Heute hörte ich im Radio: T´Pau, "China in Your Hand".
Das Lied war Anfang 1987 ein Riesen-Hit. Jetzt plagt mich das "Fernweh", und ich denke an meine China-Reise von damals;-)).
Heute also: China.
Im Februar 1987 besuchte ich gute Bekannte aus Hannover in Peking. Seit ca. 1,5 Jahren lebten sie dort; er arbeitete für die Deutsche Post, die begonnen hatte, China zu verkabeln (in seinem Arbeitszimmer hing ein Bild von ihm, zusammen mit Schwarz-Schilling).
Damals gab es noch keine Einzelreisen nach China; ich hatte ein Einzelvisum bekommen, weil mich meine Gastgeber als ihre Nichte deklariert hatten;-))).
Direktflüge aus nicht-kommunistischen Ländern gab es auch nicht; ich traf mich mit meiner Gastgeberin in Hongkong, guckte mir 3 Tage lang die Stadt an, dann flogen wir zusammen nach Peking (in Hongkong habe ich "echtes" Dim Sum genossen). Sie wohnten im (neuen) Sommerpalast der Kaiserwitwe Cixi (das war die, die den letzten Kaiser Puyi mit 2 Jahren auf den Thron gepuscht hatte...), so richtig traditionell, mit quadratischem Innenhof. Der Sommerpalast ist ein riesiges Areal, gerade hatte der Club Med eine Anlage eröffnet.
Es gab damals in China keinen einzigen privaten PKW.
Auf den Straßen fuhren klapprige Busse, Taxis (ausschließlich schwarze Moskwitsch), und wenn mal ein PKW zu sehen war, saßen garantiert Ausländer drin (meine Gastgeber hatten gerade einen Scirocco aus dem VW-Werk in Shanghai erhalten). Und: egal, wo ich stand, innerhalb weniger Minuten fuhren Tausende Fahrräder an mir vorbei...
Die Bevölkerung machte auf mich einen verwahrlosten Eindruck. Von Weitem konnte ich Weiblein und Männlein nicht unterscheiden: Alle trugen einen struppigen Prinz-Eisenherz-Schnitt. Die Hälfte der Menschen trug eine blaue Pufoaică plus wattierter Hose, und die andere eine oliv-farbene Garnitur... Wenn mal in der Masse eine junge Frau mit rotem Anorak zu sehen war, war das, Aussage meiner Gastgeberin: ein Geschenk der Honkie-Verwandtschaft (Hongkong;-)).
Wenn ich meine Fotos von damals betrachte, staune ich -immer noch- ob der Vergleiche mit dem heutigen China.
In den Geschäften gab es ausschließlich Abakusse. Ich durfte in die Bibliothek einer Uni mitgehen. Dort bestaunte ich im Sekretariat eine Angestellte an einer Schreibmaschine; ihre Finger flogen über mehr als 4000 Zeichen und Zahlen mit einer Geschwindigkeit, der ich mit meinen Augen nicht folgen konnte.
Ich war in den Katakomben der Ming-Gräber, auf der Großen Mauer, und natürlich in der Verbotenen Stadt, und auf dem Kohlenhügel. Die Verbotene Stadt umfaßt etwa 900 Paläste plus Innenhöfe. Zu der Zeit wurde gerade der Haupt-Weg renoviert und die Gebäude links+rechts, alles andere war in jämmerlichem Zustand, teilweise verfallene Gebäude und Mauern. Der Thronsaal war komplett leer-geplündert.
Mao Tse-Tung war 1976 gestorben, jetzt war Deng Xiaoping dran, und der kulturelle Aufbau begann (China-Oper war immer noch verboten; eine Aufführung habe ich 1996 in Singapore gesehen, während eines Stopovers auf dem Rückflug von den Philippinen, aber das ist eine andere Geschichte...).
Im Mausoleum auf dem Tian´anmen-Platz war ich nicht, die kilometerlangen Schlangen davor schreckten mich ab.
Wir erinnern uns: Juni 1989 fanden die Massaker auf dem Tian´anmen-Platz statt.
Ein zweitägiger Ausflug zu dritt (mit meiner Gastgeberin und einer Taiwan-Chinesin) hat mich sehr beindruckt: Wir fuhren mit dem Zug nach Chengde in den äußersten Norden. Dort befinden sich fünf Tempel. Einer davon ist die Miniatur-Ausgabe des Potala aus Llasa, Sitz des Dalai Lama. Die gesamte Anlage wurde in kleinerem Format nachgebaut.
Vor dem Hauptgebäude saß ein alter Mönch. Wir sagten artig Ni-hau, kauften Kerzen und zündeten sie im Inneren an. Was für ein erhabener Augenblick, wahrlich magisch!!
Draußen stand ich auf einem Erdhügel, stützte mich auf eine Mauer, und guckte direkt in die Steppe der Inneren Mongolei.
Neee, Dschingis Khan bin ich nicht begegnet;-)).
Was mir in Erinnerung geblieben ist: In der Öffentlichkeit waren stets "Beobachter" in unserer Nähe, auch auf der Zugfahrt nach Chengde (sie zeigten sich ganz offen, ohne Scheu "begleiteten" sie uns).
In Peking gab es nur ein Hotel für ausländische Gäste, und in der dortigen Disco wurde T´Pau: China in Your Hand gespielt;-))). In dem Hotel habe ich echte "Peking-Ente" gegessen; was für ein Genuß!
Auf der Straße, sogar schon am Flughafen in Peking, liefen mir Grüppchen von -männlichen- Teenies hinterher und riefen mir etwas zu. Meine Gastgeberin, die gerade Mandarin bei einem Privat-Dozenten lernte, übersetzte: "...ich würde den Jungs sehr gefallen, aber ich wäre zu groß"... (1,74 m).
