Duannerschmarter Anekdoten: Hia oder ech

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walter-georg
Erstellt am 25.07.2010, 17:03 Uhr
Lawer Martin,

et īrt mich, wunn te mer det Schreiwen åf Soksesch unerkienzt, awer gūnz kunn ech niet glīwen. Ech hunn de Grammatik vun zwä Sprächen kiene gelīrt, awer da mengem Urschrungs niakest. Ech hun mich nuer nä dengen Indikationen gericht, mī niet!
Verstunden hun ech, dåt em uch improvisiere miess. Genah dåt hun ech ian den Erzialungen gedähn.

Wåt det Hiemelrech unbetriafft, hun ech meng ījian Mīnung. Eußer dem Hans hōt sich dähiar noch niemest gemualjt...Et dīt mer līd, wunn tau dåt niet gūnz verstähn kūst - oder wiallst.

Noch en klīn Fräch: Tau eißerst dich niakest iam Forum. Waram? Vilecht schiackst te mer en Nähricht, ian der te ze mengen Eißerungen Stallung nist. Ech versiaken nämlich, de Såksen ze verteidijen, hunn awer ziemlich vill Fuangj.

Worden åf deng Uhnfert.

Servus


walter-georg
Erstellt am 26.07.2010, 00:30 Uhr und am 26.07.2010, 00:41 Uhr geändert.
Der Späjel

Der Kaunzemisch huat et niet esi miat der Uarbet. Iem wår et lawer of de Mōrt ze gähn. Dåt wår ze dēr Zetch zwär niet de Regel ba aus, awer hia wår e schlau Fuss uch kangd dervunn gaut liawe.

Un em Dåch hōt e ser ia Blosendråf en Jiappspäjel gekūft. Et wår chia nuer amdåt, sich ba de Leghen ian der Ståt ze zījen, dänn ian Duanerschmort wåre se chia am da Zetch siwasi Gōr uch ähne Späjel hiasch... Esiiast kūnt em iawe niet. Vilecht såch em ser det Gesicht ualdīst ian em Puedel, awer dä wår et beschtiemmt niet det hiescht, ualsi hōt em et geläße.

Dåt wêr chia uch esi bliwe, wunn der Misch niet en Fēler gemåcht hatt. Hia hōt ser nähmlich iam Späjel esi gefualle, dåt e et uch derhīm niet läße kangt: Ängje wieder lief hia of`t Kloo oder ian de Stuall, am sech ze bewangdern.

Nau sål nōch iemest sähn, dåt de Fraen pruestich sien. Frialech hōt det Katt, seng Frah, dåt gemarkt. Iat huatt siwasi de grīß Fräch, ōf der Misch niet vilecht...

Awer uch hia wår niet der Geschetschzt. Hia deht de Späjel ängje nuer kurtsch fuar dem Bertade des Zimmers ian`t Jiapp.
Esi ias et nuer normal, dåt seng Frah åf under Gedunke kūm:

"Misch, wåt hōst te iam Jiapp?", frēcht et um Ufunk fuast åfgebrōcht.
"Kiamer tau dech lahwer am`t Eßen, uch giaff mir Fridd", wåre seng Gedunke, da hia klōr eussäht uch ducht, det Katt gēf ändlich Rau... Dåt huatt awer en ziemlich schlauen Plan:

Et hōt gewōrt, bias der Misch ianiasgeschläfe. Trä ias et un de Huas gonge uch hōt "de Iweruaschunk" ereusgezuage...

Näh niemer er Minutt fieng et ze hielen uch ze kreischen un:
" Dåt dech der Schlåch trefe sīl, dåt tau verriacke sīlst, dåt dirr det bēßt Organ verdreje sīl - ech mīne den Sch..., dåt..." Trä kūm seng Mueter:

"Katti, Katti, wåt ias passiert?

Det Katt nūm den Späjel ereus uch zīcht en senger Mueter: "Nå", säht et, "verstīßt te nau, waram ech esi kreische! Miat diesem Ladder, Schiampes uch Hūr bedrecht mech dier Niastniaz, sīl iem der....

