Duannerschmarter Anekdoten: Hia oder ech

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walter-georg
schrieb am 25.07.2010, 17:03 Uhr
Lawer Martin,

et īrt mich, wunn te mer det Schreiwen f Soksesch unerkienzt, awer gūnz kunn ech niet glīwen. Ech hunn de Grammatik vun zw Sprchen kiene gelīrt, awer da mengem Urschrungs niakest. Ech hun mich nuer n dengen Indikationen gericht, mī niet!
Verstunden hun ech, dt em uch improvisiere miess. Genah dt hun ech ian den Erzialungen gedhn.

Wt det Hiemelrech unbetriafft, hun ech meng ījian Mīnung. Euer dem Hans hōt sich dhiar noch niemest gemualjt...Et dīt mer līd, wunn tau dt niet gūnz versthn kūst - oder wiallst.

Noch en klīn Frch: Tau eierst dich niakest iam Forum. Waram? Vilecht schiackst te mer en Nhricht, ian der te ze mengen Eierungen Stallung nist. Ech versiaken nmlich, de Sksen ze verteidijen, hunn awer ziemlich vill Fuangj.

Worden f deng Uhnfert.

Servus

walter-georg
schrieb am 26.07.2010, 00:30 Uhr (am 26.07.2010, 00:41 Uhr gendert).
Der Spjel

Der Kaunzemisch huat et niet esi miat der Uarbet. Iem wr et lawer of de Mōrt ze ghn. Dt wr ze dēr Zetch zwr niet de Regel ba aus, awer hia wr e schlau Fuss uch kangd dervunn gaut liawe.

Un em Dch hōt e ser ia Blosendrf en Jiappspjel gekūft. Et wr chia nuer amdt, sich ba de Leghen ian der Stt ze zījen, dnn ian Duanerschmort wre se chia am da Zetch siwasi Gōr uch hne Spjel hiasch... Esiiast kūnt em iawe niet. Vilecht sch em ser det Gesicht ualdīst ian em Puedel, awer d wr et beschtiemmt niet det hiescht, ualsi hōt em et gele.

Dt wr chia uch esi bliwe, wunn der Misch niet en Fēler gemcht hatt. Hia hōt ser nhmlich iam Spjel esi gefualle, dt e et uch derhīm niet le kangt: ngje wieder lief hia of`t Kloo oder ian de Stuall, am sech ze bewangdern.

Nau sl nōch iemest shn, dt de Fraen pruestich sien. Frialech hōt det Katt, seng Frah, dt gemarkt. Iat huatt siwasi de grī Frch, ōf der Misch niet vilecht...

Awer uch hia wr niet der Geschetschzt. Hia deht de Spjel ngje nuer kurtsch fuar dem Bertade des Zimmers ian`t Jiapp.
Esi ias et nuer normal, dt seng Frah f under Gedunke kūm:

"Misch, wt hōst te iam Jiapp?", frēcht et um Ufunk fuast fgebrōcht.
"Kiamer tau dech lahwer am`t Een, uch giaff mir Fridd", wre seng Gedunke, da hia klōr eussht uch ducht, det Katt gēf ndlich Rau... Dt huatt awer en ziemlich schlauen Plan:

Et hōt gewōrt, bias der Misch ianiasgeschlfe. Tr ias et un de Huas gonge uch hōt "de Iweruaschunk" ereusgezuage...

Nh niemer er Minutt fieng et ze hielen uch ze kreischen un:
" Dt dech der Schlch trefe sīl, dt tau verriacke sīlst, dt dirr det bēt Organ verdreje sīl - ech mīne den Sch..., dt..." Tr kūm seng Mueter:

"Katti, Katti, wt ias passiert?

Det Katt nūm den Spjel ereus uch zīcht en senger Mueter: "N", sht et, "verstīt te nau, waram ech esi kreische! Miat diesem Ladder, Schiampes uch Hūr bedrecht mech dier Niastniaz, sīl iem der....

