Duannerschmarter Anekdoten: Hia oder ech

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walter-georg
Erstellt am 14.09.2010, 08:58 Uhr
Nichen Interess

Der Huenzemisch wår ian senger Jugend fuast ängjen durstich. Un em Duanerstuch huat e ian Blosendråf zedaun. Nädēm hia miat dem Erladijen senger Ugeliajenhīten fartich wår, ias e ian`t Lechiff gongen und hōt krēftich gebēchert. Am en Zetch ias en Harr miat Krawatt un sengen Diasch kun ent säht ewienich begritt:

"Dumnule dragă, eşti încă tînăr şi bei deja atît de mult. Nu şti, că alcoolul dăunează sănătăţii. La noi in Blaj au murit anul trecut unsprezece bărbaţi de acest viciu! Nu-ţi dă de gîndit?"

"Asta pe mine nu mă interesează, domnule dragă", säht der Misch miat em Grinsen, "pentru că io-s din Mănărade!"

walter-georg
Erstellt am 19.09.2010, 06:14 Uhr und am 19.09.2010, 06:33 Uhr geändert.
Eus Schīnen

Der Tummesmisch wår Roßenhundler. Un em Duanerstuch hōt hia sich åf dem Mōrt vun Teusch miat em ålde Fräntch eus Dōl, dem Sundermotzi, trōfen. Dēn huat e schīn sängj Gähren nimī gesahn. Sialfstverstiandlich sien da Zwīn ian en Lechiff gonge, am de Fräntchschåft wieder zu beliawen.

Am en Zetch frecht der Motzi den Misch, wa et noch miat sengem Hundel esi līft.

"Åch, Motzi", säht der Misch, "ech kūn mech iam Grīßen uch Gūnzen niet beklähn, awer augefēr vuar em Mēnet ias mer iast Ijenartijet passīrt: Åf dem Mōrt vun Miedesch hun ech en Guer gekuft, da niet zahn wuhl, awer fressen hōt se, wa iar Drua, uch daken wuhl se sich uch niet läßen. Dēs ias mer nōch niakest passīrt!"

Der Motzi ducht näh, trä frecht e den Misch:
"Kitt da niet vilecht eus Schīnen?"
"Genah dähiar kitt se, awer wähiar wīßt tau diet esi genah?", wangdert sich der Misch. Der Motzi nickt nuer ewienich treurich, trä säht e:

"Oh, Misch, dä kiennen ech mich eus, nämlich dahar kitt uch meng Frah..."

der Ijel
Erstellt am 20.09.2010, 12:00 Uhr
De Schīner warre sich ba Dir bedunke Walter.

Tea bronjst se änt Geriad,
ech hun et uch kapiert.
Wot vu Schīne kit äs net viel wiart,
deses äs uch mir noch net passīrt!"

Ech sohn Dir et ihrlich Walter : Det äs der bēst Wätz vun ållen wot Tea åfgeschriwen huest.
End hīsch hemmlich warden de Dånnerschmuerter Anekdoten zam Begräff.
Loss Dich net kputt mochen vun nicher Kritik. Uch net vum Johann, dī nea uch ze stänkern ufēht.
Bleiw lawer bam Såksesch Schreiwen, et broinjt zwinzich Mol mih wa dot politesch Geschwafel.
Wicki-kopieren kūn mēr wī uch diskutieren.
Såksesch schreiwen, terfe se noch lihren.

walter-georg
Erstellt am 20.09.2010, 13:09 Uhr und am 20.09.2010, 13:13 Uhr geändert.
@ijel: Danke fiur`t Kompliment.

Ech hun niast kēn de Schīner. Dåt sien ustiandich Letch, nuer mir naken es ualdīst gejensetchich, wa et zwiaschen Näbergemīnen hualt esi ias. Genah esi hat ech schreiwen kiennen, dåt de Frah eus Rhode wår. Vielecht måchen ech et bam nächste Mial...

der Ijel
Erstellt am 23.09.2010, 11:14 Uhr
Der Dånnerschmuerter wit näckest esefelt Spass moche kannen wa e Roader verdrīht.

dåt de Frah eus Rhode wår.
dått da Frah eos Rode wor.?