Tja, welche Chancen und Möglichkeiten habe ich da wohl verpaßt!? ;-))).
Kultur, Reisen
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Hallo Regine, ein toller, sehr interessanter Bericht. Ich staune immer mehr, über deine Reisen und wo du dich überall in deinem Leben aufgehalten hast.Vielen Dank, daß du uns, in jedem Fall aber mich, hier daran teilhaben lässt. Und was ist jetzt deine Meinung zum aktuellen China. Sind deine Bekannten auch schon wieder hier in Deutschland ?
Ich bin schon sehr gespannt, wie deine Antwort ausfällt !
viele Grüße - Nimrod
Ich bin schon sehr gespannt, wie deine Antwort ausfällt !
viele Grüße - Nimrod
Hallo Allerseits,
Über China habe ich gelesen bzw. Berichte von Freunden gehört. Schlussfolgerung meinerseits, vielleicht nur ein Vorurteil:
- So rasant ist keine Nation aufgestiegen innerhalb von 30- 40 Jahren.
- das geht nur mit ultraautoritären Regimen
- der Unterschied zwischen Stadt und Land ist riesengross.
Anderes Thema: keine REISEN aber Kultur, ein Buch. Ist das hier erlaubt?
Wer von euch hat das Buch " Ceausescu der rote Vampir" gelesen?
Nicht empfehlenswert, aber damals gleich nach der Revolution in Ro so etwas wie eine warme Semmel. Zwei Unwahrheiten wurden damals verbreitet nämlich: dass Ceausescu sich sein Blut mit Babyblut aufrischte bzw.dass er seine Anzüge verbrannte und jeden Tag einen neuen trug. Soweit so gut. Wieso ich aber schreibe: der Autor des Buches Joachim Siegerist, den man wohl heute als Nazi bezeichnen würde,arbeitete schon damals mit perfiden Methoden die frappierend mit den heutigen der überwiegend rechten Kanälen, Medien, Politikern usw. sind.
Über China habe ich gelesen bzw. Berichte von Freunden gehört. Schlussfolgerung meinerseits, vielleicht nur ein Vorurteil:
- So rasant ist keine Nation aufgestiegen innerhalb von 30- 40 Jahren.
- das geht nur mit ultraautoritären Regimen
- der Unterschied zwischen Stadt und Land ist riesengross.
Anderes Thema: keine REISEN aber Kultur, ein Buch. Ist das hier erlaubt?
Wer von euch hat das Buch " Ceausescu der rote Vampir" gelesen?
Nicht empfehlenswert, aber damals gleich nach der Revolution in Ro so etwas wie eine warme Semmel. Zwei Unwahrheiten wurden damals verbreitet nämlich: dass Ceausescu sich sein Blut mit Babyblut aufrischte bzw.dass er seine Anzüge verbrannte und jeden Tag einen neuen trug. Soweit so gut. Wieso ich aber schreibe: der Autor des Buches Joachim Siegerist, den man wohl heute als Nazi bezeichnen würde,arbeitete schon damals mit perfiden Methoden die frappierend mit den heutigen der überwiegend rechten Kanälen, Medien, Politikern usw. sind.
Hallo Regine, heute, beim Lesen der neuesten SbZ habe ich an dich gedacht. Grund war ein sehr großer Beitrag (halbe Seite) von einem Michael Schuller über Meeburg.Wegen der Länge habe ich ihn nur mal kurz überflogen. Und dann warte ich noch auf die Antwort zu deinem China-Bericht.Bis dahin viele Grüße - Nimrod
Nun beginnt wieder die "in-cultura-machen-Zeit";-)).
Das letzte Wochenende war schon mal ein guter Anfang.
Am Freitag, 26.09, war ich in einer lustigen und unterhaltsamen Veranstaltung: "Die singenden Vorleser" mit Sigi Domke und Veronika Maruhn. Beide sind hier sehr bekannt: Sigi Domke ist der Mit-Begründer des "Affentheater" mit Uwe Lyko, alias Herbert Knebel. Und er schrieb/schreibt sämtliche Boulevard-Komödien des Mondpalastes in Wanne-Eickel (darüber habe ich hier schon berichtet).
Veronika Maruhns -eigene- Lieder gehen in Richtung: Ulla Meinecke, Pe Werner, Ina Deter...
Sigi Domke begleitete sie auf seiner Gitarre, und stellte zwischendurch seine Bücher vor mit lustigen Gedichten/Limericks.
Kurt, ich sah Dich sehr plastisch daneben sitzen, und Ihr beide trugt "um die Wette" Eure Gedichte vor, erzähltet Anekdoten, und das Publikum hatte viel Spaß;-).
Am Samstag traf ich mich mit meinen beiden Stammtisch-Schwestern, wie immer in unserem Lieblingscafē, wie immer von 12.00 bis 16.00 Uhr (dann wird geschlossen;-).
Vier Stunden "Therapie": sehr empfehlenswert;-))).
Ich erwähnte schon mal: wir haben vor etlichen Jahren zusammen Theater gespielt.
Bereits als Kind in Seiburg habe ich jedes Jahr im Theaterstück bei der Schul-Abschlußfeier mitgespielt, auch im Krippenspiel (ich war Maria, sang inbrünstig..."Maria durch ein´ Dornwald ging...); Josef war ein Jahr älter, aber einen halben Kopf kleiner als ich;-).