Da ld sch sich uch iam Spjel, schiedelt det Hīft, uch sht tr: "Katti, esi pruestich ias der Misch bestiemt niet. Hia fiahrt zwr f de Mōrt - uch dt zieklich, awer ech glīwe komm, dt hia sich ian en - wa hōst tau gesht... verlahwe kuhn. Ech kūn wiarlech nuer meng Mīnung shn: Hēich, vill ze old uch licht! Fuar esi em Schiampes sien sigōr de Muhn ze geschetch! Sch der nuer de Gesichtszch, de Hhr uch de Zitzen un." De Mueter huat de Spjel esi geholde, dt em nuar sah nōch sch...

Schōt, dt mer hetch ze dch offiziell ze vill Spjel hunn...

walter-georg
schrieb am 28.07.2010, 13:57 Uhr (am 28.07.2010, 14:00 Uhr gendert).
... şi mare ca mumă - ta

Uch ian Duanerschmort kangde fraer de Schze niet esi gaut blesch. Dt kūm djr, amwt de Blch mī um Rūnd vunn der Gemīn wunde. Awer et ias īst vuarkunn, dt en blēsch Famīli f der Aah en sckzeschen Hōf - frialech miat Heus, Scheier uch Gōrten - gekūft ht.

De Tschkelisesiaster hōt sich zwr miat der lele Mărie, der nuar Nberian, gaut verkunn, awer miat der Sprch wr et esi en Problēm:
Un em wend ias det Gīsken vunn der Lisesiaster niet hīmekunn. Iat wr schīn esi grī, wa da ld Gī, awer nōch nemel en Ghr ld.
Ndēm de Skzian "dt Klīn" iwerl gesiakt huat, gieng se zer blesche Nberian uch ht gefrēcht:

"Tu Nōber-vecin: n-ai vst cumva cicito capr, ce mncă tot varză; cu ţingilingi la grumaz şi mare ca mumă-ta?"

N, Georg51, wt sprchst te nau...?
walter-georg
schrieb am 29.07.2010, 08:16 Uhr (am 29.07.2010, 08:18 Uhr gendert).
... ncă nu te-o prins!

Ian de Ferien hu mer Fuball Die Schze kēn de Blch gespillt. Meng Lawer, d sien de Feist uch de Fie nuer esi gefluache. De Blch hunn aus ualz Hitleristen beschimft uch mirr sah ualz Rīver. Der Laflengswiatz vu mengem Vōter ian dieser Richtung wr fueljender:

Ia Miedesch hōt īst e Prozess stuattfangde, ian dēm et am den Ion gieng, dī en Guis geschtualen huat. Der Richter frcht en:

"De ce-ai furat mă Ioane?!"
"Păi, simplu, pentru că-s romn!"
"Cum mă nenorocitule poţi spune asta? Si io-s romn, si n-am furat.", sht der Richter fbrōcht.
"Dumneata ai avut noroc, că ncă nu te-o prins!", erwiedert der Ion miat em Grinsen iwer`t gūnz Gesicht."

Scher wren et vilecht Vuarurtīl...
Georg51
schrieb am 29.07.2010, 11:27 Uhr
@ walter-georg,
zitiere;"Tu Nōber-vecin: n-ai vst cumva cicito capr, ce mncă tot varză; cu ţingilingi la grumaz şi mare ca mumă-ta?"

N, Georg51, wt sprchst te nau...?


- Dejng Erziehlungen sen prima und waaken Erennerungen, nor kun mer viel vun dejngen Erziehlungen bekuunt viur als wren se net nor en Duanerschmuert passiert...
z.B.: daut met dem cu ţingilingi la grumaz ,- semna cu mum sa.- d Geschicht hiurt em uch af under Gemeinen.

- Af jeden Foal es dejng Uansatz;
Duanerschmarter Anekdoten: Hia oder ech
seihr interessant, hisch uch geat.

Maoch bitte si weikter,
viel Erfolch.
walter-georg
schrieb am 29.07.2010, 12:14 Uhr (am 29.07.2010, 12:20 Uhr gendert).
Georg51: Dt "aus" Geschichten uch ian underen Gemīnen bekūnt sien, īrt es! Te miesst awer niet vergeen, dt de Anekdoten eus Siwebierjen iam ualgemīnen nichen Autor hunn. Wī kūn mir tr bewiesen, dt se z.B. niet meng Bualegrīvōter erfangden hōt...? Dī wr garantiert en Duanerschmarter!