Näst derkēhn Walter, esilong eosser mir, vun de Rådern sich nemmest kammert äm des Wätz uch Dånnerschmuerter Anekdoten--Fäck når mat der Gīssel.

Schreiw: Rued, Röd, Rod, jeh noh dem Dialekt den Tea benätzt. Oder detsch Rode. Ǻwer ohnen –h- bitte.
Sonst dinkt em u Rhodesien.

Der Clown uch der Kabarettist behärrscht da Konst det Vūlk zem låchen ze bronjen.
Hi mess åwer salwest uch en Däck Fēl hun, won en ūnder Clown sich iwer än loastich mocht—
odder, den Lēffel amdrehen uch glech zerackschlohn.
Martin der Ijel

walter-georg
Erstellt am 24.09.2010, 08:11 Uhr und am 24.09.2010, 08:14 Uhr geändert.
Der Puppes

Der Kokintemisch wår un em Äwend ia`m Lechiff end hōt sich richtich besōfen. Åf dem Wiach zem Klō muesst e sich iwergian end hōt seng Hiemd ziemlich stuark besuddelt. Wåt nau?

"Det Treng schlīt mich dīt, wunn et diet setch!", ducht hia ba ser end fieng un näzedinken, wa e eus dieser Lōch ereus känt kunn. Trä huat e de Līsung: Hia nūm en 10-Lē-Scheng end dēt en ian´t Hiemdejiapp.

Wa hia um kunnianden Marjen åfstiangt, frecht en det Treng, wa dåt ualles passīrt wer.

"Chia, Frah", säht der Misch treurich, "dä wår Iener ia`m Lechiff, dī hōt ze schnial gesōfen. Åwīst håt e sich iwergian end hōt mer det Hiemd beschmiart. Amdåt hōt e mer fuar dech zähn Lē gian, dåt te dich niet esi åfrechst. Zefriden?"

Det Treng schiedelt ewienich det Hīft, trä frēcht et:

"Misch, triafst tau dech vilecht nōch īst miat dem Soffer?"

"Kū sien, awer waram frechst tau?"

"Säh em, e miesst der nōch en Zähner gian, dänn e hōt der uch en Puppes ian de Huase gemåcht!"

walter-georg
Erstellt am 02.10.2010, 08:22 Uhr und am 02.10.2010, 08:29 Uhr geändert.
Dī gaut Fräntch

Der Gloser Hans uch der Mariar Titz wåren diack Komeraden. Dåt kūm dähär, amwåt sa zieklich ia Blosendråf åf dem Mōrt zedaun huade. Dä drēde se uch muntsch uald en kråmm Nummer, dänn ualebīd wåre niet åf den Hangjer gefualle. Nähär gienge se trä ba den Haiduc - dåt wår e Lechiff - end zurpten åf det Gelangen der "Uarbet".

Dem Titz kūm et ewienich augewēnlich fuar, wa der Hans drunk. Dī bestallt ängje uald zwīn Pali, zwä Halbe Bahr oder zwē Glaser Weng.

"Huenz", säht der Titz am en Zetch, "waram mießt tau ängje Doppelportion bestalle? Dåt gīt chia uch hangjerenunder. Glīfst tau niet, dåt ech Riacht hun?"

"Åch, wīßt te Titz, dåt ias en treurich Geschicht: Ech wår un der Fruent miat dem Jorj eus Schïnen zesumme, der bēst Fräntch, den em ser nuer vuatstalle kūn! Miat iem bian ech durch Diack uch Diann gonge. Mir wåren wa zwīn Brajer. Līder hōt et en ba Stalingrad erwuascht. Sängj dau drianken ech ängjen uch fuar ian, dänn uch iem hōt et chia esi geschmåckt. Verstīst te nau?"