Da Åld såch sich uch iam Späjel, schiedelt det Hīft, uch säht trä: "Katti, esi pruestich ias der Misch bestiemt niet. Hia fiahrt zwär åf de Mōrt - uch dåt zieklich, awer ech glīwe komm, dåt hia sich ian en - wa hōst tau gesäht... verlahwe kuhn. Ech kūn wiarlech nuer meng Mīnung sähn: Hēßich, vill ze old uch licht! Fuar esi em Schiampes sien sigōr de Muhn ze geschetch! Säch der nuer de Gesichtszäch, de Hähr uch de Zitzen un." De Mueter huat de Späjel esi geholde, dåt em nuar sah nōch såch...

Schōt, dåt mer hetch ze dåch offiziell ze vill Späjel hunn...


walter-georg
Erstellt am 28.07.2010, 13:57 Uhr und am 28.07.2010, 14:00 Uhr geändert.
... şi mare ca mumă - ta

Uch ian Duanerschmort kangde fraer de Såchze niet esi gaut blesch. Dåt kūm däjär, amwåt de Bläch mī um Rūnd vunn der Gemīn wunde. Awer et ias īst vuarkunn, dåt en blēsch Famīli åf der Aah en såckzeschen Hōf - frialech miat Heus, Scheier uch Gōrten - gekūft håt.

De Tschåkelisesiaster hōt sich zwär miat der lele Mărie, der nuar Näberian, gaut verkunn, awer miat der Spräch wår et esi en Problēm:
Un em Äwend ias det Gīsken vunn der Lisesiaster niet hīmekunn. Iat wår schīn esi grīß, wa da åld Gīß, awer nōch nemel en Gähr åld.
Nädēm de Såkzian "dåt Klīn" iwerål gesiakt huat, gieng se zer blesche Näberian uch håt gefrēcht:

"Tu Nōber-vecinâ: n-ai vâst cumva cicito caprâ, ce mîncă tot varză; cu ţingilingi la grumaz şi mare ca mumă-ta?"

Nå, Georg51, wåt sprächst te nau...?

walter-georg
Erstellt am 29.07.2010, 08:16 Uhr und am 29.07.2010, 08:18 Uhr geändert.
... încă nu te-o prins!

Ian de Ferien hu mer Fußball Die Såchze kēn de Bläch gespillt. Meng Lawer, dä sien de Feist uch de Fieß nuer esi gefluache. De Bläch hunn aus ualz Hitleristen beschimft uch mirr sah ualz Rīver. Der Laflengswiatz vu mengem Vōter ian dieser Richtung wår fueljender:

Ia Miedesch hōt īst e Prozess stuattfangde, ian dēm et am den Ion gieng, dī en Guis geschtualen huat. Der Richter frächt en:

"De ce-ai furat mă Ioane?!"
"Păi, simplu, pentru că-s român!"
"Cum mă nenorocitule poţi spune asta? Si io-s român, si n-am furat.", säht der Richter åfbrōcht.
"Dumneata ai avut noroc, că încă nu te-o prins!", erwiedert der Ion miat em Grinsen iwer`t gūnz Gesicht."

Sächer wåren et vilecht Vuarurtīl...

Georg51
Erstellt am 29.07.2010, 11:27 Uhr
@ walter-georg,
zitiere;"Tu Nōber-vecinâ: n-ai vâst cumva cicito caprâ, ce mîncă tot varză; cu ţingilingi la grumaz şi mare ca mumă-ta?"

Nå, Georg51, wåt sprächst te nau...?


- Dejng Erziehlungen sen prima und waaken Erennerungen, nor kun mer viel vun dejngen Erziehlungen bekuunt viur als wären se net nor en Duanerschmuert passiert...
z.B.: daut met dem cu ţingilingi la grumaz ,- semâna cu mumâ sa.- dä Geschicht hiurt em uch af under Gemeinen.

- Af jeden Foal es dejng Uansatz;
Duanerschmarter Anekdoten: Hia oder ech
seihr interessant, hiäsch uch geat.