Vor etlichen Jahren war ich in einer Laien-Gruppe dabei. Wir spielten Szenisches aus Büchners "Woyzeck", aus Shakespeare-Stücken, Schuberts "Der Tod und das Mädchen", also nur Ernstes, kein "Boulevard". Unser Theaterdozent baute in ein Stück das sephardische Liebeslied: "La prima vez que te vidi"... ein. ALLE mußten vorsingen; ich konnte es am besten, also mußte ich ran! Ich sang also vor 250 Menschen ein sephardisches Liebeslied;-); ich kenne den Text immer noch, beide Strophen!
Aber unser Highlight war die komplette Aufführung von Michail Bulgakows "Der Meister und Margarita" (unschwer zu erraten, wer /welche "Margarita" darstellte;-). Wer Bulgakows Roman kennt, weiß wie komplex das Geschehen über mehrere Zeitebenen dargestellt wird. Sehr schwierig für uns, mit unseren Mitteln. Aber der Erfolg war großartig (Theaterspielen ist eine wunderbare Katharsis)!!!
Ich muß hier unbedingt die Worte wiedergeben, die Bulgakow den "Meister" über seine Begegnung mit "Margarita" sagen läßt: "Die Liebe war so plötzlich da, wie ein Mörder in einer Gasse plötzlich vor einem steht, und traf uns beide. So schlägt ein Blitz ein, so stößt ein Finnenmesser zu!"
Am Sonntag, 28.09., war ich im Bochumer Schauspielhaus in "Spieler", nach Dostojewskis Roman "Der Spieler". Der Intendant Johan Simons hatte ungewöhnliche Regie-Ideen eingebaut, z. B. wurde die Hauptfigur Alexej (Dostojewskis ´Alter Ego`) von zwei Schauspielern mit gleichen Gummimasken mit D´s Gesichtszügen gespielt: der eine temperamentvoll und aufbrausend, der andere zögerlich und zaudernd, schüchtern...
Die Aufführung war laut, lustig, tragisch, wunderbar!!!
Das letzte Wochenende war schon mal ein guter Anfang.
Am Freitag, 26.09, war ich in einer lustigen und unterhaltsamen Veranstaltung: "Die singenden Vorleser" mit Sigi Domke und Veronika Maruhn. Beide sind hier sehr bekannt: Sigi Domke ist der Mit-Begründer des "Affentheater" mit Uwe Lyko, alias Herbert Knebel. Und er schrieb/schreibt sämtliche Boulevard-Komödien des Mondpalastes in Wanne-Eickel (darüber habe ich hier schon berichtet).
Veronika Maruhns -eigene- Lieder gehen in Richtung: Ulla Meinecke, Pe Werner, Ina Deter...
Sigi Domke begleitete sie auf seiner Gitarre, und stellte zwischendurch seine Bücher vor mit lustigen Gedichten/Limericks.
Kurt, ich sah Dich sehr plastisch daneben sitzen, und Ihr beide trugt "um die Wette" Eure Gedichte vor, erzähltet Anekdoten, und das Publikum hatte viel Spaß;-).
Am Samstag traf ich mich mit meinen beiden Stammtisch-Schwestern, wie immer in unserem Lieblingscafē, wie immer von 12.00 bis 16.00 Uhr (dann wird geschlossen;-).
Vier Stunden "Therapie": sehr empfehlenswert;-))).
Ich erwähnte schon mal: wir haben vor etlichen Jahren zusammen Theater gespielt.
Bereits als Kind in Seiburg habe ich jedes Jahr im Theaterstück bei der Schul-Abschlußfeier mitgespielt, auch im Krippenspiel (ich war Maria, sang inbrünstig..."Maria durch ein´ Dornwald ging...); Josef war ein Jahr älter, aber einen halben Kopf kleiner als ich;-).
Vor etlichen Jahren war ich in einer Laien-Gruppe dabei. Wir spielten Szenisches aus Büchners "Woyzeck", aus Shakespeare-Stücken, Schuberts "Der Tod und das Mädchen", also nur Ernstes, kein "Boulevard". Unser Theaterdozent baute in ein Stück das sephardische Liebeslied: "La prima vez que te vidi"... ein. ALLE mußten vorsingen; ich konnte es am besten, also mußte ich ran! Ich sang also vor 250 Menschen ein sephardisches Liebeslied;-); ich kenne den Text immer noch, beide Strophen!
Aber unser Highlight war die komplette Aufführung von Michail Bulgakows "Der Meister und Margarita" (unschwer zu erraten, wer /welche "Margarita" darstellte;-). Wer Bulgakows Roman kennt, weiß wie komplex das Geschehen über mehrere Zeitebenen dargestellt wird. Sehr schwierig für uns, mit unseren Mitteln. Aber der Erfolg war großartig (Theaterspielen ist eine wunderbare Katharsis)!!!
Ich muß hier unbedingt die Worte wiedergeben, die Bulgakow den "Meister" über seine Begegnung mit "Margarita" sagen läßt: "Die Liebe war so plötzlich da, wie ein Mörder in einer Gasse plötzlich vor einem steht, und traf uns beide. So schlägt ein Blitz ein, so stößt ein Finnenmesser zu!"
Am Sonntag, 28.09., war ich im Bochumer Schauspielhaus in "Spieler", nach Dostojewskis Roman "Der Spieler". Der Intendant Johan Simons hatte ungewöhnliche Regie-Ideen eingebaut, z. B. wurde die Hauptfigur Alexej (Dostojewskis ´Alter Ego`) von zwei Schauspielern mit gleichen Gummimasken mit D´s Gesichtszügen gespielt: der eine temperamentvoll und aufbrausend, der andere zögerlich und zaudernd, schüchtern...
Die Aufführung war laut, lustig, tragisch, wunderbar!!!
Hallo Nimrod,
ja, ich kenne Michael Schuller aus Meeburg, allerdings als kleinen Jungen, und auch seine beiden älteren Schwestern Ilse und Edith.
