SbZ-Archiv - Stichwort »Vergessen Sind Die«

Zur Suchanfrage wurden 4378 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 16 vom 7. Oktober 2024, S. 9

    [..] ein hingehauchtes Banner,/ wie eine im Flüsterton vorgebrachte Beschwörungsformel,/ ein unter besonders seltener planetarischer Konstellation/ heraufbeschworener Glücksfall ein Leben lang/ am breiten, kunstvoll verzierten Saum ihrer Schürze./ Wie ihr Kind übrigens auch." Ob Tiere oder Textilien, immer wieder kippen die Zeilen ins Unerwartete. So auch beim ,,Laubbläser", einem der wohl schönsten Gedichte im Buch (,,Meinen vormals traurigen Freunden nachgerufen"). Da geht einer [..]

  • Folge 16 vom 7. Oktober 2024, S. 22

    [..] tt" für ihre Gastfreundschaft. Schließlich kam der große Tag. Er begann mit dem Zug der Trachtenträger, Blaskapelle und allen Gästen Richtung Kirche. Momente der Gefühle, die, wie wir glauben, keiner so schnell vergessen wird. Die Heimatglocken läuteten den Gottesdienst ein, den Pfarrer Ulf Ziegler und Hans Schneider mit uns zelebrierten. Auch hier gab es wie bei jedem Treffen das Abendmahl nach alter Tradition. Musikalisch begleitet wurden wir von Liv Müller. Auch hier bedan [..]

  • Folge 15 vom 23. September 2024, S. 1

    [..] heinigung können Sie in der SbZ Online unter www.sieben buerger.de/go/A herunterladen oder in der Bundesgeschäftsstelle des Verbandes, E-Mail: buerger.de, Telefon: () -, anfordern. Das Formular mit der Lebensbescheinigung ist eigeninitiativ halbjährlich, zum ersten Mal bis spätestens den . September , bei der zuständigen Rentenbehörde CJP in Rumänien einzureichen. Wenn Betroffene die rechtzeitige Übermittlung einer bestätigten Lebensbeschei [..]

  • Folge 15 vom 23. September 2024, S. 3

    [..] charf einen Scheck über Euro. Die gleiche Summe händigte sie tags darauf dem Verein ,,Dr. Carl Wolff" aus, dessen Alten- und Pflegeheim in Hermannstadt sie ebenso besuchte wie die Hospize für Erwachsene und Kinder. Bei der AMG-Stiftung in Temeswar legte Scharf einen Kranz am Denkmal der Russland-Deportierten nieder. Beim Gedenken sagte sie: ,,Wir werden ihr Schicksal niemals vergessen. Nur wenn wir uns unserer Geschichte bewusst sind, können wir aus ihr lernen und die r [..]

  • Folge 15 vom 23. September 2024, S. 5

    [..] spannenden Projekts zu werden und gemeinsam mit uns die Vergangenheit zu erkunden und zu bewahren. Zusammen können wir noch viele weitere Kapitel der Familiengeschichte aufschlagen und sicherstellen, dass die Geschichte und die Erinnerungen an unsere Vorfahren nicht in Vergessenheit geraten. Jutta Tontsch Dietmar Gärtner Meilenstein in der siebenbürgischen Familienforschung Eine halbe Million Personendatensätze in der Genealogie-Datenbank der Siebenbürger Sachsen! Seit nunmeh [..]

  • Folge 15 vom 23. September 2024, S. 22

    [..] re ums Leben kamen. Der Bürgermeister der Gemeinde Blueri, Varga András Adorján, lobte uns Zenderscher dafür, dass wir trotz der großen Entfernung von über tausend Kilometern unsere Wurzeln und unsere Kulturdenkmäler, insbesondere den Friedhof und die Kirche, nicht vergessen haben und uns für ihre Pflege und ihren Erhalt einsetzen. Er betonte, wie wichtig es sei, dass wir uns an die Geschichte unseres Dorfes und an die Arbeit unserer Vorfahren erinnern. Auch der orthodoxe Pfa [..]

  • Folge 15 vom 23. September 2024, S. 24

    [..] istorium und zu den örtlichen Behörden und Verantwortlichen. Das Treffen in Schorsten, Ausflüge und Besichtigung wurden auch von Michael und Brigitte organisiert. Bei den HOG-Treffen, vor Ort oder online, in der HOG-Regionalgruppe Mediasch hat er auch regelmäßig mitgewirkt. Nicht zu vergessen ist seine Mitgliedschaft in der ,,Carl Wolf Gesellschaft, Siebenbürgischer Wirtschaftsclub e.V." (CWG). Im Rahmen des Heimattages hielt er als Geschäftsführer der CWG, Inhaber [..]

  • Folge 14 vom 9. September 2024, S. 3

    [..] einem Konzert mit traditioneller sächsischer Musik auf der Festungspromenade. ,,Es gibt eine Zeit der Entdeckung wie vor Jahren, als die Deutschen nach Siebenbürgen kamen, und eine Zeit der Trennung wie in den Jahren der sächsischen Auswanderung; aber was nicht passieren darf, ist die Zeit des Vergessens", sagte Botschafter Emil Hurezeanu in Reps. ,,Die Lösung ist der Moment der Wiederfindung ­ wenn die Deutschen ihre Heimat finden und die Rumänen ihre Nachbarn. Wir sind [..]

  • Folge 14 vom 9. September 2024, S. 9

    [..] zumal ,,die Gesamtheit der Kultur der Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler ihre Wurzeln ausnahmslos in Regionen und Landstrichen hat, die nicht auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland liegen". Dieses Kulturerbe ,,dem Vergessen preiszugeben oder aus Unverständnis wegzusparen, ist für uns keine Alternative!", so Fabritius. Herkunft und kulturelle Verortung seien die Wurzel der heutigen Arbeit, mit der der BdV und die Landsmannschaften ,,die Hand in jene Nachbarlän [..]

  • Folge 14 vom 9. September 2024, S. 11

    [..] ein Meister aus Deutschland", schrieb Paul Celan später in Bukarest, aber Eichmann, der Meister, wütete in Budapest, bis Bukarest musste er nicht kommen. Der neunzehnjährige Sohn, als Mihai I. nun König von Rumänien, musste in Berlin ein Mittagessen mit Hitler hinnehmen, an welchem Tag, hat er vergessen, aber dass der Diktator zwischen Löffel und Gabel mehr schrie als aß, blieb eine abstoßende Erinnerung. Nachher bei Mussolini war der Tisch üppiger gedeckt, der Hausherr [..]