Maoch bitte äsi weikter,
viel Erfolch.

walter-georg
Erstellt am 29.07.2010, 12:14 Uhr und am 29.07.2010, 12:20 Uhr geändert.
Georg51: Dåt "aus" Geschichten uch ian underen Gemīnen bekūnt sien, īrt es! Te miesst awer niet vergeßen, dåt de Anekdoten eus Siwebierjen iam ualgemīnen nichen Autor hunn. Wī kūn mir trä bewiesen, dåt se z.B. niet meng Bualegrīßvōter erfangden hōt...? Dī wår garantiert en Duanerschmarter!

Spaß basetch, ech schreiwen hualt åff, wåt ech esi gehīrt hunn. Vilecht drähn ech durch diet zem Erhålt auser såkzeschen Kultur bah. Wī wīß nōch, wa long...

Georg51
Erstellt am 29.07.2010, 13:14 Uhr und am 29.07.2010, 13:15 Uhr geändert.
Wor des Geschicht bä ech uch bekuhnt ?

- De "Maientant" wor af dem Gourmert gewiest und huet en Färkelchen gekouft. Af dem Wiech bes hiemen iwerhiult se der Jon met sejngem Rousenwuegen. De Maientant halt en af und frecht en af bleesch of se metfueren känd;
- mă Ioane, dacă sui pe porcu şi sui şi pe mine îţi dau 10 Lei.

- Wor det uch en Duanerschmuert passiert ?

walter-georg
Erstellt am 29.07.2010, 14:51 Uhr und am 29.07.2010, 14:55 Uhr geändert.
Georg51: Dies Geschicht kūn niet ian Duanerschmōrt passiert sien, dänn dä huade mer nuer Siasternuch Maunen, awer ian Schīnen. Ech dinken, Tau hōst Dech ewienich fåltsch eusgedriakt. Nä mengem Wiassen huat dies Tant zwēmial nōch de Wiarter te uch pe iagefliakt. Trä hīßt et esi:

"Ioane, dacă te sui pe porc, îţi dau cinci lei, şi dacă te sui şi pe mine, îţi dau zece." Dah kangd nämlich "sīr gaut..." blesch.

P.S. Vilecht dīlst Te mer åf menger Setch miat, wähär tau kisst oder schummst Te Dech uch bezäjlich des Geburtsortes?

Servus

walter-georg
Erstellt am 31.07.2010, 04:36 Uhr und am 31.07.2010, 04:51 Uhr geändert.
Der Turrenschpranger

Der Puschkenhuenz wår e fuell Såck, huat awer en grīß Miel. Hia driff sich oft åf dem Wochemarten ian Blosendråf, Reißmort oder Miedesch bias kēn Karlsburj eram. De Geschefter liefen, awer hia schpekulīrt ängje wieder, wa e ze Gelt kähnt kunn, ähnen uch nuer en Dommen ze drēn.

Un em Dåch huat e en Idē: E ließ ian uallen de Gemīnen eus dem Amkrīs drummlen, e wīl dūn uch dūn iwer den Turren schprangen! Dī ias iemerhin 38 Meter hī.

Dåt hōt sich frialech eramgesproche uch esi sien un dem betrefenden Dåch en hūfe Letch kēn Duanerschmort kunn, am diet Wangder ze sahn.

Wa et esi farr wår, ias der Huenz ianierscht miat dem Huett eramgonge uch hōt kassīrt. Et sien iwer teusend Lē zesummekunn; dåt wår dau en Hūfe Geld, miat dem em en pōr Kah uch Schweng kīfe kangd.

Wa et esi farr wår, hōt e sech ian kurtsch Huase eusgezuage, hōt ser en Åst vun en drua Meter genuan uch hōt esi gedähn, wa wunn e schprange wīl: Ïst, zwe-, drualmial, trä ias e åf en improvisīrt Bühn åfegeschtije uch fieng un:

" Gaut Letch: Irr hōt gōr sahn kiene, dōt ech iwer den Turren schrange wūl. Līder ias et mer niet gelangen. Kutt awer ian den Harwest wieder, bias dūn berīden ech mech nōch bēßer fuar. Vilecht gelangd et mer dūn. Der Iantrittspreis bleift der salf."