Die Fam. Schuller wohnte zwei Häuser weiter vom Haus meiner Großeltern; in den Sommerferien waren meine Schwester und ich stets einige Wochen in Meeburg, ich habe die Meeburger sehr gut kennengelernt.
Vom Vater Michael Schuller sen. habe ich hier in der SbZ vor einigen Jahren einen Artikel gelesen, sogar mit Bild versehen: "Der Meeburger Michael Schuller sen., Zeitzeuge, etc..."
Diesen aktuellen Artikel über den Meeburger Bahn-Strecken-Bau habe ich nun auch flüchtig gelesen, habe allerdings keinen Bezug dazu; es zieht mich überhaupt nichts dorthin...
Zu China:
Über die chinesische Bevölkerung von 1987 kann ich nichts, aber auch gar nichts Positives sagen. Ich war dort bloß als Besucherin und Beobachterin; es steht mir also nicht zu, negative Details aufzuführen.
Und so werde ich -natürlich- auch keine Vergleiche zu heute anstellen...
Du hast hier an verschiedenen Stellen gesagt: "Prüft alles und behaltet das Gute" (den Bibel-Spruch habe ich heute im SbZ-Artikel "Vom Flugpionier..." gelesen;-)), und genau das habe ich vor 38 (!) Jahren mit meinen China-Eindrücken gemacht;-), es gab aber nichts-Gutes-zum- Behalten!!
Meine damaligen Gastgeber traf ein schlimmes Schicksal. Beide waren in zweiter Ehe verheiratet, und hatten jeweils zwei erwachsene Kinder. Sie war damals Anfang 50, er Mitte 50. Im selben Jahr, wenige Monate später hat ihr Sohn, Mitte 20, Suizid begangen (mit einer Plastiktüte erstickt). Er war "Schwerst-Junkie", abhängig von allen harten Drogen, die er bekommen konnte. Er lebte in Hannover in einem großen Haus, zusammen mit seiner Schwester, aber ihr war sein Zustand egal. Die Mutter zog nach China, anscheinend war ihr das wichtiger, er kam mit seinem Leben nicht mehr klar, und beendete es.
Die Ehe ging kaputt, er blieb in China und begann eine Affäre mit seiner chinesischen Sekretärin. Sie kam zurück nach D und zog in ihre Heimatstadt Schwabach. Zu ihm hatte ich danach keinen Kontakt mehr, aber von ihr weiß ich mittlerweile auch nichts mehr...
Ein großes Drama.
Die Familie war von beiden Seiten sehr vermögend, aber das viele Geld brachte ihnen kein Glück!
Ciao
ja, ich kenne Michael Schuller aus Meeburg, allerdings als kleinen Jungen, und auch seine beiden älteren Schwestern Ilse und Edith.
Die Fam. Schuller wohnte zwei Häuser weiter vom Haus meiner Großeltern; in den Sommerferien waren meine Schwester und ich stets einige Wochen in Meeburg, ich habe die Meeburger sehr gut kennengelernt.
Vom Vater Michael Schuller sen. habe ich hier in der SbZ vor einigen Jahren einen Artikel gelesen, sogar mit Bild versehen: "Der Meeburger Michael Schuller sen., Zeitzeuge, etc..."
Diesen aktuellen Artikel über den Meeburger Bahn-Strecken-Bau habe ich nun auch flüchtig gelesen, habe allerdings keinen Bezug dazu; es zieht mich überhaupt nichts dorthin...
Zu China:
Über die chinesische Bevölkerung von 1987 kann ich nichts, aber auch gar nichts Positives sagen. Ich war dort bloß als Besucherin und Beobachterin; es steht mir also nicht zu, negative Details aufzuführen.
Und so werde ich -natürlich- auch keine Vergleiche zu heute anstellen...
Du hast hier an verschiedenen Stellen gesagt: "Prüft alles und behaltet das Gute" (den Bibel-Spruch habe ich heute im SbZ-Artikel "Vom Flugpionier..." gelesen;-)), und genau das habe ich vor 38 (!) Jahren mit meinen China-Eindrücken gemacht;-), es gab aber nichts-Gutes-zum- Behalten!!
Meine damaligen Gastgeber traf ein schlimmes Schicksal. Beide waren in zweiter Ehe verheiratet, und hatten jeweils zwei erwachsene Kinder. Sie war damals Anfang 50, er Mitte 50. Im selben Jahr, wenige Monate später hat ihr Sohn, Mitte 20, Suizid begangen (mit einer Plastiktüte erstickt). Er war "Schwerst-Junkie", abhängig von allen harten Drogen, die er bekommen konnte. Er lebte in Hannover in einem großen Haus, zusammen mit seiner Schwester, aber ihr war sein Zustand egal. Die Mutter zog nach China, anscheinend war ihr das wichtiger, er kam mit seinem Leben nicht mehr klar, und beendete es.
Die Ehe ging kaputt, er blieb in China und begann eine Affäre mit seiner chinesischen Sekretärin. Sie kam zurück nach D und zog in ihre Heimatstadt Schwabach. Zu ihm hatte ich danach keinen Kontakt mehr, aber von ihr weiß ich mittlerweile auch nichts mehr...
Ein großes Drama.
Die Familie war von beiden Seiten sehr vermögend, aber das viele Geld brachte ihnen kein Glück!
