SbZ-Archiv - Stichwort »Von Jahren«

Zur Suchanfrage wurden 19076 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 1

    [..] waren als Gäste der Landsmannschaft 'in" 'Dinkelsbühl. · Gerade sie werden am stärksten empfunden haben, was Dinkelsbühl uns bedeutet. Sie erlebten ein Heimattreffen, bei dem jedem das Herz übergeht, und sie konnten, nach langen, düsteren -Jahren, wieder einmal als freie Menschen den Arm auf die Schulter des Nebenmannes legen, als unser ,,Siebenbürgen, Land des Segens ..." erklang. Und auch sie werden nun auf das nächste Wiedersehen in Dinkelsbühl warten. Mit ihnen viele Taus [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 2

    [..] , lange ehe sich die Zahl zehn dafür einbürgerte; sie gaben der Zwölf und nur ihr einen besonderen Namen, das Dutzend; es war eben für sie eine hervorragende, vielleicht geheimnisvolle Zahl. Etliche Gelehrte meinen, nach jeweils ungefähr zwölf Jahren wandele sich im Zuge der Geschichte das bisherige wesentlich; das müsse sich freilich nicht in Katastrophen wie vollziehen, aber ein neuer Zeitgeist, zumindest ein neuer Rhythmus, hebe an und bestimme danach bald die Geschah [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 4

    [..] Teil der Versammlung geschlossen. ,,W-E -, Achtung! Münchner Kreisverband! Frau Keller, eine Landsmännin, die früher in Österreich lebte, seit kurzem aber hier in München, ist, wäre gerne bereit, einen gemischten siebenbürgischen Chor ins Leben zu rufen. .--. Frau Keller hat seit Jahren in Österreich Chorarbeit gemacht und denkt sich als Repertoire vor allem sieben-, bürgische Volkslieder (auch in Mundart), allgemeine deutsche Volkslieder, Madrigale und volkstümliche Liedsätz [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 5

    [..] iibronea a. li.) Am . März d. J. hielt in Graz der ,,Verein der Siebenbürger Sacnsen in der Steiermark" seine . diesjährige Hauptversammlung ab. als Geselligkeitsverein für die ' nach Graz verschlagenen Siebenbürger Sachsen gegründet, hat sich dieser alte sächsische Verein in den Jahren seit zur landsmannschaftlichen Organisation der Siebenbürger Sachsen in der ganzen Steiermark entwickelt. Die Tätigkeit des Vereines hat dadurch, wie Dr. Hans Otto Göllner In seine [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 9

    [..] t Ott auf und ab. Seine Schritte vollführen kein Geräusch, sie sind nur ein leises Tappen. Schließlich kann er auch dies nicht mehr anhören, seine Nerven drohen zu reißen. Er setzt sich an den Tisch und löscht das Licht. Draußen geht der Wind. Er lauscht dem Rauschen und denkt an das, was nun hinter ihm liegt. An seine Flucht aus dem Gefangenentransport, an die Zeit im Kloster, an die in den Wäldern. Es berührt ihn nicht. Hat er selber das alles' erlebt? War es nicht ein ande [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 10

    [..] ter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und "TanTe Frau Sophie Eigner geb. Gubesch Jahre alt, im ev. Krankenhaus <a Oberhausen/Rheinland um Uhr früh, am . Mai , öfcjre Schmerzen sanft entschlafen ist. Wir waren dabei. Die Beerdigung hat am . Mai unter großer Teilnahme der Leidtragenden und der Siebjjfibürger Musikkapelle der Siebenbürger Landsmannschaft im^ev. Friedhof Osterfeld stattgefunden. Für die vielen Kranz- und Blumenspenden spreerhsjj wir unseren herzlichst [..]

  • Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 1

    [..] zum fünfterimal, einige Festtage zu Pfingsten in ihrer Traditionsstadt Dinkelsbühl zu verleben. Ich brauche es nicht besonders hervorzuheben: ,,Unsere" Siebenbürger Sachsen sind uns in den vergangenen Jahren bereits sehr ans Herz gewachsen. Ich heiße sie deshalb auch für heuer recht herzlich willkommen. Sie sollen sich, wie gewohnt, in. ' den Mauenvf;unserer Jiebea, *träaliehen? Stadt recht wohl fühlen und, wenn auch schmerzvoll, an ihre verlorene Heimat mit ihren schönen a [..]

  • Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 2

    [..] emildert auf wunderschöne Art durch den versöhnenden Gedanken, daß es keine seelische Trennung geben kann, fand ich nirgends so schön ausgedrückt, wie in folgenden Zeilen. Sie waren eigentlich vor ungefähr zwölf Jahren für einen gefallenen Freund geschrieben, doch sind sie auch heute und für uns alle gültig. Wir pflanzten einen Apfelbaum... Sie haben dich eingegraben Weit hinter Strom und Wald und Feld. Nun ruhst du in grauer Ferne, Doch sind ja die hellen Sterne Der Heimat a [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 1

    [..] ndelt sich dabei nur um einen winzigen Bruchteil politischer ,,Repatrianten"; die Masse der Rückkehrer sind unpolitische Menschen in ·iner hoffnungslosen, tragischen Situation: sie wollen sich nach zehn und mehr Jahren gewaltsamer Trennung endlich wieder mit ihren Familienangehörigen vereinen, und weil die Familienzusammenführung in ost-westlicher Richtung bisher auf scheinbar unüberwindliche Schwierigkeiten stieß, haben sie sich schweren Herzens und im Bewußtsein dessen, was [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 2

    [..] als Engländer, zumindest e i n führendes britisches Blatt zu finden, das durch dieses Eingeständnis Verständnis bei den Vertriebenen auf dem Kontinente finden werde, deren Lage ein ständiger Vorwurf gegen den Verrat eines moralischen Prinzips darstelle, dessen man sich gemeinsam mit 'den anderen westlichen Alliierten vor elf Jahren schuldig- gemacht habe. Der andere Brief stellt fest, daß es sich um weit mehr als acht Millionen Vertriebene handle, denn es wurden ja allein au [..]