Spa basetch, ech schreiwen hualt ff, wt ech esi gehīrt hunn. Vilecht drhn ech durch diet zem Erhlt auser skzeschen Kultur bah. Wī wī nōch, wa long...
Georg51
schrieb am 29.07.2010, 13:14 Uhr (am 29.07.2010, 13:15 Uhr gendert).
Wor des Geschicht b ech uch bekuhnt ?

- De "Maientant" wor af dem Gourmert gewiest und huet en Frkelchen gekouft. Af dem Wiech bes hiemen iwerhiult se der Jon met sejngem Rousenwuegen. De Maientant halt en af und frecht en af bleesch of se metfueren knd;
- mă Ioane, dacă sui pe porcu şi sui şi pe mine ţi dau 10 Lei.

- Wor det uch en Duanerschmuert passiert ?
walter-georg
schrieb am 29.07.2010, 14:51 Uhr (am 29.07.2010, 14:55 Uhr gendert).
Georg51: Dies Geschicht kūn niet ian Duanerschmōrt passiert sien, dnn d huade mer nuer Siasternuch Maunen, awer ian Schīnen. Ech dinken, Tau hōst Dech ewienich fltsch eusgedriakt. N mengem Wiassen huat dies Tant zwēmial nōch de Wiarter te uch pe iagefliakt. Tr hīt et esi:

"Ioane, dacă te sui pe porc, ţi dau cinci lei, şi dacă te sui şi pe mine, ţi dau zece." Dah kangd nmlich "sīr gaut..." blesch.

P.S. Vilecht dīlst Te mer f menger Setch miat, whr tau kisst oder schummst Te Dech uch bezjlich des Geburtsortes?

Servus
walter-georg
schrieb am 31.07.2010, 04:36 Uhr (am 31.07.2010, 04:51 Uhr gendert).
Der Turrenschpranger

Der Puschkenhuenz wr e fuell Sck, huat awer en grī Miel. Hia driff sich oft f dem Wochemarten ian Blosendrf, Reimort oder Miedesch bias kēn Karlsburj eram. De Geschefter liefen, awer hia schpekulīrt ngje wieder, wa e ze Gelt khnt kunn, hnen uch nuer en Dommen ze drēn.

Un em Dch huat e en Idē: E lie ian uallen de Gemīnen eus dem Amkrīs drummlen, e wīl dūn uch dūn iwer den Turren schprangen! Dī ias iemerhin 38 Meter hī.

Dt hōt sich frialech eramgesproche uch esi sien un dem betrefenden Dch en hūfe Letch kēn Duanerschmort kunn, am diet Wangder ze sahn.

Wa et esi farr wr, ias der Huenz ianierscht miat dem Huett eramgonge uch hōt kassīrt. Et sien iwer teusend Lē zesummekunn; dt wr dau en Hūfe Geld, miat dem em en pōr Kah uch Schweng kīfe kangd.

Wa et esi farr wr, hōt e sech ian kurtsch Huase eusgezuage, hōt ser en st vun en drua Meter genuan uch hōt esi gedhn, wa wunn e schprange wīl: st, zwe-, drualmial, tr ias e f en improvisīrt Bhn fegeschtije uch fieng un:

" Gaut Letch: Irr hōt gōr sahn kiene, dōt ech iwer den Turren schrange wūl. Līder ias et mer niet gelangen. Kutt awer ian den Harwest wieder, bias dūn berīden ech mech nōch bēer fuar. Vilecht gelangd et mer dūn. Der Iantrittspreis bleift der salf."