"Wai, sūl dech der Schlåch trefe, Bitchär!", "Dåt dirr der Orsch verbrahn sīl!", awer uch "Gaut gemåcht Huenz, wa kūn em nuer esi pruestich sien uch esiiast glīwen?", wåren nuer en pōr der Sahz, da em hīren kangd. Dem Huenz wår dåt uallesīnt, Hīftsåch de Jiapper wåre vōl. Sängj dau hiess hia iwerål "Der Turreschpranger".

walter-georg
Erstellt am 01.08.2010, 06:03 Uhr und am 01.08.2010, 06:09 Uhr geändert.
Mrrrrrr

Der Niculiţă vum Cătran wår e grīß Soffer. Ïst hunn de Jugendlche ian der Nuaguass Silwester gefeiert. Zau der Zetch gåf et åf de Guasse nōch der Bruanne, wä em den Ïmer nōch miat den Huenghen eråf zahn muesst. Mirr sähden derzau Zahbruanne.

Am en Zetch wūl der Niculiţă Wuasser drianke, dänn e huat schīn ziemlich getankt uch muesst nau den Durscht lēsche. Wa awer niche Wuasser mi ian der Kuchel wår, hōt e den Ïmer genuan uch ias zem Bruanne gonge.

Da et ian dem Wäntgher sīr kålt wår, huat sich am de Bruanne ziemlich vill Eis vun dem verschuatte Wuasser gebield. Wa hia den Ïmer eråfzuach, ias e eusgerutscht uch ian de Bruanne gefualle.

Ze sengem Gliak ias kurtsch dernäh de åld Machlangerian uch Wuasse huale kunn. Wa sa den Ïmer ian`t Wuasser geläßen huat, hōt sich der Bruannemūn festgeklåmmert, ian der Hoffnung, dåt em en eråfzecht. Dåt kangd da Åld frialech niet, dänn det Farkel vun Niculiţă wår chia ziemlich gaut geniahrt, ualsi schwer.

Wa sa markt, dåt der Ïmer niet hī kūm, såch se näh. Der Schluckspecht zieddert um gunze Leif uch wūl er ze verschtähn gian, dåt e ian de lezten Zäjen wēr. Aschtuatt ze sähn: mor!, entkūm iem nuer nōch en gediahnt mrrrrr!!! ereus.

De Maisiaster lief schnial zer Feier uch krīsch eußer ser: " Kutt schnial ir Letch, ech dinke iam Bruannen ias der Deiwel. Dī narrt wa en Hangd: Wīß der Schlåch, wa dī dōr kitt, awer e lēt den Ïmer nimi eråf, wai sūl ian de Guall zwuenge!"

De Metscher uch Gangen markte schnial, am wēn et sich hundelt. Wa eus der Biss liefe se zem Bruanne uch hunn den Ogekahlte eråffgezuache.


Ualz Kängj hu mer uch åf der Schträß geschpillt. Kēn Äwend kūm zieklich oft der Niculiţă verbah, am ian der Kopratiw senge Pali ze soffe. Mir verschtåchen es trä hangher de Bīmen eus dem Park uch riefen änghe wieder: Mrrrr, mrrrr, mrrrr! Ualdīst fliacht der Bläch, nūm en Schtīn uch schmiess en ian aus Richtung, awer mīst måcht e esi, ualz witt e es niet hīren. Åf en Ohrt dēt e mer līd, awer truezdem hunn uch ech ängje miatgekriasche. Et wår īfåch esi hiasch! Mir Kängj wåren huald uch ziemlich niastniazich...


walter-georg
Erstellt am 01.08.2010, 07:51 Uhr
De Kuaz uch der Weng

Der Niculiţă wår Meurer. Un em Äwend kūm hia miat em Drualiterkriach Weng hīm. Dēn huatt em der Kokintesam gian, amwåt e dēm en nua Heus gebaht huatt. Hia gåf den Kriach senger Frah uch säht:
"Pune-l bine Mărie aşa, ca să nu-l găsesc, că dår şti, că la mine să uscă gîtu fårte repede şi nu vreau să stau mîine pe uscat cînd tăiem curcanu."

