SbZ-Archiv - Stichwort »Vergessen Sind Die«
Zur Suchanfrage wurden 4382 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 8 vom 15. August 1964, S. 3
[..] uch in der hier heranwachsenden Generation -- wird auf die Frage nach seiner Herkunft antworten: Ich bin ein Westfale oder Bayer, ein Schwabe oder Rheinländer. Unsere Landsleute haben acht Jahrhunderte hindurch nie geleugnet, Deutsche zu sein, sie werden zwei Jahrzehnte nach dem Verlassen der Heimat nicht vergessen haben, Siebenbürger Sachsen zu sein. Wir tragen ein reiches kulturelles Erbe--in weitestem Sinne-mit uns; aus den Erfahrungen in der Heimat, den eigenen und denen [..]
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Folge 8 vom 15. August 1964, S. 11
[..] r und Wein war auch keine Not. -- Und Herr Schwab, mit leerem Bauch, -- schluckte geduldig beim Rost den Rauch, -- bis allen befriedigt war der Magen, -- da könnt auch er es ruhig wagen, -- sein Holzfleisch mit Genuß zu essen, -- denn jeder hatte auf ihn vergessen. Dann sprach Herr Schunn herzhafte Worte, -- mit Witz und Humor von bester Sorte, .-Er dankte der Familie Schwab -- für alle Mühe, die sie sich gab. -- Es sagte ein schönes Gedicht unsre Ute, -- da war allen Müttern [..]
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Folge 7 vom 15. Juli 1964, S. 4
[..] nterstützung solcher Ziele allein ermögliche ein zielstrebiges Wirken im gesamtdeutschen Sinn, Das Bewußtsein, die Gnade eines Lebens in Freiheit genießen zu dürfen, verpflichte uns, niemals die anderen zu vergessen, die in Unfreiheit leben. Es gebe angesichts eines solchen stolzen Mahnmales wie dieser mächtigen Burg keinen größeren Auftrag, als die Einheit und Freiheit aller Deutschen zu verwirklichen. Denn auch wir werden nur dann frei sein, wenn alle Deutschen die Freiheit [..]
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Folge 7 vom 15. Juli 1964, S. 6
[..] chen Partner. Er verkörperte solcherart jene altsiebenbürgisch-sächsische Tugend, über allen Gegensätzen und dem persönlichen Recht zur Meinungsfreiheit niemals das uns Verbindende und Gemeinsame zu vergessen. Dr. Erhard Markus, am . August in Schäßburg geboren, studierte in Graz, wo er der Burschenschaft Styria beitrat, sowie in Berlin und Freiburg. Er promovierte zum Doktor der Medizin und wurde zunächst Assistent und Schüler von Prof. Fritz SUssmann in Hermanns [..]
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Folge 7 vom 15. Juli 1964, S. 7
[..] weil sie wüßten, was es bedeute, unter einem totalitären Regime leben zu müssen -- für viele Menschen in der Bundesrepublik sei das unvorstellbar, und viele Flüchtlinge schienen es leider zu vergessen -so komme es in dieser Frage auf die Solidarität aller Deutschen und zu jeder Stunde an. Diese Solidarität dürfe sich nicht nur in Worten oder Kundgebungen wie zum . Juni oder zum ,,Tag der Heimat" ausdrücken, sondern verlange ein ständiges Handeln. Abschließend erinnerte der [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 2
[..] derfinden zu lassen, sind Antwort genug auf die gestellte Frage." Der Heimattag müsse auch eine Antwort auf die Frage geben, ob unsere Zugehörigkeit zum gemeinsamen Volksstamm noch Aktualität besitze. Die wir nie vergessen Das Bekenntnis zu unserer Gemeinschaft müsse immer wieder ausgesprochen werden, ,,um unsere Kraft zur Bewältigung der Aufgaben, die uns unsere Gemeinschaft stellt, immer wieder aufs neue zu stärken, und damit wir jenen, die ihre Hoffnung auf di« Hilfe der G [..]
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Beilage LdH: Folge 128 vom Juni 1964, S. 2
[..] n allem Dunkeln. Er schenkte euch Kinder und Kindeskindel. Daß ihr nun zum Jubelfest mit ihnen und guten Freunden in die Kirche gekommen seid, damit wollt ihr doch gewiß bezeugen, daß ihr mit Lob und Dank, vor allem Dank, auf diese fünfzig Jahre zurückblicken wollt. Nicht, als ob man es je vergessen könnte, daß und warum ein Eheleben gerade diese Erfolge und Verzichte mit sich gebracht hat, aber daß eben dieses rätselhafte und im Grunde unbegreifliche Leben unter der gütigen [..]
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Beilage LdH: Folge 128 vom Juni 1964, S. 3
[..] eisen und die Kirchenburg von Virthälm (unter seiner Leitung reslllurieit) und das sächsische Bauernhaus behandeln. Vis zuletzt blieb dieser in der Fachwelt hochgeschätzte Gelehrte sich seiner Wurzeln bewußt. Wir weiden ihn nicht vergessen. Die hier abgebildete Büste wurde vor anderthalb Jahren vom Ansbachcr Bildhauer Professor Waldemar Fritsch angefertigt. Wir Alten denken vielfach, wenn wir den rauhen, nassen Winter einmal hinter uns bekommen haben, könnten wii mit einer ge [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 8
[..] wegs. Das Mädel kam vierzehn Tage nach unserem Buben zur Welt. Aber das Licht in der Nacht wurde bemerkt, die Anteilnahme spann ihre Fäden über die Breite des harten Straßenpflasters. Die gegenseitigen Geburtstage wurden nicht vergessen. Es gab täglich ein Winken. Als die Kinder heranwuchsen, stellten sie ihre Teddybären, ihre Blumentöpfe in die Fenster. An den Scheiben hingen die Weihnachtskalender. Mit Vorbedacht wurde in der Familie hochdeutsch und keine Mundart gesprochen [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 10
[..] ie die Wiener Gäste in den sauberen Häuschen unserer Landsleute abstatteten. Über den vielfarbig bunten Kreuzsticharbeiten der Deutsch-Zeplinger Frauen konnten wir schier des ausgezeichneten Weines vergessen, den unsere Landsleute zogen. Ein baldiger nochmaliger Besuch, der die Vorführung von Farbdias aus allen Sparten des Vereinslebens der Wiener bringen wird, wird unsere Landsleute in der Umgebung sicher noch zahlreicher zusammenführen. Maibaumtanzen vor dem Wiener Rath [..]