"Wai, sūl dech der Schlch trefe, Bitchr!", "Dt dirr der Orsch verbrahn sīl!", awer uch "Gaut gemcht Huenz, wa kūn em nuer esi pruestich sien uch esiiast glīwen?", wren nuer en pōr der Sahz, da em hīren kangd. Dem Huenz wr dt uallesīnt, Hīftsch de Jiapper wre vōl. Sngj dau hiess hia iwerl "Der Turreschpranger".
walter-georg
schrieb am 01.08.2010, 06:03 Uhr (am 01.08.2010, 06:09 Uhr gendert).
Mrrrrrr

Der Niculiţă vum Cătran wr e grī Soffer. st hunn de Jugendlche ian der Nuaguass Silwester gefeiert. Zau der Zetch gf et f de Guasse nōch der Bruanne, w em den mer nōch miat den Huenghen erf zahn muesst. Mirr shden derzau Zahbruanne.

Am en Zetch wūl der Niculiţă Wuasser drianke, dnn e huat schīn ziemlich getankt uch muesst nau den Durscht lēsche. Wa awer niche Wuasser mi ian der Kuchel wr, hōt e den mer genuan uch ias zem Bruanne gonge.

Da et ian dem Wntgher sīr klt wr, huat sich am de Bruanne ziemlich vill Eis vun dem verschuatte Wuasser gebield. Wa hia den mer erfzuach, ias e eusgerutscht uch ian de Bruanne gefualle.

Ze sengem Gliak ias kurtsch dernh de ld Machlangerian uch Wuasse huale kunn. Wa sa den mer ian`t Wuasser gelen huat, hōt sich der Bruannemūn festgeklmmert, ian der Hoffnung, dt em en erfzecht. Dt kangd da ld frialech niet, dnn det Farkel vun Niculiţă wr chia ziemlich gaut geniahrt, ualsi schwer.

Wa sa markt, dt der mer niet hī kūm, sch se nh. Der Schluckspecht zieddert um gunze Leif uch wūl er ze verschthn gian, dt e ian de lezten Zjen wēr. Aschtuatt ze shn: mor!, entkūm iem nuer nōch en gediahnt mrrrrr!!! ereus.

De Maisiaster lief schnial zer Feier uch krīsch euer ser: " Kutt schnial ir Letch, ech dinke iam Bruannen ias der Deiwel. Dī narrt wa en Hangd: Wī der Schlch, wa dī dōr kitt, awer e lēt den mer nimi erf, wai sūl ian de Guall zwuenge!"

De Metscher uch Gangen markte schnial, am wēn et sich hundelt. Wa eus der Biss liefe se zem Bruanne uch hunn den Ogekahlte erffgezuache.


Ualz Kngj hu mer uch f der Schtr geschpillt. Kēn wend kūm zieklich oft der Niculiţă verbah, am ian der Kopratiw senge Pali ze soffe. Mir verschtchen es tr hangher de Bīmen eus dem Park uch riefen nghe wieder: Mrrrr, mrrrr, mrrrr! Ualdīst fliacht der Blch, nūm en Schtīn uch schmiess en ian aus Richtung, awer mīst mcht e esi, ualz witt e es niet hīren. f en Ohrt dēt e mer līd, awer truezdem hunn uch ech ngje miatgekriasche. Et wr īfch esi hiasch! Mir Kngj wren huald uch ziemlich niastniazich...

walter-georg
schrieb am 01.08.2010, 07:51 Uhr
De Kuaz uch der Weng

Der Niculiţă wr Meurer. Un em wend kūm hia miat em Drualiterkriach Weng hīm. Dēn huatt em der Kokintesam gian, amwt e dēm en nua Heus gebaht huatt. Hia gf den Kriach senger Frah uch sht:
"Pune-l bine Mărie aşa, ca să nu-l găsesc, că dr şti, că la mine să uscă gtu frte repede şi nu vreau să stau mine pe uscat cnd tăiem curcanu."