Ciao
Hallo Regine, ganz herzlichen Dank für deine ausführlichen und interessanten Informationen. Bin erst jetzt zum Antworten gekommen weil ich ein paar Tage in der Urheimat der „Landler“ im Salzkammergut war. Auf Meeburg bin ich ja eigentlich nur durch dich gekommen weil das aus deiner Vita ersichtlich ist. Bis dato wußte ich überhaupt nicht mal, daß es einen Ort mit diesem Namen in Siebenbürgen gibt. Beim Lesen des Artikels in der SbZ habe ich dann an dich gedacht weil es ja mit dir in einer gewissen Verbindung steht. Trotzdem finde ich, daß der Bau dieser Bahnlinie zum damaligen Zeitpunkt schon beeindruckend war.
Dein Bericht zu China und die Situation deiner Bekannten ist schon bedrückend. Da kommt ja sehr vieles zusammen wo schon ein Schicksalsschlag reichen würde. Man sagt ja zwar immer, Geld mache nicht glücklich aber es beruhige. Von Ruhe kann man da aber auch nicht sprechen. Deshalb zitiere ich auch zum wiederholsten Male den Spruch meines „weisen Großvaters“: Es gibt im Leben nichts Schlimmes was nicht noch schlimmer sein könnte. In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin eine gute, lebenserfüllte Zeit.
Dein Bericht zu China und die Situation deiner Bekannten ist schon bedrückend. Da kommt ja sehr vieles zusammen wo schon ein Schicksalsschlag reichen würde. Man sagt ja zwar immer, Geld mache nicht glücklich aber es beruhige. Von Ruhe kann man da aber auch nicht sprechen. Deshalb zitiere ich auch zum wiederholsten Male den Spruch meines „weisen Großvaters“: Es gibt im Leben nichts Schlimmes was nicht noch schlimmer sein könnte. In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin eine gute, lebenserfüllte Zeit.
Am Sonntag, 05.09., war ich in einem Konzert im Bochumer Musikforum. Es hieß: "Märchenzeit".
Es wurde Musik von Robert Schumann, George Enescu (!), Igor Strawinski, Eric Ewazen (den kannte ich nicht...) und Maurice Ravel gespielt.
Die Herbst-Saison wurde eröffnet!!
Lieber Nimrod, für Dich;-):
Am nä. Sonntag, 12. Oktober, 20.15 Uhr, BR, gibt es die Übertragung des Andrē-Rieu-Konzertes aus 2025!
Du wirst strahlenden Sonnenschein sehen, helles Licht, Menschen in heller Kleidung, und keinesfalls vermummte Gestalten in Regen-Pellerinen, wie in "meinem" Konzert am 05. Juli;-)))
Übrigens: Nächstes Jahr werde ich wieder dabeisein; den
10. Juli 2026 habe ich mir bereits gesichert, dann aber bitte ohne Regen!
Es wurde Musik von Robert Schumann, George Enescu (!), Igor Strawinski, Eric Ewazen (den kannte ich nicht...) und Maurice Ravel gespielt.
Die Herbst-Saison wurde eröffnet!!
Lieber Nimrod, für Dich;-):
Am nä. Sonntag, 12. Oktober, 20.15 Uhr, BR, gibt es die Übertragung des Andrē-Rieu-Konzertes aus 2025!
Du wirst strahlenden Sonnenschein sehen, helles Licht, Menschen in heller Kleidung, und keinesfalls vermummte Gestalten in Regen-Pellerinen, wie in "meinem" Konzert am 05. Juli;-)))
Übrigens: Nächstes Jahr werde ich wieder dabeisein; den
10. Juli 2026 habe ich mir bereits gesichert, dann aber bitte ohne Regen!
Hallo Regine, vielen Dank für die mir gewidmeten Zeilen und den Hinweis auf das Konzert mit Andre Rieu. Natürlich werde ich alles was in meiner Macht steht tun, damit du am 10. Juli 2026 schönes Wetter in Maastricht hast und das Konzert bei bester Gesundheit und in „roter Robe“ erleben kannst.
Viele Grüße - Nimrod
Viele Grüße - Nimrod
Hallo Regine, dank deine Tipps habe ich gestern Abend (12. Okt. ab 20.15 Uhr) das Konzert vom Juli d.J. mit Andre Rieu aus Maastricht, übertragen vom BR, gesehen. Bevor ich aber hier meine Eindrücke zum Besten gebe, würde ich gerne von dir wissen, wie du es empfunden hast. Zum Einen weil du ja dieses Programm selbst vor Ort miterlebt hast, zu Anderen wie du die TV-Übertragung bewertest d.h. was im Vergleich zum Original ausgestrahlt wurde. Auf deinen Kommentar freue ich mich.
Hallo Nimrod,
draußen ist ein feuchtes Grippe-Bronchitis-Rheuma-Arthrose-Wetter, da bleibe ich lieber in der "warmen Stube". Eben habe ich alles gelesen, was in den letzten Tagen im Forum ablief;-)).
Zu Andrē Rieu und Maastricht: Im Grunde genommen laufen die Konzerte jedes Jahr ähnlich ab. Das Orchester, die drei Tenöre und die drei Sängerinnen sind dabei, zusätzliche Stammgäste und 2-3 neue Künstler/Innen.
Das Wesentliche ist aber: die Stimmung, die Atmosphäre, das Spektakel... Und das ist nur live wirklich vibrierend (wie bei allen Live-Veranstaltungen). So etwas kann nicht in´s TV transportiert werden, daran muß frau/man teilnehmen!
Die Aufzeichnung im TV habe ich ja schon mal am 31.08.2025 in einem Bochumer Kino gesehen (s. mein Post vom 04.09.2025). Es war dieselbe, ich erkannte einige Gesichter im Publikum. Ich konnte keine Kürzung erkennen! Beim Live-Konzert spielte ab ca. 20.00 Uhr eine örtliche Blaskapelle; die Musiker/Innen liefen spielend zwischen den Reihen, und erzeugten schon vorab eine Super-Stimmung.
