In Gundelsheim: „Siebenbürgen und die See“
Am Freitag, 10. Juli, um 18.00 Uhr wird im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim auf Schloss Horneck die Sonderausstellung „Siebenbürgen und die See. Das Meer als Motiv siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstler“ eröffnet. Sie läuft bis zum 28. Februar 2027.
Siebenbürgen ist bekanntlich ein Binnenland ohne Zugang zum Meer. Dennoch ist das Motiv des Meeres immer wieder Gegenstand im Werk siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstler. Küstenlandschaften, mal sonnig, mal stürmisch, sind dabei ebenso zu entdecken wie Hafenszenen, die einerseits idyllische Fischerorte, andererseits Industriehäfen als Symbole des Fortschritts und der Arbeitswelt zeigen. Boote werden zum Motiv heiteren Urlaubsvergnügens, aber auch zum Sinnbild des „Aufbruchs zu neuen Ufern“, wie der Künstler Kaspar Lukas Teutsch eines seiner Werke betitelte.
Mit dem gesellschaftlichen und insbesondere politischen Wandel verändern sich auch die Motive und bilden somit einen Indikator für das Zeitgeschehen. War für die Künstler der ausgehenden k.u.k. Monarchie die Adria ein wichtiger Bezugspunkt, rückt nach dem Anschluss Siebenbürgens an Rumänien insbesondere die Schwarzmeerküste in den Fokus. Diese bleibt auch nach dem Zweiten Weltkrieg in der geistigen Enge des kommunistischen Kulturbetriebs Rumäniens ein „Sehnsuchtsort“ und beliebtes Sujet, während bei den nun in Deutschland lebenden Künstlerinnen und Künstlern wie Hildegard Schieb oder Heinz Schunn Meeresdarstellungen zu einem Ausdruck neu gewonnener Freiheit und Reisemöglichkeiten in Zeiten des Wirtschaftswunders der 1960er Jahre werden.
Die Sonderausstellung zeigt Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Sammlung des Siebenbürgischen Museums. Die Werke spannen einen Bogen vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Siebenbürgen ist bekanntlich ein Binnenland ohne Zugang zum Meer. Dennoch ist das Motiv des Meeres immer wieder Gegenstand im Werk siebenbürgischer Künstlerinnen und Künstler. Küstenlandschaften, mal sonnig, mal stürmisch, sind dabei ebenso zu entdecken wie Hafenszenen, die einerseits idyllische Fischerorte, andererseits Industriehäfen als Symbole des Fortschritts und der Arbeitswelt zeigen. Boote werden zum Motiv heiteren Urlaubsvergnügens, aber auch zum Sinnbild des „Aufbruchs zu neuen Ufern“, wie der Künstler Kaspar Lukas Teutsch eines seiner Werke betitelte.
Mit dem gesellschaftlichen und insbesondere politischen Wandel verändern sich auch die Motive und bilden somit einen Indikator für das Zeitgeschehen. War für die Künstler der ausgehenden k.u.k. Monarchie die Adria ein wichtiger Bezugspunkt, rückt nach dem Anschluss Siebenbürgens an Rumänien insbesondere die Schwarzmeerküste in den Fokus. Diese bleibt auch nach dem Zweiten Weltkrieg in der geistigen Enge des kommunistischen Kulturbetriebs Rumäniens ein „Sehnsuchtsort“ und beliebtes Sujet, während bei den nun in Deutschland lebenden Künstlerinnen und Künstlern wie Hildegard Schieb oder Heinz Schunn Meeresdarstellungen zu einem Ausdruck neu gewonnener Freiheit und Reisemöglichkeiten in Zeiten des Wirtschaftswunders der 1960er Jahre werden.
Die Sonderausstellung zeigt Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Sammlung des Siebenbürgischen Museums. Die Werke spannen einen Bogen vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Ort: Siebenbürgisches Museum, Gundelsheim
Veranstalter: Siebenbürgisches Museum Gundelsheim
Schlagwörter: Ausstellung, Malerei
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