De Frah gieng ian de Kummer uch verschtåch den Kriach hangjer de Krauzwitzglasern. Der Soffer schlich er näh, kūm awer schnial wieder zriack uch schpillt den Niastwiassenden:
"Nå, l-ai pus bine?", frecht e auschialdich.
"Io cred, c-am găst cea mai bună ascunzătåre!", fruat sich det Weif. "Acolo, unde l-am pus, nu-l găseste nici dracu!"
"Ce tu, i-os dracu?", schpillt der Schluckschpecht den Gekrinkten.
"Nu, nu, Niculiţă, am vrut să zîc dår, că-i sigur", mīnt det Mărie zer Entschialdijung.
"Fie-ţi gura aurită muiere", unfert hia uch gieng schläfe.

Ian der Nōcht schtund der Niculiţă åf, gieng ian de Kummer, nūm de Kriach, dēt en åf den Diasch, marschīrt zer Dirr uch rief de Kuaz:

"Pisicuţă, pis, pis, pis
hai încoa, că ţ-am promis
bucăţele dele bune
carne pură, cum se spune.

Hai la tata, mîndruliţă
să te mîngîie la ţîţă.
Să te saturi şi să taci
ş-apoi poţi să te şi caci."

Der Schtuwentiger wår glech zer Schtall, dänn der Zurper huat en grīß Schtiak Flīsch ian der Hund. Dåt hōt e trä angder den Diasch gedähn. Nau huat der Schnurrer zedaun uch hia kangd soffe.

Wa der Kriach ladich wår, hōt e en ian de Kummer gedrähn, en åf de Baddem gedähn, den Schtåppen derluenzt plassīrt uch Wuasser eusgeschuatt, dåt et eussah, ualz wēr der Kriach erōgefualle. Trä ias e wieder ian`t Baht gekrōche uch hōt geschläfe wa en Groser.

Kēn Miatåch ias e åfgewåcht. Nau gieng e ian de Kuchel, åß iast uch säht trä ze senger Frah:
"Nå, Mărie, acum du-te şi adă jinu."
Der ōrem Deiwel gieng ian de Kummer, såch sich am, uch kūm trä uald hielian zriack:
"Niculiţă, Niculiţă, oh tu dragă Niculiţă, s-ontîmplat o nenorocire!!!"
"Dår n-ontins-o damijana, că dår n-are piciåre.", schpillt der Zurper den Auschialdijen.
"Nu, nu", schluckst det Mărie, "cred, că mîţa o dat damijana jos de pe raft şi s-o vărsat tot jinu! Ce să mă fac, ce să mă fac?"

Zem Gliack huat der Niculiţă en Unfert:
"Acum te duci la Lenuţa la bufet şi scoţi aieru din damijană, că dår nu vrei să trimit mîţa! Aşa-ţi trăbă, dacă nåptea n-ai dat-o afară."
"Da parcă am dat-o", ducht iat bekritt näh. Dernäh nūm et de Kriach uch gieng ian`t Lecheff. Der Niculiţă awer nūm de Kuaz åf de Schīß uch schtrīchelt se laflich:

"Pisicuţă mîndruliţă,
Oh, tu dragă pituliţă,
ai fost mare ajutor,
te ţin minte pînă mor!"

Laf Liaser, sōl ech nōch esi gemiascht schreiwen, oder lawer niet? Bitte läd et mech wiassen.

walter-georg
Erstellt am 02.08.2010, 06:42 Uhr und am 02.08.2010, 06:56 Uhr geändert.
De geschetch Kau

Åf ausem Hōf hōt fuar ville Gähren der Zätchel gewunnt. Dī wår gōr Iener uch dåt beschtiemmt niet iam Gauden. Okoschpruestich, awer hīnasich, wa hualt Letch dieser Kategorī esi sien.

Hia huatt en Kau, de Lori, uch da huatt en Rangtschen. Dåt ias hualt gewōßen, uch hōt ängje mī Mialtsch gesuache, wåt dem Zätchel iwerhīft niet gefuallen hōt. Amdåt hōt e sich entschloßen, et ze verkīfen.

Un em Duanerschtuch ias e miat ualebīde Rangjern åf de Mōrt gonge. Dä hōt sich uch glech e Kīfer fangden, awer dī wūl se ualebīd hunn. Der Zätchel hōt ewienich nähgeducht, trä ias e den Hundel iagonge.

