen schuldig ist, hat Interesse daran, daß die Wahrheit nicht gefunden wird. Von Anfang an spielte die Verleumdung und die Desinformation seitens des Ceausescu-Clans und später seitens der Nostalgiker des früheren Regimes, e [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1995, S. 15

    [..] auen, Posten stellen und die transport rumänischer Kriegsgefangener erfuhren, brauchten wir nur eine Nacht, um solche zu werden. Nach der Schiffsreise übers Schwarze Meer wurden wir von einem höheren Offizier in Konstanza als ,,brave Söhne des Vaterlandes" begrüßt. Als Tramps dann auf Lastzügen heim nach Hermannstadt zu Mutters Kochtöpfen, denn wir wogen alle nur noch Kilo - die schlimmste Metamorphose. Schönstes Fazit unseres Regensburger Treffens. Es gab selbst in den pr [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1995, S. 8

    [..] ine Vorliebe, deutsch zu sprechen, tiefen Eindruck auf uns machte. Ein gegenseitiges Vertrauen baute sich auf, und alle hatten wir ihn von Anfang an ins Herz geschlossen. Er hatte den Krieg alsjunger Offizier überstanden, war der Hölle entkommen. Aber in seinem Herzen war kein Platz für Vergeltungs-, Racheoder Haßgefühle. Im Gegenteil, Freundlichkeit und Entgegenkommen kennzeichneten sein Wesen. Er setzte sich für uns ein, obwohl er wußte, daß er sich dadurch selber in Gefahr [..]

  • Folge 4 vom 15. März 1995, S. 7

    [..] eutschen aus Südosteuropa bei der ,,Wiederaufbauarbeit" bereits fest, und er hat diesen Beschluß sicherlich auch an seine engsten Mitarbeiter weitergegeben. Die in Rumänien stationierten sowjetischen Offiziere waren darüber vermutlich aber noch nicht in Kenntnis gesetzt. Aus der Einsicht der bisher zugänglichen Akten geht eindeutig hervor, daß diese Offiziere im ganzen Land erst ab Mitte Dezember Listen mit Rumäniendeutschen angefordert haben. Auch in den Protokollen der Mini [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1995, S. 10

    [..] , ich mit der Bibel in der Hand voran, vier Männer mit dem Sarg auf den Schultern, Totengräber mit ihren Geräten und die Angehörigen im Leichenzug, wußte ich nicht, was geschehen würde. Einmal hatten Offiziere abscheuliche Bemerkungen im Zusammenhang mit einem Verstorbenen gemacht. Unsere Prozession aber veranlaßte die Offiziere, das Tor öffnen zu lassen. Wir gingen ungestört weiter bis zum Friedhof. Ich habe Tote begraben - in den Jahren meiner Verschleppung -, meisten [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1994, S. 12

    [..] ber die Jahre des Hungers und der Not, des Sterbens und der Opfer von Unmenschlichkeit veröffentlicht werden. In diesem Kontext klingt es fast wie ein Wunder, wenn ich hier von einemjungen russischen Offizier erzähle, der als Kommandant eines Deportiertenlagers in Hazepetowka seinerzeit alles getan hat, um uns, den todgeweihten Deutschen seines Lagers, das Überleben zu ermöglichen. Ich kann und werde die Stunde nie vergessen, als wir, die ,,Zerfetzten" und ,,Verhungerten", un [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1994, S. 7

    [..] lasia und in der Jugendbewegung jener Zeit war der sportliche junge Mann eine markante Figur. Nach der Matura () rückte er zum deutschen Militär ein und beendete den Krieg als sanitätstechnischer Offizier in jugoslawischer Gefangenschaft, der er durch eine abenteuerliche Flucht entkam und sich nach Wien durchschlug. Es folgten hier das Studium der Medizin, Ausbildungsjahre zum Facharzt und ein längerer Einsatz als Schiffsarzt, wohl in Fortführung einer Familientradition; [..]

  • Folge 10 vom 30. Juni 1994, S. 13

    [..] eue Putschregierung und der König Rumäniens hatten den Deutschen freien Abzug eingeräumt mit der strikten Auflage allerdings, keine Zivilbevölkerung mitzunehmen. Wir unterhielten uns mit Soldaten und Offizieren über eine eventuelle Mitfahrgelegenheit. Doch sie besänftigten uns allesamt augenzwinkernd mit Verbalfloskeln: jetzt nur keine Panik" oder nichts wird so heiß gegessen wie gekocht" oder die Rumänen werden an diesem Staatsstreich noch schwer zu büßen haben. . ." Ein ges [..]