SbZ-Archiv - Stichwort »Wir Wollen Brücke Sein«

Zur Suchanfrage wurden 511 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 9

    [..] E I T U N G Seite nur ein dümmer Chauffeur, von der Politik habe ich nie etwas gehalten, nicht zuletzt deswegen, weil ich sie nicht verstand. Ich sehe die Dinge ganz einfach und subjektiv. Die Kommunisten wollen mich nach ihrer Pfeife tanzen lassen -- und ich will nicht. "Weil ich keine Lust habe. Ich hasse den Zwang, und wenn man von mir verlangt, ich müsse nach einer bestimmten Vorschrift leben und denken, dann wehre ich mich. Ich überlege mir die Sache und komme zu dem S [..]

  • Beilage SdF: Folge 3 vom März 1956, S. 7

    [..] der Politik in Ruhe! Ist das heute noch richtig? Und vor allem: vernünftig? Müssen wir uns nicht alle darum kümmern, in welchem Rahmen und unter welchen Bedingungen unser Leben abläuft? -- Bei näherem Gespräch ergibt sich fast immer, daß es P a rtei politik und Parteien streit ist, dem unsere Frauen aus dem Wege gehen wollen. Sie werden sich aber wundern, wie oft sie unbewußt Politik treiben. So z. B. wenn sie als Verbraucher bei Preissteigerungen sofort reagieren und von de [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 1

    [..] chnet in dieser Botschaft die Unterdrückung durch das kommunistische Regime als härter denn je und forderte die polnischen Katholiken zum Ausharren auf. Er verurteilte gleichzeitig alle von den Kommunisten geförderten Bestrebungen, die die christliche Religion mit dem sogenannten kommunistischen Fortschritt vermischen wollen. Die Idee, katholische Kreise in ihre Propaganda mit einzubeziehen, kam den Sowjets gewiß nicht von ungefähr. Man kann annehmen, daß diese vermeintliche [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 3

    [..] . Halb verhungert, von der Kälte, den Mißhandlungen und den seelischen Qualen in Wracks verwandelt, bangten wir unserem Schicksal entgegen. Man hatte uns als ,,schwere Kriegsverbrecher" klassifiziert und in diese Zelle gepreßt. Wir verbrachten die Nächte auf zwei Strohsäcken -- acht Mann! Unter den vier zerschlissenen Decken schlugen unsere Zähne vor Frost aufeinander. Wir waren am Ende unserer Kräfte. Es kam Weihnachten. Der Major sagte: ,,Kameraden, wir werden uns diesen Ab [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 4

    [..] fe zu schaffen. Und doch ist alles noch viel, uiel zu wenig. Wer daher aus unserem Kreis einmal einen Gast aus der DDR zu sich einladen oder sonst Leute von dort irgendwie betreuen kann, der wird gebeten sich bei uns zu melden. So wollen wir nach allen Seiten hin eine Brücke der Gemeinschaft bilden. Jeder von uns ist aufgefordert, durch tätige Förderung und durch Kritik am weiteren Wege mitzuarbeiten. Wenn er sich dabei so verhält, daß jener Meister der Kapitän in dem Schiffe [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1952, S. 1

    [..] muß sichergestellt sein. . Das Verhältnis zu den Deutschen, die ihre Heimat behalten haben, darf n i c h t das des Klassenkampfes sein. Die Vertriebenen fühlen die Verantwortung für Gesamtdeutschland und wollen mit allen Deutschen zusammen an der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gestaltung Deutschlands teilhaben. . Der Rechtsanspruch gegen die geistigen Urheber und Durchführungsorgane der Austreibung wird in dem Umfang als an die Westdeutsche Republik cediert bet [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1952, S. 5

    [..] ich ist; und es leben in Österreich Landsleute, zumeist Pensionisten, die buchstäblich am Verhungern sind. Ihnen allen zu helfen, und zwar s o f o r t zu helfen, muß für uns ein zwingendes Gebot sein. Wir, selbst Heimatlose und keineswegs mit materiellen Gütern gesegnet, wollen im Sinne unserer Tradition und in christlicher Nächstenliebe helfen, Hunger und Krankheit noch ärmerer Landsleute zu lindern. Im Einvernehmen mit der Leitung der Landsmannschaft in Österreich ruft dahe [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 5

    [..] dort oben in der Kaserne eingesperrt ist." ,,Ein Bulgare, bei uns in der Kaserne eingesperrt? Vielleicht jetzt vor zwanzig Minuten; ich komme ja direkt von dort." ,,Nein, mein Lieber; gestern Abend wurde er verhaftet. Man fand bei ihm zwei Revolver, zwei Messer und mehrere Briefe von Sarafoff, Dimitroff, von Tnifanoü und von Ciciu Penciu." .,,Aber gehen Sie doch! Wer hat Ihnen denn so einen Bären aufgebunden? Wir haben absolut keinen verhafteten Bulgaren. Wenn Sie wollen, kö [..]

  • Folge 12 vom 1. Dezember 1951, S. 2

    [..] Aber bei der letzten Ernte konnten sie außer Hanf, Gemüse, Paprika, Wassermelonen, Pastinak, Mais auch & Ztr. Kartoffeln und Ztr. Roggen ernten. Mit der Zeit werden acht Vollbauernstellen und vier kleinere Siedlungsstellen entstehen. In Anerkennung der Arbeitsleistung dieser heimatvertriebenen Familie wollen die bayerischen Behörden dem Dorf den Namen ,,Schlarbhofen" verleihen. Rege landsmannschaftliche Arbeit Düsseldorf. -- In ganz Nordrhein-Westfalen schreitet die O [..]

  • Folge 5 vom 1. Mai 1951, S. 4

    [..] druckte es uns erst recht und mochte auch der einheimischen Bevölkerung zeigen, daß wir nicht ein hergelaufener Haufen, sondern eine wie im Innern, also auch im Äußeren geschlossene Gemeinschaft waren und sein wollen, mit schönen Überlieferungen, Eintreffen der Regierungsgäste Großkundgebung. Erste Reihe v. v. n. V. Generaldechant Dr. Molitoris, Bürgermeister Ries, Staatssekretär Prof. Oberländer mit Gattin, der bayerische Justizminister Dr. J. Müller, der . Vorsitzende der [..]