Tagung: Dokumentation und Erforschung der Schulgeschichte Siebenbürgens

24.10.2026 - 25.10.2026

Bayern

Die Sektion Pädagogik und Schulgeschichte im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) lädt zur Jahrestagung ein, die am 24. Oktober (14.00-19.00 Uhr) un am 25. Oktober (10.00-13.00 Uhr) im Haus des Ostens, Am Lilienberg 5, in München stattfindet. Die Veranstaltung steht auch Interessenten offen, die noch nie teilgenommen haben und deshalb keine persönliche Einladung erhalten werden.
Das deutsche Schulwesen Siebenbürgens blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Seine Entwicklung war eng mit den gesellschaftlichen, politischen und konfessionellen Veränderungen der Region verbunden. Die Tagung widmet sich daher verschiedenen Aspekten der siebenbürgisch-sächsischen Schulgeschichte und verfolgt das Anliegen, durch die Vorstellung neuer Forschungsergebnisse und bislang wenig beachteter Quellen zur Dokumentation und zum besseren Verständnis dieser Entwicklung beizutragen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den unterschiedlichen Epochen und den prägenden Persönlichkeiten des siebenbürgischen Bildungswesens. Die Beiträge reichen von der Tätigkeit bedeutender Pädagogen und Pfarrer über Fragen der schulischen Organisation und der ideologischen Erziehung bis hin zu den Bildungszielen und praktischen Erfahrungen der Schüler. Damit werden sowohl institutionelle Entwicklungen als auch individuelle Lebenswege und pädagogische Vorstellungen sichtbar.
Auf der Tagung werden folgende Referate präsentiert: Dr. Robert Pfützner: „Heinz Brandsch. Vorstudien zu Werk und Wirken“; Halrun Reinholz: „100 Jahre Banatia – Bildung und Gemeinschaft für die Banater Deutschen“; Jutta Tontsch: „Michael Bielz aus Birthälm: Lithograf, Lehrer und Pfarrer – seine Ahnen und Nachfahren“; Dr. Dietmar Gärtner: „Recherche nach Pädagogen in der Datenbank der Genealogie der Siebenbürger Sachsen“; Waltraud Hermann: „Führungskultur der Siebenbürger Sachsen als Kompass für heute. Von der Dorfgemeinschaft zur digitalen Welt“; Karin Wick: „Ideologische Erziehung im Schulwesen des Ceaușescu-Systems und ihre Auswirkungen auf die Identität deutschstämmiger Schülerinnen und Schüler in Siebenbürgen“; Dr. Erwin Jikeli: „Vom Schulhof in die weite Welt – Die Schulreisen des Honterusgymnasiums um die Wende zum 20. Jahrhundert“.
Die Tagung bietet Gelegenheit, neue Forschungsergebnisse kennenzulernen, offene Fragen der Schulgeschichte zu diskutieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir laden alle an der Geschichte des siebenbürgischen Schulwesens Interessierten herzlich ein und freuen uns, wenn Sie die Einladung auch an Freunde und Bekannte weitergeben. Für Rückfragen und weitere Informationen zur Veranstaltung steht Dr. Erwin Jikeli gerne zur Verfügung, E-Mail: erwinjikeli[ät]gmx.de, Telefon: (0177) 8088321.

Ort: Haus des Deutschen ­Ostens, Am Lilienberg 5, München

Veranstalter: Sektion Pädagogik und Schulgeschichte im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL)

Schlagwörter: Tagung, Schulgeschichte

In Terminkalender einfügen

Erweiterte Terminsuche: filtern bzw. durchsuchen Sie die Termine nach bestimmten Kriterien.