De Frah gieng ian de Kummer uch verschtch den Kriach hangjer de Krauzwitzglasern. Der Soffer schlich er nh, kūm awer schnial wieder zriack uch schpillt den Niastwiassenden:
"N, l-ai pus bine?", frecht e auschialdich.
"Io cred, c-am găst cea mai bună ascunzătre!", fruat sich det Weif. "Acolo, unde l-am pus, nu-l găseste nici dracu!"
"Ce tu, i-os dracu?", schpillt der Schluckschpecht den Gekrinkten.
"Nu, nu, Niculiţă, am vrut să zc dr, că-i sigur", mīnt det Mărie zer Entschialdijung.
"Fie-ţi gura aurită muiere", unfert hia uch gieng schlfe.

Ian der Nōcht schtund der Niculiţă f, gieng ian de Kummer, nūm de Kriach, dēt en f den Diasch, marschīrt zer Dirr uch rief de Kuaz:

"Pisicuţă, pis, pis, pis
hai ncoa, că ţ-am promis
bucăţele dele bune
carne pură, cum se spune.

Hai la tata, mndruliţă
să te mngie la ţţă.
Să te saturi şi să taci
ş-apoi poţi să te şi caci."

Der Schtuwentiger wr glech zer Schtall, dnn der Zurper huat en grī Schtiak Flīsch ian der Hund. Dt hōt e tr angder den Diasch gedhn. Nau huat der Schnurrer zedaun uch hia kangd soffe.

Wa der Kriach ladich wr, hōt e en ian de Kummer gedrhn, en f de Baddem gedhn, den Schtppen derluenzt plassīrt uch Wuasser eusgeschuatt, dt et eussah, ualz wēr der Kriach erōgefualle. Tr ias e wieder ian`t Baht gekrōche uch hōt geschlfe wa en Groser.

Kēn Miatch ias e fgewcht. Nau gieng e ian de Kuchel, iast uch sht tr ze senger Frah:
"N, Mărie, acum du-te şi adă jinu."
Der ōrem Deiwel gieng ian de Kummer, sch sich am, uch kūm tr uald hielian zriack:
"Niculiţă, Niculiţă, oh tu dragă Niculiţă, s-ontmplat o nenorocire!!!"
"Dr n-ontins-o damijana, că dr n-are picire.", schpillt der Zurper den Auschialdijen.
"Nu, nu", schluckst det Mărie, "cred, că mţa o dat damijana jos de pe raft şi s-o vărsat tot jinu! Ce să mă fac, ce să mă fac?"

Zem Gliack huat der Niculiţă en Unfert:
"Acum te duci la Lenuţa la bufet şi scoţi aieru din damijană, că dr nu vrei să trimit mţa! Aşa-ţi trăbă, dacă nptea n-ai dat-o afară."
"Da parcă am dat-o", ducht iat bekritt nh. Dernh nūm et de Kriach uch gieng ian`t Lecheff. Der Niculiţă awer nūm de Kuaz f de Schī uch schtrīchelt se laflich:

"Pisicuţă mndruliţă,
Oh, tu dragă pituliţă,
ai fost mare ajutor,
te ţin minte pnă mor!"

Laf Liaser, sōl ech nōch esi gemiascht schreiwen, oder lawer niet? Bitte ld et mech wiassen.
walter-georg
schrieb am 02.08.2010, 06:42 Uhr (am 02.08.2010, 06:56 Uhr gendert).
De geschetch Kau

f ausem Hōf hōt fuar ville Ghren der Ztchel gewunnt. Dī wr gōr Iener uch dt beschtiemmt niet iam Gauden. Okoschpruestich, awer hīnasich, wa hualt Letch dieser Kategorī esi sien.

Hia huatt en Kau, de Lori, uch da huatt en Rangtschen. Dt ias hualt gewōen, uch hōt ngje mī Mialtsch gesuache, wt dem Ztchel iwerhīft niet gefuallen hōt. Amdt hōt e sich entschloen, et ze verkīfen.

Un em Duanerschtuch ias e miat ualebīde Rangjern f de Mōrt gonge. D hōt sich uch glech e Kīfer fangden, awer dī wūl se ualebīd hunn. Der Ztchel hōt ewienich nhgeducht, tr ias e den Hundel iagonge.