Nun war ich 3x dabei: 1x live, 1x im Kino, 1x im TV, das reicht für dieses Jahr! Und nächstes Jahr sehen wir weiter;-).
Vor einigen Tagen war Peter Maffay und seine Frau Hendrikje Balsmeyer im GOP Varietē in Essen, um ihr neues Kindermusical "Anouk" zu bewerben (natürlich unter der Schirmherrschaft des OB Thomas Kufen; das hast Du, Nimrod, bereits vor Wochen mit einem WAZ-Artikel hier reingestellt;-). Ich prophezeie dem Musical kein langes Leben. Warum? Die Eintrittspreise sind zu hoch:
Erwachsene, je nach Veranstaltungstag, 39,00 - 59,00 Euro, Kinder 23,50 - 28,50 Euro.
Kleinverdiener mit mehreren Kindern können sich diese Preise nicht erlauben, und Geringverdiener schon gar nicht...
Es wird so ähnlich ablaufen wie bei "Tabaluga": Das Musical war für ewige Zeiten gedacht, dafür wurde extra das Metronom in Oberhausen gebaut, aber nach gut zwei Jahren war Schluß!
Auch jetzt wird es einen regelrechten Hype geben für wenige Jahre, aber vermutlich hat Peter M. das einkalkuliert;-).
Es wurde angekündigt, daß mit jedem verkauften Ticket 50 Cent an die Peter Maffay Stiftung gehen.
Na klar, genau diese Wohltat wird die Menschen aus dem Ruhrgebiet und Gesamt-NRW scharenweise in´s Musical treiben;-)))
draußen ist ein feuchtes Grippe-Bronchitis-Rheuma-Arthrose-Wetter, da bleibe ich lieber in der "warmen Stube". Eben habe ich alles gelesen, was in den letzten Tagen im Forum ablief;-)).
Zu Andrē Rieu und Maastricht: Im Grunde genommen laufen die Konzerte jedes Jahr ähnlich ab. Das Orchester, die drei Tenöre und die drei Sängerinnen sind dabei, zusätzliche Stammgäste und 2-3 neue Künstler/Innen.
Das Wesentliche ist aber: die Stimmung, die Atmosphäre, das Spektakel... Und das ist nur live wirklich vibrierend (wie bei allen Live-Veranstaltungen). So etwas kann nicht in´s TV transportiert werden, daran muß frau/man teilnehmen!
Die Aufzeichnung im TV habe ich ja schon mal am 31.08.2025 in einem Bochumer Kino gesehen (s. mein Post vom 04.09.2025). Es war dieselbe, ich erkannte einige Gesichter im Publikum. Ich konnte keine Kürzung erkennen! Beim Live-Konzert spielte ab ca. 20.00 Uhr eine örtliche Blaskapelle; die Musiker/Innen liefen spielend zwischen den Reihen, und erzeugten schon vorab eine Super-Stimmung.
Nun war ich 3x dabei: 1x live, 1x im Kino, 1x im TV, das reicht für dieses Jahr! Und nächstes Jahr sehen wir weiter;-).
Vor einigen Tagen war Peter Maffay und seine Frau Hendrikje Balsmeyer im GOP Varietē in Essen, um ihr neues Kindermusical "Anouk" zu bewerben (natürlich unter der Schirmherrschaft des OB Thomas Kufen; das hast Du, Nimrod, bereits vor Wochen mit einem WAZ-Artikel hier reingestellt;-). Ich prophezeie dem Musical kein langes Leben. Warum? Die Eintrittspreise sind zu hoch:
Erwachsene, je nach Veranstaltungstag, 39,00 - 59,00 Euro, Kinder 23,50 - 28,50 Euro.
Kleinverdiener mit mehreren Kindern können sich diese Preise nicht erlauben, und Geringverdiener schon gar nicht...
Es wird so ähnlich ablaufen wie bei "Tabaluga": Das Musical war für ewige Zeiten gedacht, dafür wurde extra das Metronom in Oberhausen gebaut, aber nach gut zwei Jahren war Schluß!
Auch jetzt wird es einen regelrechten Hype geben für wenige Jahre, aber vermutlich hat Peter M. das einkalkuliert;-).
Es wurde angekündigt, daß mit jedem verkauften Ticket 50 Cent an die Peter Maffay Stiftung gehen.
Na klar, genau diese Wohltat wird die Menschen aus dem Ruhrgebiet und Gesamt-NRW scharenweise in´s Musical treiben;-)))
Eine TV-Empfehlung:
Gestern Nacht 15./16.10, lief 01.25-02.10 Uhr auf ARTE:
Beachtliche Stätten und ihre wilden Nachbarn, Schloß Bran. Es ging um Vlad Țepeș, Fledermäuse, Aberglauben, aber vor allem um das Umland in den Karpaten, um Luchse, Wölfe, Bären, Wisente... Und wunderschöne Naturaufnahmen!!!
Ein Film aus 2025, 45 Minuten lang, nur noch 4 Tage in der Mediathek abrufbar.
Gestern Nacht 15./16.10, lief 01.25-02.10 Uhr auf ARTE:
Beachtliche Stätten und ihre wilden Nachbarn, Schloß Bran. Es ging um Vlad Țepeș, Fledermäuse, Aberglauben, aber vor allem um das Umland in den Karpaten, um Luchse, Wölfe, Bären, Wisente... Und wunderschöne Naturaufnahmen!!!
Ein Film aus 2025, 45 Minuten lang, nur noch 4 Tage in der Mediathek abrufbar.
Hallo Regine, vielen Dank für deinen Bericht. Mit dem Wetter hast du Recht. Ich habe ja schon viele Sommer hinter mir, zwangsläufig auch die Herbste, aber so lange trübes, nebliges, nasskaltes Wetter an einem Stück sind schon selten.