"Chia Huenz", nickt der Titz, "sīl ech niet uch det salf måchen? Schließlich sien deng Fräntch chia uch meng Fräntch?"

"Na, na", mīnt der Hans, "tau hōst en chia niet gekūnt, end miat Friemden hōt der Jorj niakest gedrianke. Eußerdēm bian ech näh`m Drianke ängjen esi bekritt, dåt tau mech hīmefōre mießt."

"Tau mīnst miat bekritt, besōfe", wiederspråch der Titz.

"Wa te`t nist", unfert der Hans, "ech wūl mech nuer ewienich hiescher eusdriake."

"D`ías gaut Huenz", gåf sich der Titz geschlähn, läße mer et, wa et ias."


Un em Dåch såßen da Zwīn wieder ba`m Haiduc, awer diatmial bestallt der Hans nuer nōch uald iene Pali, īn Halbe Bahr uch īn Glas Weng. Dåt hōt den Titz schīn gewangdert:

"Wåt ias los Huenz, hōst te denge Fräntch vilecht vergeße? Dåt wēr awer niet hiasch vun dir."

"Åf niche Fuall Titz, dēn warden ech niakest vergeße, awer et ias iast passiert. Gestre wår ech ba`m Dokter Şerbu ia`m Spidōl. Dī hōt mer de Analise gemåcht uch nähiar gesäht, ech dierf niastmī drianke. Dem Jorj awer hōt e et niet verbade uch esi drianken ech nuer nōch fuar ian!"

"Dåt zīcht, wåtfuar en trua Fräntch tau biast, Huenz. Läß es ualsi nau åf de Jorj ustīße. Hialf Guett!"

walter-georg
Erstellt am 02.10.2010, 08:31 Uhr
@Ijel: Nau setchst te, dåt et uch ustiandich Schīner git...

Nōch en hiaschern Dåch wänschen ech der

der Ijel
Erstellt am 02.10.2010, 08:46 Uhr
Chea Walter ech hu gemarkt dått der Schīner en uständich
Dränker wor.
Awer senj Uert Geschichten ze erfanjden mes e vun Dir gelihrt hun.


walter-georg
Erstellt am 02.10.2010, 09:50 Uhr und am 02.10.2010, 09:52 Uhr geändert.
@Ijel: Detmial wår et positiv gemīnt. Der Duanerschmarter Hans wår chia uch Drianker! Wä hōt der Jorj Geschichten erfangden? Iwrijens, gåf et ian Rode nichen beţivi?

der Ijel
Erstellt am 02.10.2010, 10:57 Uhr
Wä hōt der Jorj Geschichten erfangden?

Tea bäst geat Walter !
Jorj ? wa sprächt em dot eos ? klanjt dot net esi wa Jorch ?

Der Jorch oder Jorj wa Tea en hīsse wealt, huet en Geschicht erfangden da huet hia Dir erzohlt end Tea huest se åfgeschriwen.
Esi mochen et ålle Romanhelden, fiktiv oder Realität äs Wursch. Literatur äs wichtich.

Woram behīfst Tea, Tea wērst nichen Literat ? [url]www.siebenbürger.de[/url] äs voll mat denjen Anekdoten. Des senj nea bold Welt bereamt.

Wa sīll et ä Rued net uch deser Helden gegian hun.
Ech kēnt Dir en Hūfen ereziallen.
Mir huet emmest vum Schingel-Honnes erzohlt :
Z.B. Wa hia äm den Dōch geoarbert huet, ba senjem Herren huet hia des Owest zem essen bekun bas dått em der Beoch åf da īn segt steanjd.
Dråf gīt e hīmen end sprächt kēn sen, Frah : Frah koch mer en Palekes ech ban verhangert.
En extra Palekes huet hia noch verschlangen uch en Dappvel Zäckerårbes,
wonn Tea wīst wot dåt senj ?
Der salw Schingel-Honnes as ä senjem Liawen änj boarbes gelūfen. U senjer Boarbes håt hia mat der Zegt esi däck Siulen bekunn dått hia de Därren vun der Hutweid åf de Wuegen gelådden huet, uch mat de boarbese fessen se fēst getroadden huet.