Nh er Zetch hōt e sech am en under Kau amgesahn uch hōt niet vill gebriecht, bias e en Gedahr unhōttrofe, dt der Lori wa eus dem Gesicht geschnidde wr! Zwr hōt et ewienich mī gekuesst wa seng Lori miat Rangtschen zesummen, awer dt wr dem Prostalău egal Hīftsch, sa wr genah esi hiasch wa de Lori!

f dem Hīmwiach gieng de Kau vuar iem. Wa se un de Kriezung sie kunn, w em kēn Duanerschmort obīje muesst, hōt de "nua Lori" hne Befial den richtije Wiach iageschlhn.
"Dt gitt et chia niet", wangdert sich der Ztchel, "da wī sigōr, w aus Gemīn ias!"

Wa se iam Zentrum wre, hōt det Gedahr ian de Millguass iagebīcht - wieder hne ffuerderung. "N, esi iast vun Geschetchen hunn ech noch niakest gesahn. N, fēlt chia nuer nōch, dt se uch wī, w mer wunnen!"

Uch dt wuasst "da Nua". Se bliff vuar dem Duar schthn uch waurd gedūldich. "Mech triafft der Schlch! Wa kūn em nuer esi geschetch sien?", wangdert hia sech ngje wieder. "Bleift chia nuer nōch, dt se uch de Schtuall kiennt."

Da "iwergeschetch" Kau gieng ian iar Quartīr uch fieng un ze bierlen wt det Zech nuer hault. Der Ztchel awer rieff seng Frah herbah:
"Kamm schnial Treng te slt iast sahn: Aus nua Lori hōt gewuasst..." "... w Duanerschmort ias, de Millguass, aus Heusnummer, dnn da kūn chia uch liase...; uch sigōr den Schtuall kient se. Dt wūlt te chia shn Ztchelmisch, wai dt dech der Schlch trefe sīl pruesticher Sks!" Sa huat de Kau un der Schtiamm erkūnt. Tr gieng se ian de Schtuall, schtrīchelt det Gedahr lafvōl uch frecht:
"N, Lori, wa wr et iam Eusfliach ian Blosendrf? Uch dt Klīn ias uch ewēch..." Tr sch se noch īst ian`t Gesicht vun iarem Mūn, schpiekzt fuar Guall f de Iard uch gieng tr ian de Gorten.
walter-georg
schrieb am 02.08.2010, 09:38 Uhr
Der internazional Dialog

Am en Zetch wr ech Rīselīder ia Bukarest. D huatt ech mech f Lundesrīsen eusgebield. Dt huatt uch ver mech en grīen Vuartīl, dnn esi kangt ech det Bleschlund amsuenzt sahn uch wurd derbah uch nōch bezōlt! i, i, wōr dt hiasch! Mer sien durch de Gejend gefōre, hunn miat den Westdetsche gesangen uch gesōfen bias schpēt ian de Nōcht. Wren dt Zeghen!

Ihst huatt ech Ienen ian der Grupp, dī mer erzlt, hia wēr schīn ian fuast der gūnzer Wialt gewiat uch hatt nōch niakest Schprchproblemer miat den Useijen gehōt.
"Du glaubst es nicht", sht e, "aber ich konnte sie sogar sinngem verstehen und - jetzt wirst du staunen - sie mich auch!" Det Gejentīl kangt em em chia niet beweisen.

Wiarend der Rīs kūme mer uch ian de Schtt (Hermannstadt). Deswest se mer f der Terass bah`m "Bulevard" uch hunn uald iast gezurpt. Wa eus dem Niast fieng der Heinz - esi hie e - un:
"Sag` mal Walter, du hast doch erzhlt, dass du auch aus dieser Ecke kommst. Stimmt das?"
"Natrlich", unfert ech, "aber etwa achtzig Kilometer weiter weg. Es ist eine kleine Ortschaft"
"Mensch", begīstert hia sech, "lass` uns doch bis zu dir fahren. Dort kann ich dir bestimmt beweisen, wie ich mit einfachen Leuten zurecht komme. Fr den Sprit komme ich selber auf."