Vielen Dank für dein Feetback zum Rieu-Konzert. Das habe ich mir schon gedacht. Es ist ein sehr großer Unterschied, dieses Konzert vor Ort zu erleben oder es am Bildschirm auf dem Sofa mit zu verfolgen. Trotzdem war ich von der letzten Aufführung etwas enttäuscht, von dem was im TV zu sehen war. Vor allem, der Programmablauf ist sowas von „abgedroschen“, ganz besonders dann auch das „Schluß-Ritual“. Da kann man ja schon fast jeden Satz von Rieu im Voraus mitsprechen: ihr seid müde, geht nach Haus usw. Und dann auch die entsprechenden Musikstücke. Immer wieder Los del Rio mit dem „alten Macarena“. Wenn ich mich richtig erinnere, hat dieses mal aber die „Marina“ gefehlt. Der kleine Gardeoffizier wäre ja schon fast wieder eine Reklame für den jetzt fehlenden Nachwuchs bei der Bundeswehr:-))). Was für mich jetzt langsam „langweilig“ wird, sind die „Platin-Tenors“. Da sollte er mal etwas Abwechslung bringen. Es wundert mit ja die Tatsache, daß er seinen bestimmt auch gut dotierten „Chor“ die Männer und Frauen oben rechts, neben dem Orchester, nicht besser zur Geltung bringt. Das sind doch bestimmt alles voll ausgebildete Sänger und trotzdem fristen sie bei den Konzerten „nur“ ein Statistendasein. Es gibt ja viele Chorwerke, bei denen man diese Sängerinnen und Sänger präsentieren könnte. Interessant war der „handlose“ Pan-Flötist Michael Tirabosco, der sehr virtuos auftrat. Ich, für mich, hatte aber den Eindruck, den Schmelz und die rumänische Melancholie des Gheorghe Zamfir erreicht er nicht. In diesem Zusammenhang habe ich eine interessante Entdeckung gemacht. Es gibt auch einen deutschen Menschen, der als berühmte Pan-Flötistin, ebenfalls ohne Hände, Karriere gemacht hat. U.a. war auch Zamfir einer ihrer Lehrmeister. 1973 als Matthias Schlubeck geboren, ab 2020 Hannah Schlubeck, war diese Person schon weltberühmte Schwimmsportlerin bei den Paralympics, wurde dafür sogar mit dem „silbernen Lorbeerblatt“ des Bundespräsidenten geehrt.
Vielen Dank für dein Feetback zum Rieu-Konzert. Das habe ich mir schon gedacht. Es ist ein sehr großer Unterschied, dieses Konzert vor Ort zu erleben oder es am Bildschirm auf dem Sofa mit zu verfolgen. Trotzdem war ich von der letzten Aufführung etwas enttäuscht, von dem was im TV zu sehen war. Vor allem, der Programmablauf ist sowas von „abgedroschen“, ganz besonders dann auch das „Schluß-Ritual“. Da kann man ja schon fast jeden Satz von Rieu im Voraus mitsprechen: ihr seid müde, geht nach Haus usw. Und dann auch die entsprechenden Musikstücke. Immer wieder Los del Rio mit dem „alten Macarena“. Wenn ich mich richtig erinnere, hat dieses mal aber die „Marina“ gefehlt. Der kleine Gardeoffizier wäre ja schon fast wieder eine Reklame für den jetzt fehlenden Nachwuchs bei der Bundeswehr:-))). Was für mich jetzt langsam „langweilig“ wird, sind die „Platin-Tenors“. Da sollte er mal etwas Abwechslung bringen. Es wundert mit ja die Tatsache, daß er seinen bestimmt auch gut dotierten „Chor“ die Männer und Frauen oben rechts, neben dem Orchester, nicht besser zur Geltung bringt. Das sind doch bestimmt alles voll ausgebildete Sänger und trotzdem fristen sie bei den Konzerten „nur“ ein Statistendasein. Es gibt ja viele Chorwerke, bei denen man diese Sängerinnen und Sänger präsentieren könnte. Interessant war der „handlose“ Pan-Flötist Michael Tirabosco, der sehr virtuos auftrat. Ich, für mich, hatte aber den Eindruck, den Schmelz und die rumänische Melancholie des Gheorghe Zamfir erreicht er nicht. In diesem Zusammenhang habe ich eine interessante Entdeckung gemacht. Es gibt auch einen deutschen Menschen, der als berühmte Pan-Flötistin, ebenfalls ohne Hände, Karriere gemacht hat. U.a. war auch Zamfir einer ihrer Lehrmeister. 1973 als Matthias Schlubeck geboren, ab 2020 Hannah Schlubeck, war diese Person schon weltberühmte Schwimmsportlerin bei den Paralympics, wurde dafür sogar mit dem „silbernen Lorbeerblatt“ des Bundespräsidenten geehrt.
Lieber Nimrod,
erstmal: "Marina, Marina" war ganz bestimmt dabei, es ist immer das Schlußlied;-))). Nach den letzten Akkorden stehen die Musiker/Innen auf und gehen von der Bühne. Siehst Du, das ist Deine subjektive Wahrnehmung als TV-Zuschauer; wenn Du auf dem Platz in Maastricht sitzt, entgeht Dir nix;-))).
Deiner Kritik der jährlichen Wiederholungen stimme ich zu, aber bedenke bitte, daß auch Zirkus-Unternehmen, Orchester, Chöre, Musik-Bands etc. mit derselben Mannschaft und gleichen Programmen jahrzehntelang touren. Es entsteht eine familiäre Atmosphäre, unbedingtes Vertrauen, und nur so funktioniert ein Riesenbetrieb wie die "Firma Andrē Rieu" (Ehefrau und beide Söhne sind voll involviert).