Näh er Zetch hōt e sech am en under Kau amgesahn uch hōt niet vill gebriecht, bias e en Gedahr unhōttrofe, dåt der Lori wa eus dem Gesicht geschnidde wår! Zwär hōt et ewienich mī gekuesst wa seng Lori miat Rangtschen zesummen, awer dåt wår dem Prostalău egal Hīftsåch, sa wår genah esi hiasch wa de Lori!

Åf dem Hīmwiach gieng de Kau vuar iem. Wa se un de Kriezung sie kunn, wä em kēn Duanerschmort obīje muesst, hōt de "nua Lori" ähne Befial den richtije Wiach iageschlähn.
"Dåt gitt et chia niet", wangdert sich der Zätchel, "da wīß sigōr, wä aus Gemīn ias!"

Wa se iam Zentrum wåre, hōt det Gedahr ian de Millguass iagebīcht - wieder ähne Åffuerderung. "Nå, esi iast vun Geschetchen hunn ech noch niakest gesahn. Nå, fēlt chia nuer nōch, dåt se uch wīß, wä mer wunnen!"

Uch dåt wuasst "da Nua". Se bliff vuar dem Duar schtähn uch waurd gedūldich. "Mech triafft der Schlåch! Wa kūn em nuer esi geschetch sien?", wangdert hia sech ängje wieder. "Bleift chia nuer nōch, dåt se uch de Schtuall kiennt."

Da "iwergeschetch" Kau gieng ian iar Quartīr uch fieng un ze bierlen wåt det Zech nuer hault. Der Zätchel awer rieff seng Frah herbah:
"Kamm schnial Treng te sålt iast sahn: Aus nua Lori hōt gewuasst..." "... wä Duanerschmort ias, de Millguass, aus Heusnummer, dänn da kūn chia uch liase...; uch sigōr den Schtuall kient se. Dåt wūlt te chia sähn Zätchelmisch, wai dåt dech der Schlåch trefe sīl pruesticher Såks!" Sa huat de Kau un der Schtiamm erkūnt. Trä gieng se ian de Schtuall, schtrīchelt det Gedahr lafvōl uch frecht:
"Nå, Lori, wa wår et iam Eusfliach ian Blosendråf? Uch dåt Klīn ias uch ewēch..." Trä såch se noch īst ian`t Gesicht vun iarem Mūn, schpiekzt fuar Guall åf de Iard uch gieng trä ian de Gorten.

walter-georg
Erstellt am 02.08.2010, 09:38 Uhr
Der internazional Dialog

Am en Zetch wår ech Rīselīder ia Bukarest. Dä huatt ech mech åf Lundesrīsen eusgebield. Dåt huatt uch ver mech en grīßen Vuartīl, dänn esi kangt ech det Bleschlund amsuenzt sahn uch wurd derbah uch nōch bezōlt! Äi, äi, wōr dåt hiasch! Mer sien durch de Gejend gefōre, hunn miat den Westdetsche gesangen uch gesōfen bias schpēt ian de Nōcht. Wåren dåt Zeghen!

Ihst huatt ech Ienen ian der Grupp, dī mer erzålt, hia wēr schīn ian fuast der gūnzer Wialt gewiaßt uch hatt nōch niakest Schprächproblemer miat den Useßijen gehōt.
"Du glaubst es nicht", säht e, "aber ich konnte sie sogar sinngemäß verstehen und - jetzt wirst du staunen - sie mich auch!" Det Gejentīl kangt em em chia niet beweisen.

Wiarend der Rīs kūme mer uch ian de Schtåt (Hermannstadt). Desäwest såße mer åf der Terass bah`m "Bulevard" uch hunn uald iast gezurpt. Wa eus dem Niast fieng der Heinz - esi hieß e - un:
"Sag` mal Walter, du hast doch erzählt, dass du auch aus dieser Ecke kommst. Stimmt das?"
"Natürlich", unfert ech, "aber etwa achtzig Kilometer weiter weg. Es ist eine kleine Ortschaft"
"Mensch", begīstert hia sech, "lass` uns doch bis zu dir fahren. Dort kann ich dir bestimmt beweisen, wie ich mit einfachen Leuten zurecht komme. Für den Sprit komme ich selber auf."

