SbZ-Archiv - Stichwort »Was Gut Ist Hält Lang«

Zur Suchanfrage wurden 972 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 7

    [..] was ihm schadet...") -dieser selbe Johannes Schmidt tritt nun als Johannes Weidenheim nach der grauenhaften Katastrophe vor seine in den tatoistischen Massenvernichtungslagern zu Tode gequälten, ihrer Heimat beraubten unglücklichen Landsleute hin und hält ihnen das Maß ,,ihrer Schuld" vor Augen. . Das ist zu viel! Das überschreitet das Maß des Erträglichen! Wie unsympathisch zeichnet Weidenheim seine Landsleute! Der Hans Daffee im ersten Teil des Buches ist eine schlaffe, le [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 10

    [..] viel. Und ohne Grund -nein, das wäre zu edel. Kr müßte schon einen triftigen Grund haben, das Risiko auf sich zu nehmen. Und nur du kannst für ihn dieser Grund sein." Jetzt ist es ausgesprochen, worum es geht: Aglaja hält das Leben ihres Bruders in der Hand. Die Entscheidung liegt bei ihr. ,,Es ist ungeheuerlich", murmelt Marin und wendet sich ab. ,,Es ist ungeheuerlich. Aber es geht um Leben oder Tod." Ohne ein Wort zu erwidern, steht Aglaja auf. Ihr Gesicht ist schneeweiß. [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 9

    [..] e zu. Nachdem er geendet hat, kommt von weit her die Antwort: ,,Ich habe verstanden!" -- und dann ist Stille, nur die Täler raunen und der Wind mahlt und über den Wäldern steht die weite, sternenflimmernde Nacht... * Mehrere Tage verbringt Ott bei dem Senner auf dem Dealul Cerbului, dann hat Andrei bei seinen vorsichtigen Erkundungsgängen Anschluß an die Gruppe des Oberst Zamfirescu gefunden. Sie hält sich' einen Tagesmarsch weit in einer felsigen Schlucht verborgen. Als Ott [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 10

    [..] ingerspitzen so lange bewegend, bis sie genau aufeinandergepaßt sind. Scheinbar ganz in dies Spief vertieft, läßt er Ott zu Ende erzählen. Dann sagt er stehenbleibend: ,,Böse -- sehr böse!" Er nimmt seinen Spaziergang wieder auf, schweigt. Schließlich hält er dnne, setzt sich auf die Couch und fragt: ,,Und welche Pläne haben Sie jetzt?" ,,Das hängt von Ihnen ab", erwidert Ott. ,,Haben Sie Geld, haben Sie Papiere, haben Sie ein Quartier?" ,,Nein." Mircea schaut auf, sein Blick [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 9

    [..] posten besetzt; nachts werden Horchposten aufgestellt. Der Standort des Lagers ist so gewählt, daß jed« Annäherung einzelner oder mehrerer Personen schon auf größere Entfernung beobachtet oder gehört werden kann. Bei Tag ist, sofern kein Nebel das Hochtal füllt, der Verkehr innerhalb des Lagers nur unter Wahrung sorgfältiger Deckung erlaubt. Zamfirescu hält diesbezüglich strenge Disziplin. Über nennenswerte Waffen verfügt die Gruppe nicht. Sechs Militärkarabiner, zwei Pistole [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 3

    [..] in der Mischgestalt halb Indianer und halb Bischof -- bei uns war, schnappen sie jedes Wort von uns auf; dag gehört sich so im Advent. ,,Du, Heinihold, sorgst für die Pferde. Paß auf: jedes Tier, auch die vier Milchkühe und neun Rinder, erhält heute und morgen das doppelte Futter, den Pferden gibst du also zehn Maiskolben. Vergiiß morgen früh das Salz nicht." Er 'dreht sich lachend aiuf der Ferse herum. ,,Und die Schweine?" ,,Die besorge ich. Beim Kleesdmeiden hilfst du mir, [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 9

    [..] icht gedacht, daß Marin ihn nach seinem Namen fragen könnte, das ist eine Panne, was soll er nun tun? Dann sagt er rasch entschlossen: ,,Ich heiße Paul Ott, bin' Deutscher, bin der Miliz entkommen helfen Sie mir!" Marin tritt einen halben Schritt zurück, er macht Miene, die Tür zu aber Ott hält die Klinke fest und flüstert beschwörend: ,,Helfen Sie mir! Ich habe seit Tagen nichts mehr gegessen, ich habe niemanden, der mich aufnehmen könnte -- Sie sind meine letzte Hoffnung -- [..]

  • Folge 1 vom 17. Januar 1953, S. 4

    [..] indlichen beistehen. Die Beziehungen zwischen uns und den Landsieuten dort drüben wurden .auch sonst wesentlich ausgebaut. Der von uns gegründete Hilfsverein ,,Stephan Ludwig Roth" eröffnet demnächst ein Siebenbürger Heim in Bayern für etwa fünfzig Insassen. Andere soziale Vorhaben sind ins Auge gefaßt. Die Lebensverhältnisse der Siebenbürger in der Bundesrepublik besserten sich einigermaßen. Es gelang dies vorwiegend dank eigener Tüchtigkeit. Etliche Bauern konnten siedeln u [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 4

    [..] ren erschienenen österreichischen Gäste. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied ,,AI deser Jerd" betritt der Vorsitzende in Österreich, Dr. Eduard K e i n t z e , die Rednertribüne. Nach, einer Ehrung der Gefallenen und verstorbenen Landsleute hält er Rückschau auf unseren achtjährigen Daseinskampf in Österreich und berichtet' über die Bemühungen und Anstrengungen, die gemacht wurden, um die Landsleute einzugliedern und ihre Lebeinsmöglichkeiten zu verbessern, Es müsse, so erklä [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1952, S. 3

    [..] unen, wenn etliche Exilgruppen, wie die ungarische oder pohlische, gelegentlich Schlagwörter hören lassen, deren Verwirklichung schon zweimal Unheil brachten. Vor solcher Blindheit zu warnen, dürfen wir nie müde werden." ,,Unsere Landsmannschaft hält sich von jeder Parteipolitik fern. Will jemand von uns in Parteien tätig werden, so ist das seine Sache, obschon wir hoffen, daß er keiner radikalen Gruppe nachläuft, die Überlebtheiten verfolgt. Wir fordern indessen als Pflicht [..]