Um kunian Dch wre mer, mirr niast, dirr niast, ian Duanerschmort. Meng Letch huaden ualles vuarbrīt uch hunn de Turiste un zw Nberscheftstōfeln gebadden. Hunn da sich gefruat!

Wa mer d se, kūm der Heinz ba mech: "Lass` uns mal auf die Strae gehn, um mit den Rumnen zu plaudern. Bei deinen Leuten hat das keinen Sinn, denn die verstehen mich ja zur Gnze."

f der Schtr ugelongt, kūm der Muănu miat senger Kau verbah. "Ist der eine Rumne?", frecht der Heinz.
"Das ist er, also fang schon mal an" wr ech geschpuennt. Der Heinz hlt den Blchen f uch schtallt sich vuar:
"Ich bin ein Deutscher, verstehst du?"
Der Munu sch mich un: "Ce vre ăsta?"
"Vre să vorbească cu tine, Monule", beraucht ech en.
"N, atunci să vorbească", mīnt hia.

Nau fieng der Heinz un: "Ich Deutscher. Deutsche Kultur: Goethe, Heine. Verstehst du?"
"Ce-o zs, Waltere?", wūl e wiassen
"Te-ontrebat, dac-ai fost la şcoal", iwersazt ech.
" Spune-i, c-am fost, dar fără ghete şi cu puţne haine. O fost vremuri grele pe vremea aia, nu ca la el n Nemţia." Derbah schinn der Muănu ziemlich bekritt ze sien.

"Hat er mich verstanden", wūl der Heinz nau wiassen.
"Zu hundert Prozent", schpillt ech de Pruestijen.
"Und, weshalb ist er dann so traurig?"
"Ganz einfach: Er bedauert, dass die Rumnen keine so groe Persnlichkeiten hervorgebracht haben!", mcht ech auschialdich.

Der Heinz wr hīzefridde: "Jetzt hast du den Beweis, dass ich immer und berall zurecht komme, du unglubiger Thomas!" Hia gf dem Munu zhn Lē, tr gienge mer wieder iane ba da Undere.



walter-georg
schrieb am 02.08.2010, 10:52 Uhr (am 02.08.2010, 10:56 Uhr gendert).
Balada lu Grui

Der Gloser Misch hōt en pōr Ghr ba de Seklern geuarbt. Dier hōt e ser en Frahchen miatbrōcht, det Djndji. Dt kangt nichen Trōpe blēsch oder skzesch. Sa huaden en Gangen, den se Arpad dūften. Dī hōt ian der Schīl zwr blēsch gelīrt, awer miat angereschem Akzent.

Ba der Schluassfeier muessten de Kngj Gedichter fshn. Wa der Arpi un der Riend wr, kūm hia miat brīder Bruast f de Bhn uch fieng un:

Balada lu Grui

Pohezie romneşste de Fsilealexandri

Sup o nuce uriaşe Grui dormise,
drme ca o copilaşe legănat de vise.

"Scle Grui, nm dormit,
scle Grui drage,
că vin turcii de tiptil
şi pe tine leage.

Aduc fungii mare, gros
lunge, nu frumse:
tche, ktche, harom, nētch,
rumneşte şase."

Grui scle, sare-n sus,
urle ca din ţeape,
crede toţi, că el fricos
şi că se ndpe.

Dară Grui om viteaz,
ce nu-i frică mare.
El se scarpină pe obraz
nici un pic nu-l dre!

Paloşu-l atrnă-n jos,
legănat de o crace.
Murgu paşte liniştit,
rumegă şi cace.


En Zetch long hu mer tr uch esi geriat. Et wr ziemlich luastich.
der Ijel
schrieb am 02.08.2010, 11:19 Uhr
Poe zieşte romne de Fsolea Lexandri---
na dron Walter !
won mir esi wegter moche, fusche mir dem Oscar Pastior nt Hūntwerk.

Quantitt s ba Dir nichen Mongel, Wa mochen mir et wer dtt mir f Qualitt uechten ????
ech hun uch e blēsch Gedicht, soll ech et hair ern deaen oder lawer f en ūnder Stejelchen ?

Bst Tea hegt derhīm ?
der Ijel

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