SbZ-Archiv - Stichwort »Urteil«
Zur Suchanfrage wurden 801 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 6
[..] tiger Bevorzugung e i n e s Völkerstammes schreiben zu wollen, ist an diesem Buch ebenso zu loben wie seine Absicht, der Versöhnung zwischen Deutschen und Slawen zu dienen. Zu bejahen ist auch die Vorurteilslosigkeit, das Beiseiteräumen mancher eingefleischter Vorurteile. Auch der Sammlerfieiß, mit dem viele historische Daten zusammengetragen und neue Perspektiven gefunden wurden, ist rühmenswert. Zu rügen sind die zahlreichen Irrtümer, Widersprüche und Anachronismen. Die vie [..]
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 7
[..] einer Einleitung von Heinz Burneleit, Seiten mit Kunstdruck-Tafeln, herausgegeben vom Göttinger Arbeitskreis, Holzner-Verlag, Würzburg, , Preis DM .--. Noch immer besteht kein einmütiges Urteil über König Friedrich den Großen von Preußen, zu dessen . Geburtstag dieses Werk erschienen ist. Um so dankenswerter ist dieser neue Beitrag zur Herauslösung seines Bildes aus dem Widerstreit der Meinungen. In einer Zeit, in der manche unter dem Eindruck des furchtbaren [..]
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Folge 3 vom 15. März 1962, S. 11
[..] April Stephan Ludwig Roth gefangen nach Klaüsenbürg geschleppt wurde. Sie hatte durch Pfarrer Hientz, der selbst versucht hatte, den ungarischen Kommissar zur Milde zu stimmen, erfahren, daß das Urteil am . Mai vollstreckt werden sollte. Sie wagt mit ihrer Freundin, der Frau des Gubernialrates Brennerberg, einen letzten Versuch, Pfarrer Roth zu retten.' Die beiden Frauen eilen zu dem Richter, um sein Herz zu erweichen, doch ihr Flehen findet kein Gehör. Im August [..]
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Folge 2 vom 15. Februar 1962, S. 2
[..] keine Einmischung in fremde Angelegenheiten. Mit unserer Landsmannschaft steht und fällt auch unser Menschenrecht. Frau Berta Jikeli Jahre alt Vom Vater hat sie die umsichtige Art und das sichere Urteil, von der Mutter den heiteren Sinn der Kokeltalerin geerbt. Geistvoll, tüchtig und liebenswürdig, so kennt man Frau Berta Jikeli, geborene Wagner. Sie ist in Agnetheln geboren, wollte ursprünglich Kindergärtnerin werden, mußte aber aus. Familiengründen den Beruf wechseln un [..]
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Folge 12 vom 15. Dezember 1961, S. 2
[..] chaft, insbesondere des Bundesvorsitzenden. Die Diskussion über die einzelnen Abschnitte und Einzelfragen des Tätigkeitsbe- · richtes war überaus lebhaft und bewegte sich ausnahmslos auf dem Boden vorurteilsfreier Sachlichkeit. In der Debatte über die ungerechte Verteilung der Arbeitslasten auf die Schultern weniger zum Nutzen vieler, führte einer der Delegierten aus, auch bei uns Siebenbürger Sachsen gehe es leider so zu, wie es ein Gleichnis verdeutliche: Hundert Menschen i [..]
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Folge 11 vom 15. November 1961, S. 8
[..] m Werk dieses fraglos bedeutenden, wenn auch noch unbekannten siebenbürgischen Ornithologen? Auf meine Empfehlung hin hatte Hans Salmen seine Arbeit zunächst einmal von einem Fachmann ersten Ranges beurteilen lassen und zwar von Prof. Dr. Niethammer vom Zoologischen Forschungsinsitut in Bonn. Dessen Urteil, in das ich persönlich Einblick genommen habe, fiel für Salmen höchst schmeichelhaft aus. Nur ist Niethammer gleich mir der Meinung, daß das Werk wesentlich gekürzt werden [..]
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Folge 11 vom 15. November 1961, S. 9
[..] r die Ablehnung besagt eigentlich ebenso wenig etwas Gültiges wie "die Anerkennung, es gibt ^hundert Beispiele in der Geschichte für die Irrtümer sowohl der Anerkennung als auch der Ableh-. nung. Das Urteil der Gegenwart ist zu sehr von der Situation des Heute bedingt, das morgen schon ein Gestern ist. Der Vorsichtige sagtsich daher, auch wenn er viele Werke der modernen Kunst nicht billigt oder auch nicht versteht, weil vielleicht daran nichts zu verstehen ist, daß man sie g [..]
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Folge 11 vom 15. November 1961, S. 10
[..] Seite G SliSBENBUKGISCHE ZEITUNü l». November S Buchbesprechungen (Fortsetzung von Seite ) Recht, zu zweifeln, zu prüfen und für- sich selbst ein Urteil zu finden und sich ein Gefallen oder Mißfallen zu erlauben, auf eine aufgeblasene diktatorische Kritik und ein Kunstmanagertum, auf eine künstlerische Halbwelt, die ihn, falls er nicht der metaphysischen Exegese der Abstrakten zustimmt, als einen Dummkopf und Feind der Demokratie hinstellt. Die Künstler selbst, mögen sie [..]
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Folge 9 vom 15. September 1961, S. 6
[..] um sinkenden Tag verbunden hat. Neuinszenierungen und Premieren, entsprechend dosiert, wollen und dürfen das Element des Fortschrittes beifügen. Daß man dabei nicht zu viel riskieren darf, bewies das Urteil des Publikums. Die Schar der Gäste, die heuer vornehmlich aus Deutschen und vielen Wienern und wenig Amerikanern bestand, bejahten im Kartenverkauf und Beifall die Überlieferung und spreizten sich -- ohne allerdings drastisch zu 'öemonstrieren -- im allgemeinen gegen das N [..]