Droh di ūnder di gesoffen huet, wor än de Triawerkeall gesturkelt, uch do ersoffen.
End än der Keall wor nemohl niche Woasser.-----
Wa gesoht deser Geschichten git et en Tuppes. Awer des senj mir ze ballich. Et kit dråf un, won sich ha än desem Forum noch e richtich Roader äfanjd dī mir des Geschichten fräsch erzillt droh wäll ech versäcken se noch īst uch fräsch åf ze schreiwen.
Åwer drohn holt Dich Konkurenz.

walter-georg
Erstellt am 09.10.2010, 05:07 Uhr und am 09.10.2010, 05:23 Uhr geändert.
De Krumpiren

Der Heltner Misch huat ängjen Durscht, awer niet ängjen Geld. Un em Dåch sien em de Piştar - wa esi oft - wieder eusgongen, awer der Durscht wår nōch niet gelēschen. Amdåt ias hia ian en Alimentară gongen, hōt de Verkīferian ogelinkt uch schnial en Flåsch Pali ian`t Jiapp gestochen. Ze sengem Augliak hot en iemest gesahn uch ugezīcht. Fuar seng Tōt mueßt hia trä fuar drua Menet kēn Aiud ian`t Gefengnes. Dä kūm e Ufung Miarz un.

Kurtsch dernäh schriff em seng Frah, det Susken: " Misch, et ias Fragähr uch hiasch hiemlich mieße mer de Krumpiren sazen, awer der Gorten ias niet amgegrōwen. Dåt hōst ängjen tau gemåcht. Heier wird et niet gähn, amwått tau chia iagesparrt biast, ualsi warde mer uch nichen Krumpiren sazen kienen, dänn ech warden bestiemmt niet amgrowen. Dåt hōst te nau dervun, ōlder Soffer!"

Åf dåt schriw der Misch zriak: "Susken, te sålt åf niche Fual iam Gorten growen, dänn dä hun ech un em Pluaz en Gewiar uch zwä Pistolen verstochen!" Wä, hōt e niet geschiwen. Trä ias e zem Portīr gongen end hōt en gebaden, åf den Braf besangders ze ōchten, amwåt drian en Gehimnes stīt.

Nä augefēr er Wōch schriw det Susken: " Stall der fuar Misch, gestren wåren un de zwinzich Soldaten ha. Da hun de gunzen Gorten druamial amgegrowen, trä hu se geschualje wa de Zigunnen end sien mir niast, dir niast ōgefōren. Niemel hu se sich verōfschīd, da Saper end Geld fuar`t Growen wūle se uch nichen hun. Derba huat ech en schnial en Krumpirentocană gemåcht, awer niemel da hu se ugerahrt. Wåt sål ech nau måchen?"

Der Heltner låcht ser ian`t Feustchen, trä schriw e zriak: " Susken, da hun ech geschiakt. Nau kūst te de Krumpiren sazen."

der Ijel
Erstellt am 09.10.2010, 12:59 Uhr
Joi Walter, ech hu mich weder kaputt gelåcht---
Dir gebīrt der "Conan Doyle“ Preis,
end dem Heltner Misch der „Sherlock Holmes“
Ech bewangdern denj Erzialertalent,
ech bewangdern denj Literatur. Tea bäst Phänomenal.

walter-georg
Erstellt am 10.10.2010, 20:11 Uhr
@Ijel: Danke! Hoffentich gefuallt de Anektod uch Underen.

Servus

sibihans
Erstellt am 10.10.2010, 21:27 Uhr und am 10.10.2010, 21:35 Uhr geändert.
@ walter-georg
Es ist schön so etwas zu lesen. Ich kenne auch solche Anekdoten, aber ich kann sie nicht so gut zu Papier bringen.
Meine Anekdoten währen warscheinlich Anektod.

sibihans

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