„Die Flucht der Banater Schwaben 1944“
Das Wochenendseminar „Die Flucht der Banater Schwaben 1944“ findet vom 6. bis 8. Dezember in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“, Bad Kissingen in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerk Banater Schwaben e.V. statt.
Am 23. August 1944 ließ der rumänische König Mihai I. den Staatsführer Rumäniens, General Ion Antonescu, verhaften und erklärte den Austritt Rumäniens aus dem Krieg. Dieses wurde von den Alliierten nicht gestattet, und so trat Rumänien wenige Wochen später auf der Gegenseite in den Krieg ein. Rumänien wurde in wenigen Wochen weitgehend kampflos von sowjetischen Truppen eingenommen. Auf Geheiß der deutschen Wehrmacht wurden daraufhin rund 40000 Nordsiebenbürger Sachsen – damals zu Ungarn gehörend – mit Pferdefuhrwerken, Eisenbahnen und Militärlastern gegen Westen evakuiert. Ebenso wagten ganze banatschwäbische Ortschaften, Familien und Einzelpersonen auf eigene Faust eine Flucht. Mehrere 10000 dieser Personen erreichten gegen Weihnachten 1944 Wien, die anderen wurden von der Front eingeholt oder befanden sich bei Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone Österreichs (Niederösterreich, Burgenland). Sie wurden von der Roten Armee zwangsweise in ihre Heimat Rumänien zurückgebracht.Einige wenige Zeitzeugen der Nachkriegsereignisse sind noch am Leben. Als Beitragende wirken an dem Seminar mit: Judith Hummel, Josef Wolf, Peter-Dietmar Leber, Ilse Hehn, Walter Engel, Anton Sterbling, Werner Kremm und Peter Varga.
Der Tagungsbeitrag beträgt 90 Euro pro Person inkl. Teilnahme am Programm, Verpflegung sowie Unterbringung im Doppelzimmer. Die Reisekosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen.
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Anmeldungen sind zu richten an: „Der Heiligenhof“, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Fax: (09 71) 71 47 47, per E-Mail an: hoertler[ät]heiligenhof.de, Kennwort: „Flucht 1944“, oder über die Webseite https://heiligenhof.de/unsere-seminare/seminarprogramm/die-flucht-der-banater-schwaben-1944
Am 23. August 1944 ließ der rumänische König Mihai I. den Staatsführer Rumäniens, General Ion Antonescu, verhaften und erklärte den Austritt Rumäniens aus dem Krieg. Dieses wurde von den Alliierten nicht gestattet, und so trat Rumänien wenige Wochen später auf der Gegenseite in den Krieg ein. Rumänien wurde in wenigen Wochen weitgehend kampflos von sowjetischen Truppen eingenommen. Auf Geheiß der deutschen Wehrmacht wurden daraufhin rund 40000 Nordsiebenbürger Sachsen – damals zu Ungarn gehörend – mit Pferdefuhrwerken, Eisenbahnen und Militärlastern gegen Westen evakuiert. Ebenso wagten ganze banatschwäbische Ortschaften, Familien und Einzelpersonen auf eigene Faust eine Flucht. Mehrere 10000 dieser Personen erreichten gegen Weihnachten 1944 Wien, die anderen wurden von der Front eingeholt oder befanden sich bei Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone Österreichs (Niederösterreich, Burgenland). Sie wurden von der Roten Armee zwangsweise in ihre Heimat Rumänien zurückgebracht.Einige wenige Zeitzeugen der Nachkriegsereignisse sind noch am Leben. Als Beitragende wirken an dem Seminar mit: Judith Hummel, Josef Wolf, Peter-Dietmar Leber, Ilse Hehn, Walter Engel, Anton Sterbling, Werner Kremm und Peter Varga.
Der Tagungsbeitrag beträgt 90 Euro pro Person inkl. Teilnahme am Programm, Verpflegung sowie Unterbringung im Doppelzimmer. Die Reisekosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen.
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Die Anmeldungen sind zu richten an: „Der Heiligenhof“, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Fax: (09 71) 71 47 47, per E-Mail an: hoertler[ät]heiligenhof.de, Kennwort: „Flucht 1944“, oder über die Webseite https://heiligenhof.de/unsere-seminare/seminarprogramm/die-flucht-der-banater-schwaben-1944
Ort: Heiligenhof, Bad Kissingen
Schlagwörter: Seminar, Banater Schwaben
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