Und: Jonas Kaufmann, Juan Diego Flōrez und Benjamin Bernheim kann Andrē Rieu bestimmt nicht entlohnen...;-)
Gestern, Sonntag, war ich im Konzert im Bochumer Musikforum. Es gab ausschließlich J. Brahms, wunderschön!!!
Ich wurde an den herrlichen Film "Lieben Sie Brahms" aus 1961 erinnert, mit Ingrid Bergman, Anthony Perkins, Yves Montand...
Die Musik hat mich entspannt und mir -wieder mal- vor Augen geführt, wie unsinnig und überflüssig Streitereien wegen Nichtigkeiten sind!
Am Freitag, 31.10.2025, Halloween;-) lief auf ARTE die Reportage: Haunted Places, Draculas Transsilvanien. Es ging um Strigoi, den Hoia-Baciu-Wald und natürlich spektakuläre Naturaufnahmen.
Der Beitrag, 45 Min., ist bis 28.01.2026 in der ARTE-Mediathek abrufbar.
erstmal: "Marina, Marina" war ganz bestimmt dabei, es ist immer das Schlußlied;-))). Nach den letzten Akkorden stehen die Musiker/Innen auf und gehen von der Bühne. Siehst Du, das ist Deine subjektive Wahrnehmung als TV-Zuschauer; wenn Du auf dem Platz in Maastricht sitzt, entgeht Dir nix;-))).
Deiner Kritik der jährlichen Wiederholungen stimme ich zu, aber bedenke bitte, daß auch Zirkus-Unternehmen, Orchester, Chöre, Musik-Bands etc. mit derselben Mannschaft und gleichen Programmen jahrzehntelang touren. Es entsteht eine familiäre Atmosphäre, unbedingtes Vertrauen, und nur so funktioniert ein Riesenbetrieb wie die "Firma Andrē Rieu" (Ehefrau und beide Söhne sind voll involviert).
Und: Jonas Kaufmann, Juan Diego Flōrez und Benjamin Bernheim kann Andrē Rieu bestimmt nicht entlohnen...;-)
Gestern, Sonntag, war ich im Konzert im Bochumer Musikforum. Es gab ausschließlich J. Brahms, wunderschön!!!
Ich wurde an den herrlichen Film "Lieben Sie Brahms" aus 1961 erinnert, mit Ingrid Bergman, Anthony Perkins, Yves Montand...
Die Musik hat mich entspannt und mir -wieder mal- vor Augen geführt, wie unsinnig und überflüssig Streitereien wegen Nichtigkeiten sind!
Am Freitag, 31.10.2025, Halloween;-) lief auf ARTE die Reportage: Haunted Places, Draculas Transsilvanien. Es ging um Strigoi, den Hoia-Baciu-Wald und natürlich spektakuläre Naturaufnahmen.
Der Beitrag, 45 Min., ist bis 28.01.2026 in der ARTE-Mediathek abrufbar.
Hallo Regine, freut mich erstmal, daß du eine hohe Resilienz hast. Um dir nicht auf jedem thread zu schreiben bringe ich das mal hier ein! Ebenso zu Bochum, hier hätte ich zwar auch eine Meinung, da du aber als Orstansässige besser Bescheid weißt, verkneife ich mir das. Vielen Dank für deine Antwort hier zu Rieu. Nun, von den Zirkusunternehmen liest man immer wieder, daß sie mit „neuem Programm“ Werbung machen. Und ich denke mal, für Artisten ist es bestimmt schwieriger, ein neues Programm einzustudieren als für Musiker nach anderen Noten zu spielen, gerade Berufsmusiker mit dem „Zertifikat“ vom Blatt zu spielen. Gut, es wäre müßig den Grund für die Konstanz des Programmes zu suchen. Aber gerade weil ich die Konzerte von Rieu oft anschaue, fällt es halt auf und es macht die Sache nicht besser. Wie schon mal hier gesagt, die Möglichkeiten sind bei diesem Orchester in jedem Fall vorhanden, auch ohne superteure Solisten und Gaststars. Wenn ich mich da an James Last erinnere, war dessen Programm immer abwechslungsreicher, auch wenn er einen eigenen „Sound“ kreiert hatte. Aber wie sagte schon Philippe Néricault, dît Destouches (Paris 1680 – 1754) Kritik ist leicht, Kunst ist schwer !
Zu Draculas Transilvanien ein Hinweis, der hier im Forum schon mal aufgetaucht ist. Der Schriftsteller Joscha Remus hat ein kleines aber feines „Büchlein“ über seine Reise nach Rumänien geschrieben. Titel: „Der sanfte Flug der schwarzen Damen“ Untertitel: Rumänische Rhapsodien. Erschienen ist das kleine Buch 2008. Im Kapitel 12 von 17 Kapiteln schreibt er über „Die Hoffnungen der Bürger von Bran“ mit der Überschrift: „Die Träume des Herrn Dracula“. Wunderschön und amüsant zu lesen.
Zu Draculas Transilvanien ein Hinweis, der hier im Forum schon mal aufgetaucht ist. Der Schriftsteller Joscha Remus hat ein kleines aber feines „Büchlein“ über seine Reise nach Rumänien geschrieben. Titel: „Der sanfte Flug der schwarzen Damen“ Untertitel: Rumänische Rhapsodien. Erschienen ist das kleine Buch 2008. Im Kapitel 12 von 17 Kapiteln schreibt er über „Die Hoffnungen der Bürger von Bran“ mit der Überschrift: „Die Träume des Herrn Dracula“. Wunderschön und amüsant zu lesen.
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