SbZ-Archiv - Stichwort »Vergessen Sind Die«

Zur Suchanfrage wurden 4378 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 11 vom 25. November 1957, S. 8

    [..] ir haben keine Wäsche, und wenn wir welche haben, dann hängen wir sie nicht auf. . Wir bekommen nie Besuch. . Wir sperren unsere Kinder in einen Käfig, damit die anderen Hausbewohner sie nie zu Gesicht bekommen. . Wir zahlen das Doppelte." So kommen wir zu einer Wohnung. Später vergessen wir dann den Vertrag und berufen uns auf das Mieterschutzgesetz. ... dann mit den Kochrezepten. Alle Kochrezepte sind für vier Personen berechnet. Mathematisch genau, müßten wir also die e [..]

  • Folge 10 vom 31. Oktober 1957, S. 2

    [..] ernhaus zu Meschen, empfing Molitoris im Hause seines Schwiegervaters, des Mediascher Stadtpfarrers D. Karl Römer, selbst nächster Freund von Bischof Teutsch, Landeskonsistorialrat. Wer würde diesen Patriarchen mit dem schneeweißen Kinnbart im sächsischen Pfarrer-,,Ornat" vergessen können. Wer den Sänger und Dichter des sächsischen Volksliedes, das selbst die Japaner in ihrer Sprache singen (Am Hontertstroch, am Hontertstroch, u.v.a.)? Wer den vieljährigen Mediascher Stadtpfa [..]

  • Folge 10 vom 31. Oktober 1957, S. 3

    [..] sich die Männer zur Beratung in Vermögensfragen, die Frauen in einem schattigen Winkel. -- Die Vereinsjugend, die zuerst vor versammeltem Saal Chorlieder zum besten gegeben hatte und mit heiteren Vorträgen die Hitze vergessen zu machen suchte, raufte sich dann mit den allzu radiosüchtigen Jungen der Nordrandsiedlung bei Kreisspielen und Volkstanz zusammen. -- Für die Kleinsten kamen Kasperlspiele zur Aufführung. Ungern verließen wir unsere gastfreundlichen Landsleute. Der Fr [..]

  • Beilage SdF: Folge 10 vom Oktober 1957, S. 5

    [..] leute in Niederösterreich und im Burgenland sandten wir Pakete mit Kleidern, Spielsachen und Schokolade für die Kinder. Auch unseren ganz Alten konnten wir damals und alljährlich wieder eine kleine Weihnachtsgabe übermitteln. Auch sie sollen stets wissen, daß sie nicht vergessen werden. Die Arbeit unserer Frauen bewährte sich auch in den späteren Jahren. Hatten wir erstmalig Ostern ein kleines Fest mit Kasperltheater und Jause, dazu eine Verteilung von Kleiderspenden, di [..]

  • Folge 10 vom 31. Oktober 1957, S. 8

    [..] er Carolas Tennisschläger und versuchte, ah morgen zu denken. Ich werde mit Doktor verhandeln, überlegte er,* es kann dem Geschäft nicht schaden. Es läßt sich gut mit ihm sprechen; außerdem kennt er Carola. Das ist der richtige Weg, dachte er spöttisch, sie zu vergessen. Sie gingen durch die Tischreihen, und Jonahan blieb stehen und hielt Peter die Hand hin. Peter nahm sie, und Carola nahm die andere, und er wollte ihnen etwas sagen, aber er konnte es nicht. ,,Wir we [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1957, S. 2

    [..] ttete, zu tragen. Der Sohn Helfried, ein begabter, anerkannter Maler, im Lehrberuf tätig, blieb in der Heimat. An ihm und seiner Familie konnte sich Prof. Weiß bis zum letzten Atemzug erfreuen. Nun ist sein nach außen, hin so stilles, geräuschloses^, jedoch innerlich umso inhaltsreicheres Leben abgeschlossen. Wir werden ihn nicht vergessen. A. M. Suchdienst Wer kann über den derzeitigen Aufenthaltsort des Gerhard F r a n z etwas mitteilen? Gerhard Franz ist geboren, hat [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1957, S. 3

    [..] te sich sanft wie Nebelhauch, trägt, was den Blick dir engte, davon im Abendhauch. Du siehst, wo du gefehlet und wo du recht getan. Das Kleine sinkt ins Dunkel, das Ew'ge schaut dich an. Und allen, die du liebest, fühlst du dich seltsam nah, und was du längst vergessen, es ist auf einmal da. Und Liebe quillt und Sehnen und füllt dich randvoll aus: Müd hab ich mich gewandert... Ach, war ich nur zu Haust Adventkranz in der Lagerbctracke Da hängt er in dem Düster der Baracke, si [..]

  • Beilage SdF: Folge 9 vom September 1957, S. 5

    [..] trinke, ist ja ganz gleichgültig", zeigt nur von einer geistigen Trägheit und Mangel an Überlegung. Wie, wenn, jeder so denken würde? Oder früher so gedacht hätte? Es gäbe kein Sachsenvolk, kein Deutschtum unter uns, wir wären längst als Einzelwesen- vergessen und verschluckt vom Völkergemisch unserer früheren Heimat. Unser Arbeitsgebiet bezieht sich hier, wie ja auch in der Heimat, in richtiger Ergänzung der Männerarbeit auf soziale Hilfsarbeit jeder Art, Erziehungsfragen un [..]

  • Folge 8 vom 25. August 1957, S. 1

    [..] Haus und Hof und Grund genommen und seine Deportation verfügt worden. Und all das wohlgemerkt nur deshalb, weil die Verfolgten Deutsch zur Muttersprache hatten. Und nun soll man diese bitteren Lehren mit einemmal vergessen, und durch eine Fahrt nach Rumänien auch seinen Kindern das Recht auf freie Wahl des Aufenthaltsortes für den Fall einer endlich doch zustandekommenden Familienzusammenführung nehmen? Das übersteigt die seelische; Kraft so manches dieser schwergeprüften Me [..]

  • Folge 8 vom 25. August 1957, S. 3

    [..] eutsche Menuett, Jung-Sächsisch und besonders gelungen den Volkstanz Sün-Rosv -- Der Erfolg des Abends steigerte den Wunsch der Siebenbürger, die Volkstracht neu zu beleben und altes Volksgut nicht zu vergessen. Ein Sinnbild der völkerverbindenden Kulturarbeit der Salzburger Volkshochschule war es, als ein Salzburger Junge den Vertretern der drei Gruppen, dem lustigen Salzburger Dirndl» der Holländerin in weißer Haube und schwarzem Gewand, dem hochgewachsenen Siebenbürger Mäd [..]