Um kunian Dåch wåre mer, mirr niast, dirr niast, ian Duanerschmort. Meng Letch huaden ualles vuarbrīt uch hunn de Turiste un zwä Näberscheftstōfeln gebadden. Hunn da sich gefruat!

Wa mer dä såße, kūm der Heinz ba mech: "Lass` uns mal auf die Straße gehn, um mit den Rumänen zu plaudern. Bei deinen Leuten hat das keinen Sinn, denn die verstehen mich ja zur Gänze."

Åf der Schträß ugelongt, kūm der Muănu miat senger Kau verbah. "Ist der eine Rumäne?", frecht der Heinz.
"Das ist er, also fang schon mal an" wår ech geschpuennt. Der Heinz hålt den Blächen åf uch schtallt sich vuar:
"Ich bin ein Deutscher, verstehst du?"
Der Muânu såch mich un: "Ce vre ăsta?"
"Vre să vorbească cu tine, Monule", beraucht ech en.
"Nå, atunci să vorbească", mīnt hia.

Nau fieng der Heinz un: "Ich Deutscher. Deutsche Kultur: Goethe, Heine. Verstehst du?"
"Ce-o zîs, Waltere?", wūl e wiassen
"Te-ontrebat, dac-ai fost la şcoalâ", iwersazt ech.
" Spune-i, c-am fost, dar fără ghete şi cu puţîne haine. O fost vremuri grele pe vremea aia, nu ca la el în Nemţia." Derbah schinn der Muănu ziemlich bekritt ze sien.

"Hat er mich verstanden", wūl der Heinz nau wiassen.
"Zu hundert Prozent", schpillt ech de Pruestijen.
"Und, weshalb ist er dann so traurig?"
"Ganz einfach: Er bedauert, dass die Rumänen keine so große Persönlichkeiten hervorgebracht haben!", måcht ech auschialdich.

Der Heinz wår hīzefridde: "Jetzt hast du den Beweis, dass ich immer und überall zurecht komme, du ungläubiger Thomas!" Hia gåf dem Muânu zähn Lē, trä gienge mer wieder iane ba da Undere.




walter-georg
Erstellt am 02.08.2010, 10:52 Uhr und am 02.08.2010, 10:56 Uhr geändert.
Balada lu Gruiå

Der Gloser Misch hōt en pōr Gähr ba de Seklern geuarbt. Däier hōt e ser en Frahchen miatbrōcht, det Djöndji. Dåt kangt nichen Trōpe blēsch oder såkzesch. Sa huaden en Gangen, den se Arpad dūften. Dī hōt ian der Schīl zwär blēsch gelīrt, awer miat angereschem Akzent.

Ba der Schluassfeier muessten de Kängj Gedichter åfsähn. Wa der Arpi un der Riend wår, kūm hia miat brīder Bruast åf de Bühn uch fieng un:

Balada lu Gruiå

Pohezie româneşste de Fåsilealexandri

Sup o nuce uriaşe Gruiå ådormise,
dårme ca o copilaşe legănat de vise.

"Scåle Gruiå, näm dormit,
scåle Gruiå drage,
că vin turcii de tiptil
şi pe tine leage.

Aduc fungii mare, gros
lunge, nu frumåse:
Ätche, kätche, harom, nētch,
rumâneşte şase."

Gruiå scåle, sare-n sus,
urle ca din ţeape,
crede toţi, că el fricos
şi că se îndåpe.

Dară Gruiå om viteaz,
ce nu-i frică mare.
El se scarpină pe obraz
nici un pic nu-l dåre!

Paloşu-l atîrnă-n jos,
legănat de o crace.
Murgu paşte liniştit,
rumegă şi cace.


En Zetch long hu mer trä uch esi geriat. Et wår ziemlich luastich.

der Ijel
Erstellt am 02.08.2010, 11:19 Uhr
Poe zieşte române de Fåsolea Lexandri---
na dron Walter !
won mir esi wegter moche, fusche mir dem Oscar Pastior änt Hūntwerk.

Quantität äs ba Dir nichen Mongel, Wa mochen mir et åwer dått mir åf Qualität uechten ????
ech hun uch e blēsch Gedicht, soll ech et hair erän deaen oder lawer åf en ūnder Stejelchen ?

Bäst Tea hegt derhīm ?
der Ijel

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